Vera Botterbusch


Biographie

Geboren am 10. Februar 1942 in Dortmund. Im selben Jahr zog sie im April nach Bielitz/Bielsko in Oberschlesien, im Januar 1945 floh sie nach Kirchenlengern bei Bünde. Von 1948 bis 1961 ging sie in Minden zur Schule. Nach dem Abitur 1961 studierte sie Germanistik, Romanistik, Kunst und Theaterwissenschaft in Bonn, Münster, Grenoble und München. Sie war Stipendiatin der Evangelischen Studienstiftung Villigst und machte ihr 1. und 2. Staatsexamen 1968 und 1973. Es folgte ein Regiestudium bei August Everding in München. Sie arbeitete als Lehrerin und Lektorin. Seit 1971 regelmäßige Mitarbeit bei der Süddeutschen Zeitung und ständige Mitarbeit als Autorin, Regisseurin und Filmemacherin beim Bayerischen Rundfunk/Fernsehen. Ab 1979 verbrachte sie regelmäßig längere Arbeitsaufenthalte in Griechenland. Im Jahr 2010 und in den darauffolgenden Jahren stellte sie zum ersten Mal ihre Fotos aus, u.a. in Jena, München, Passau, Paris, Regensburg, Straubing, Waldkirchen und Weilheim. Sie lebt seit 1968 in München und seit 1992 zusätzlich im bayerischen Böhmerwald, in der „Neuen Welt“. 2016 erwarb sie zudem eine Künstlerresidenz in Paris.

Sie ist Mitglied im Bundesverband bildender Künstler (BBK), im Verband deutscher SchriftstellerInnen (VS), ver.di-Medien und im PEN.

... mehr lesen weniger
Selbstständige Veröffentlichungen

Aktion helfende Hände. HR 1975 – Erziehen ist nicht kinderleicht. Eltern mit behinderten Kindern. HR 1976 – Erziehen ist nicht kinderleicht. Alleinerziehende Väter. HR 1976 – Strukturen. Gewebte Bilder, Textile Objekte. München BR 1978 – Die Hebriden. Annäherungen an eine Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy. BR 1980 – Studium und Verantwortung. Evang. Studienwerk Villigst. BR 1982 – Die Jagd nach dem Glück. Hommage à Stendhal. SR 1982 – Die lange Rede, die ich bin. Der Dichter Louis Aragon. BR 1983 – Das Kalifornien der Poesie. Hans Christian Andersen in Schweden. BR 1984 – Das Gefühl der vagen Empfindungen. Die Schriftstellerin Nathalie Sarraute. BR 1985 – Wo die wilden Stiere wohnen. Eine Unterwegsgeschichte aus der Camargue. BR 1985 – Musik einer Landschaft. Der Komponist Jean Sibelius. BR 1986 – Man muß die Wahrheit sagen. Der Schriftsteller Julien Green. BR 1987 – Mit dem Esel durch die Cevennen. Eine Reise von Robert Louis Stevenson. BR 1988 – Von Jünger bis Jelinek. Deutsche Literatur in Frankreich. BR 1988 – Ein provençalischer Pan. Der Schriftsteller Jean Giono. BR 1988 –  Weiße Eule und blaue Maus. BR 1989 – Der Mann im Bärengraben. BR 1989 – Aufarbeitung der Moderne. Ein unendliches Thema: Kunstbücher. BR 1990 – Jede Straße führt in die Kindheit. Der Schriftsteller Horst Bienek. BR 1990 – Die Zeit, die wir noch haben. Carl Amery, ein bayerischer Querdenker. BR 1991 – Blaujacke. BR 1991 – Bäume im Weg. Was wird aus den ostdeutschen Alleen? BR 1992 – Den Kopf zwischen den Schultern trägt jeder für sich. Alfred Döblins Polenreise. BR 1992 – Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus. Die Malerstraße durch die Sächsische Schweiz. BR 1993 – Im Windschatten der Mauer. Günter de Bruyn. Chronist seiner Zeit. BR 1993 – Verloren daheim. Ernst Barlach. Künstler in dunkler Zeit. BR 1994 – Schräg im Nichts. Der Dichter Wolfgang Bächler. BR 1996 – Bilder einer Landschaft. Der Pfaffenwinkel. BR 1996 – Bilder eine Landschaft. Der Ammersee. BR 1996 – Liebe, Haß und Leidenschaft. André Gide und Madeleine. BR 1997 – Bilder einer Landschaft. Der Luberon. BR 1997 – Bilder einer Landschaft. Das Massif des Maures. BR 1998 – Deutsche Klassiker Jetzt: Herztöne, Theodor Fontane und die Frauen in seinen Romanen. BR 1998 – Glücklich will ich sein oder Die Kunst zu leben. Caroline Schlegel-Schelling. BR 1999 – Bilder einer Landschaft. Das Land um Arles. BR 1999 – Tiroler Barockstraßen. Himmlisches Welttheater zwischen Innsbruck und Landeck. BR 1999 – Bilder einer Landschaft. Im Vaucluse. BR 2000 – Wole Soyinka. Eine Kindheit in Nigeria. BR 2000 – Erzähltes Land. In der südlichen Bretagne. Der Schriftsteller Jean Rouaud. BR 2001 – Straßen der Spätgotik. Zwischen Inn und Salzach. BR 2001 – Bilder einer Landschaft. Ungarische Impressionen. Rund um das Donauknie. BR 2002 – Athener Unterwelt. Der Schriftsteller Petros Markaris. BR 2002 – Der Maler der galanten Feste. Antoine Watteau. (mit Anna Konjetzky) 3 SAT 2002 – Sinn und Sinnlichkeit. Das Flämische Stillleben. BR 2002 – Bilder einer Landschaft. Im Bas Languedoc. (mit Jean Joubert) BR 2002 – Bilder einer Landschaft. Im Limousin. (mit Maurice Reverdy) BR 2003 – Die Frauen der Seefahrer. Mit Ioanna Karystiani auf Kreta und Andros. BR 2003 – Straßen der Spätgotik. Im Mühlviertel. BR 2003 – Bilder einer Landschaft. Im bayerischen Spessart. BR 2005 – Vision und Traum. Das Cuivilliés-Theater in München. BR 2005 – Ausflüge in die Zukunft. Das 55. Nobelpreisträgertreffen in Lindau. BR 2005 – Bühnen-Bilder. ‚Norma‘ in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper. BR 2006 – Intermezzo im Münchner Hofgarten. BR 2006 – Intermezzo im Nymphenburger Park. BR 2006 – Intermezzo im Schleißheimer Schlosspark. BR 2007 – Resonanzen. Fotografische Expeditionen. Grafenau: Morsak-Verlag 2012 – Die Welt ist ein Markt. Fotografien von Vera Botterbusch aus Abeokuta und Isara/Nigeria. Dem nigerianischen Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka zum 80. Geburtstag. Katalog. Passau: Staatliche Bibliothek Passau 2014 – „Und die Welt hebt an zu singen“. Fotografien von Vera Botterbusch. Städtische Galerie im Leeren Beutel, 23. April bis 25. Juni 2017. Regensburg: Museen der Stadt Regensburg 2017.

... mehr lesen weniger
Herausgabe

An zwei Orten zu leben. Heimat-Geschichten. Königstein/Ts.: Autoren-Edition im Athenäum 1979 [mit K. Konjetzky] – 17x Heimat. An zwei Orten zu leben. Geschichten von Ulrich Becher. Königstein/Ts.: Autoren-Edition im Athenäum Verlag 1979; München: Goldmann 1985 [mit K. Konjetzky] – Gotthelf Gollner: A oide Lindn is a Geschicht. Gedichte. 1981 – Gotthelf Gollner: Wennsd nix brauchst, höifan da olle. Gesammelte Sprüche und Gedichte. 1988.

... mehr lesen weniger
Unselbstständige Veröffentlichungen in

J. Hans (Hg.): Aber besoffen bin ich von dir. Liebesgedichte. Hamburg: Rowohlt 1979 – J. Hans (Hg.): Seit du weg bist. Liebesgedichte danach. Hamburg: Rowohlt 1982 – J. Fuhrmann (Hg.): Straßengedichte. München: Heyne 1982 – Chosun Daily Newspaper und Gallery Hyundai Seoul (Hg.): Kim Young Hee. Spuren im Papier. Ein Porträt [Begleitbuch zur Ausstellung, Seoul, 18.8.-4.9.1994]. Penzing 1994; Legath 1996 – Alfred Kaiser. Malerei und Grafik. 1967-1996. 1996 – Klaus Liebig. Monogr. 1997 – G. Alioth u. H.-C. Oeser (Hg.): Alles wandelt sich. Echos auf Ovid. München: P&L Edition 2016.

... mehr lesen weniger
Nachschlagewerke

Wer ist Wer, 38. Ausg. 1999/2000.

Homepage
GND-Nummer
1023739267   Link zu diesem Datensatz in der DNB