Otto A. Böhmer


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Biographie

Geboren am 10. Februar 1949 in Rothenburg/T. Aufgewachsen in Warendorf. Studium der Philosophie, Politologie, Soziologie und Literaturwissenschaft in Münster und Freiburg. 1979 Dr. phil. in Freiburg. Ab 1977 Lektor, zunächst (bis Mitte 1978) im Athenäum-Verlag (Königstein/Ts.), von 1978 bis 1981 bei F.A. Brockhaus (Wiesbaden), von 1981 bis 1986 bei Suhrkamp und Insel (Frankfurt/M.). Seither freier Publizist, Literaturkritiker, Filmemacher und Schriftsteller in Wöllstadt (Wetterau), Hessen. Mitglied des P.E.N.

Auszeichnungen: 2001 Erich-Fried-Preis der Republik Österreich – 2002 Kulturpreis für Literatur.

Rundfunk und Tonträger: Seltsames schlummerndes Land (HR 1984) – Schopenhauer (Schweizer Radio DRS 1988; DLF 1993) – Des Tages müde, krank vom Licht (Schweizer Radio DRS 1992; RB 1994; DLR 1994) – So will es der Träumer (WDR/RB 1992) – Der Denker im Turm (Schweizer Radio DRS 1992) – Die Abmachung. Krimi (WDR 1994) – Das Haus der Seligen. Krimi (Ebd. 1995) – Geschichten vom Zauberer Luntenmann (6 Folgen, ebd. 1995) – Tod eines Führers. Krimi (Ebd. 1995) – Tod eines Klienten. Krimi (Schweizer Radio DRS 1995) – Hahnenkampf. Krimi (Ebd. 1995) – Lohmeyers Ende. Krimi (WDR 1996) – Das natürliche Licht. Descartes und der Traum vom Wissen (SWF 1996) – In dieser reinsten Helle. Eine Landschaft und ihre Bewunderer (SWF 1997) – Let it be oder Als die Träume noch wahr werden wollten (Ebd. 1997) – Entweder-Oder. Kierkegaard und die Gottseite des Menschen (Ebd. 1997) – Der letzte Kunde. Krimi (WDR 1997) – Die Nächte mit Lenny. Krimi (Ebd. 1997) – Wahnsinn. Nietzsches seltsamer Weg in den Ruhm (SWF 1998) – Was bleibet aber, stiften die Dichter. – Heidegger und Hölderlin: Eine Brüderschaft im Geiste (SWR 1999) – Mit Fernen rühren wir uns an. Marina Zwetjana, Boris Pasternak und Rainer Maria Rilke. Ein Gespräch unter Dichtern (SWR 1999) – Zündend für ein ganzes Leben. Joseph von Eichendorffs Heidelberger Inspiration (SWR 2000) – Das Land, wo noch niemand war. Der Philosoph und Erzähler Ernst Bloch (SWR 2000) – Wer bin ich und wer sind Sie? Kleine Schule der Selbstfindung (WDR 2000) – Der Geistesfürst. Wie Georg Wilhelm Friedrich Hegel zum Philosophen wurde (SWR 2000) – Features: (Ausw.) Komm mit nach Indien nach dem Sonnenlande! Die deutsche Literatur und ihr Indien-Bild (HR 1986) – Fleiß und Arbeit lob’ ich nicht! Eine Theorie der Faulheit (HR 1987) – Arthur Schopenhauer und das Geld (HR 1988; SWF 1993) – Wittgenstein (NDR 1989) – Vertagendes Denken: Theodor W. Adorno (HR 1989) – Ein Herz frei von Wünschen. Aus dem Leben der Alexandra David-Niel (SFB 1990) – Mit anderen Augen sehen (RB 1990) – Philosophische Schlüsselerlebnisse (8 Folgen. DLF; SFB; WDR; RB 1990; NDR 1991) – Zeit des schönen Scheins (8 Folgen. DLF; RB 1991) – Der Mensch als Exzentriker (RB 1992) – Die Poesien des Herrn Brentano (DLF 1992) – Was soll man da machen. Ein Lehrstück für die lesenden Stände (SWF 1992) – Auf nichts ist Verlaß (WDR 1992) – Philosophische Schlüsselerlebnisse (8 Folgen. NDR 1993) – Der Mensch ist wie das Vieh. Das Leben und Sterben des Dichters Karl Philipp Moritz (DLF 1993) – In der Helle des Mittags (HR 1994) – Der unwissende Philosoph (DLR 1994) – Philosophische Schlüsselerlebnisse (12 Folgen. NDR; RB 1995) – Das kleine Ich (1). Was der Mensch von sich weiß (WDR 1997) – Lob der Gelassenheit (WDR 1997) – Das kleine Ich (2). Wie der Mensch sich so fühlt (WDR 1998) – Was ist aus uns geworden (DLR 1998) – Geld allein ist das Gute (MDR, DLR 1998) – Das waren noch Zeiten (DR 1998) – Gedächtnisbilder. Die Literatur und die Erinnerung (SWR 1998) – Erprobtes Glück. Goethe. Eine Funkbiographie (MDR 1999) – Vom Nutzen & Nachteil des Selbstbewußtseins (BR 1999) – Zündend für ein ganzes Leben. Joseph von Eichendorffs Heidelberger Inspiration (SWR 2000) – Für alle Fälle Fritz. Friedrich Nietzsches Weg in den Ruhm (WDR/BR 2000) – Warum ich ein Schicksal bin. Nietzsche. Eine Funkbiographie. Leipzig: HörBuchVerlag 2000 – Erprobtes Glück: das Leben des Johann Wolfgang Goethe. Gesprochen von H. Korte u.a.Gerichshain: HörZeichen 2002 – Sternstunden der Philosophie: von Platon bis Heidegger. Gesprochen von A. Buczkowski und A. Höppner. Grünwald: Komplett-Media 2003 – Als der Mensch Mensch war. Gesprochen von D. Minetti u.a. Gerichshain: HörZeichen 2004 – Sternstunden der Literatur: von Dante bis Goethe und Kafka. Gesprochen von A. Buczkowski und A. Höppner. Grünwald: Komplett-Media 2004 – In der großen Weltenuhr: Das Leben des Friedrich Schiller. Gesprochen von H. Korte. Leipzig: HörZeichen 2005 – geplant: Nichts als ein Dichter: Das Leben des Heinrich Heine. Leipzig: HörBuchVerlag 2006.

Fernsehen: Nah bei den Nachbarn (HR 1987) – Mit Herz und Kopf. Arthur Schopenhauer (SWF, HR, BR 1988) – Die Tagtraum-Therapie. Fernsehspiel (ZDF 1990) – Ein Blick des Glücks. Friedrich Nietzsche in Steinabad (SWF 1991) – Beschreibung eines Dorfes. Marie Luise Kaschnitz und Bollschweil (Ebd. 1992) – Jahre am See. Hermann Hesse in Gaienhofen (Ebd. 1994) – Das waren noch Zeiten (Ebd. 1995) – Die tollkühnen Leute in ihren kleinen Verlagen (Ebd. 1995) – Schöpferische Landschaft. Heidegger und die Heimat (Ebd. 1996) – Von Büchern & Menschen (Ebd. 1996) – Es wär’ zu schön gewesen. Der Dichter Joseph Viktor von Scheffel (Ebd. 1997) – Die Zeit in uns. Der Dichter Reinhold Schneider (SWF 1998) – Zwischen Wüste und See (1998) – Fritz Mühlenweg. In geheimer Mission (SWF 1998) – In Feld und Tal … (SWR 2000) – Magazinbeitr.; u.a. für Literaturmagazin (SWF); Kulturkalender (HR); Lesezeichen (BR); aspekte (ZDF).

Unselbständige Veröffentlichungen über Böhmer: R.A. Krewerth: Wer liest schon Otto Böhmer? In: Warendorfer Kiepenkerl 1985, Ausg. Dez, S. 5f. [Illustr.] – K. Gruhn: Zauberlehrlinge, Hexenmeister? In: ders. (Hg.): Wir Zauberlehrlinge. Texte von Paul Schallück und Otto A. Böhmer. Warendorf 2000, S. 7-16 – W. Gödden: Einblicke in Böhmers Welt. Spott und Sport, in: Westfalenspiegel 2001, H. 3, S. 20-21 – ders.: Böhmer’sche Dörfer. Otto A. Böhmer zählt zu den produktivsten westfälischen Gegenwartsautoren, in: Westfalenspiegel 2004, H. 3, S. 43-45.

Sammlungen: 1. Goethe-Inst. Brüssel: Zeitungsausschnittslg. – 2. StLB Dortmund, Personenslg.: Zeitungsausschnittslg.

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Herausgabe

Arthur Schopenhauer, Kopfverderber. Über die Universitäts-Philosophie und ihre Professoren. Frankfurt/M.: Insel 1982 – Annette von Droste-Hülshoff: Bei uns zulande auf dem Lande. Prosaskizzen. Ebd. 1983 – Der Schwadroneur. Ein Spiel in vier Szenen. Frankfurt/M.: Autorenagentur 1984 – Von versunknen schönen Tagen. Ein Eichendorff-Lesebuch. München: dtv 1987 – Vom Nutzen der Nachdenklichkeit. Ein Schopenhauer-Brevier. Ebd. 1987, 1992 [mit Nachw.] – Leben ist immer – lebensgefährlich. Heitere Sinngedichte aus fünf Jahrhunderten. München: dtv 1990, 1991 [mit Nachw.].

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Übersetzungen

Dux Schneider, Bolkar. In den Bergen der Gelassenheit. Wiesbaden: Brockhaus 1982.

Unselbstständige Veröffentlichungen in

(Ausw.) Jb. für Lyrik 2, 1980; 3, 1981 – Akzente 1983 – Das Paradies in unseren Köpfen. 1983 – Auf dem Eis gehen. 1983 – Litfass 1985/86 – Westfalenspiegel 1994, H. 4 – zahlr. Beitr. in Anthologien und Ztg., Zeitschr., u.a. in FAZ, NZZ, Der Spiegel, Stern, Basler Ztg., FR, Wiener Ztg., Merkur und Akzente.

Nachschlagewerke

Kosch, Erg. Bd. 2, 1994 – Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1998 – Wer ist Wer, 38. Ausg., 1999/2000 – Dt. Bibliothek.

GND-Nummer
189410000   Link zu diesem Datensatz in der DNB