Manfred Bourrée


Pseudonym
Jobst Siegel.
Biographie

Geboren 1939 in Düren/ Rheinland, aufgewachsen in Bochum. Studierte Philosophie und Germanistik in Münster, Mainz und Innsbruck. Schon vor dem Abitur baute er mit Dr. Jürgen Wichmann die Studentenzeitschrift „test – Zeugnisse studentischer Sozialarbeit“ auf, die von der Dortmunder Kommende, dem gemeinsamen Sozialinstitut der Bistümer Paderborn und Essen herausgegeben wurde. Dort veröffentlichte er u. a. Literaturporträts über Günter Grass, Siegfried Lenz, Martin Walser und Anna Seghers.

Ab 1966 Feuilletonredakteur an Ruhrgebiets-Zeitungen. 1976 Kulturredakteur beim Siedlungsverband Ruhrgebiet (SVR) in Essen (später umbenannt in Kommunalverband Ruhrgebiet, heute Regionalverband Ruhr), dem er bis 2004 angehörte. Mit Dietrich Springorum erarbeitete er beim SVR eine erste Kulturdatenbank Ruhrgebiet und wirkte mit an der Zeitschrift „Magazin R – Kultur an Rhein und Ruhr“. Beiträge erschienen u.a. in Echo der Zeit, Welt der Arbeit, Der Architekt, Revier-Kultur, Der Aufbau.

Bourrée lebt in Wervershoof/Niederlande und in Bochum.

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Selbstständige Veröffentlichungen

Meine Welt: das imaginäre Museum. Laien-Maler sehen das Ruhrgebiet. Essen: SVR 1975 [auch auf Französisch und Niederländisch] – Oberhausen. Oberhausen: Plitt Verlag 1979 – Schöne Welt, was nun? Jugendliche im Abseits. Wuppertal: Jugenddienst-Verl. 1981 [Fotos: A. Koch] – Ruhrgebiet. Im Herzen Europas. Essen: Klartext 1994 – Kulturatlas Ruhrgebiet. Handbuch für Kultur, Freizeit, Sport. Gelsenkirchen: Erbe 1993, 1994 – Das Ruhrgebiet. Architektur nach 1945. Essen: Klartext 1996 [Fotos: C. Richters] –  Großer Kultur- und Freizeitführer Ruhrgebiet. Band Herne 1985; Band Bottrop 1986, 1987; Band Recklinghausen 1987; Band Oberhausen 1988. Alle Bände Bochum: Schürmann & Klagges.

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Herausgabe

Standorte. Jahrbuch Ruhrgebiet. Essen: Klartext 1994/95 ff. [mit L. Claßen und D. Nellen] – Standorte. Standpunkte. Emil Schumacher. Materialien, Dokumente. Essen: Klartext 1997 [mit L. Claßen und D. Nellen] – Standorte. Standpunkte. Regionale Kulturpolitik für das Ruhrgebiet. Materialien, Dokumente. Essen: Klartext 1997 [mit L. Claßen und D. Nellen] – Ruhrstadt. Die andere Metropole. Essen: Klartext 2000 [mit G. Willamowski und D. Nellen] – Ruhrstadt. Kultur kontrovers. Essen: Klartext 2003 [mit G. Willamowski und D. Nellen].

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

[Auswahl] Echo der Zeit. Recklinghausen 1965: Worte, die Schatten werfen. Anna Seghers. Ein Porträt [ebenfalls erschienen in: Das Argonautenschiff. Jahrbuch der Anna-Seghers-Gesellschaft Berlin 24. Berlin: verlagberlinbrandenburg 2016] – G. Loschütz (Hg.): Von Buch zu Buch. Günther Grass in der Kritik. Berlin: Luchterhand Verlag 1968: Das Okular des Günther Grass – Der Aufbau. Fachschrift für Planen, Wohnen und Umweltschutz. München 1971: Theater an der Ruhr brauchen Kooperation – Ruhrgebiet. Heute schon Zukunft. Ausstellung des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk in Rostow und Donezk/UdSSR 1976 – Materialien zum Umweltschutz. Wohin mit dem Abfall? Lehrerbegleitheft zum Arbeitstransparent-Satz mit elf Einzelfolien. Bochum: Kamp Verlag 1978 – Magazin R. Kultur an Rhein und Ruhr. Essen 1979: Vor Ort. Zyklopen auf Lothringen I/II – Revier-Kultur. Zeitschrift für Gesellschaft, Kunst, Politik im Ballungsraum. Heft 4. Essen 1986: Auf einem Seil den Niagarafall überqueren. Anmerkungen zur Situation der Rhein-Ruhrtheater – Kronprinzenstr. 35. Das Verbandsgebäude des Kommunalverband Ruhrgebiet. Essen 1989 –­ R. W. Campmann, H. E. Käufer (Hg.): Augenblicke der Erinnerung. Texte und Bilder aus dem Revier. Liselotte Rauner zum 70. Geburtstag. Oberhausen: ASSO-Verlag 1991: Spanische Treppe – Standorte. Jahrbuch Ruhrgebiet 1994/95. Essen: Klartext 1995: Musiktheater mit Ballett stehen in der Gunst des Publikums an der Spitze; Mit Befehl und Gehorsam ist wenig zu machen. Ein Gespräch mit dem Bischof von Essen, Dr. Hubert Luthe [mit L. Claßen]; Anton Stankowski. Die Neugier auf alles zu beziehen, ist ein Antrieb – Zeichen setzen, Zeichen geben. Ein neues Profil für die Kulturregion Ruhr. Essen 1996 – Der Architekt 12. Berlin 1997: Das Aalto-Theater in Essen – Standorte, Standpunkte. Emil Schumacher. Essen 1997: Wider den Kleinmut und die Verzagtheit. Die Vision einer neuen Gesellschaft, geformt durch Kunst und Kultur – Standorte. Jahrbuch Ruhrgebiet 1997. Essen: Klartext 1997: „Ich halt’s nicht lange aus in dieser Stadt…“ Karin Kneffel, Malerin, Stipendiatin in Rom; Ein Ort der Ruhe, ein Ort der produktiven Unruhe. Künstlersiedlung Halfmannshof in Gelsenkirchen – Moderne Kirchen im Ruhrgebiet. Essen: Klartext 1999, S. 15-36: Moderner Kirchenbau im Ruhrgebiet – Ruhrstadt, Essen: Klartext 2000, S. 504-533: Wir sind das Volk. Der Kampf der Gemeinden um zeitgemäße Kirchenbauten – Standorte. Jahrbuch Ruhrgebiet 2001/2002. Essen: Klartext 2002: Wider den Zeitgeist und für die verkannten Erben der Geschichte. Retrospektive mit Werken von Günter Dworak (1928-2000) im Emschertal-Museum in Herne – G. Willamowski (Hg.): Ruhrstadt. Kultur kontrovers. Essen: Klartext 2003, S. 410-465: Im Würgegriff der Kosten. Theaterstatistik; S. 466-473: Bau-Boom nach Noten. Konzertwesen; S. 718-734: Kultur braucht einen verlässlichen Rahmen. Überlegungen zu einem inhaltlichen, finanziellen und strukturellen Umbau der Kulturlandschaft Ruhrgebiet [zus. mit D. Nellen] – A. Prossek u.a. (Hg.): Atlas der Metropole Ruhr. Vielfalt und Wandel des Ruhrgebiets im Kartenbild, Köln: Emons 2009, S. 78ff.: Innovativ und nachhaltig: Die Baukunst der 1920er Jahre.

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Rundfunk

[Ausw.] Die grüne Utopie 1984 – Jede Menge Kohle, aber keine Kultur? 1984 – Der Tod des Erzbischofs Engelbert. Ausgrabungen auf der Burg Isenberg 1984 – Kurt Jooss/Anna Markart 1985 – Westfälisches Industriemuseum 1985 – Denkmalschutz um Haus Crange 1985 – Das Dorf in Mülheim. Eine soziale Utopie 1994 – Jüdisches Leben in Bochum 1997 – zahlreiche weitere Beiträge (Kommentare, Features) für den Westdeutschen Rundfunk zu Theater, Kunst, Kultur, Architektur für die Sendereihen „Mosaik“, „Budengasse“, „Forum West“.

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Ausstellungen

Meine Welt. Das imaginäre Museum. Laien-Maler sehen das Ruhrgebiet. Ausstellung des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk in Brüssel 1975 – Ruhrgebiet. Heute schon Zukunft. Ausstellung des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk in Rostow und Donezk/UdSSR 1976 [gemeinsam mit Dietrich Springorum und Michael Vagedes; Ausstellungs-Design: Arnold Bode] – Literaturbude und Literaturteppich. Zwei Installationen, in: Brandmale. Ausstellung des Bundesverbandes Bildender Künstler Bochum zur Bücherverbrennung. Bochum 1985 [gemeinsam mit Günther Dworak und Friedhelm Walter] – Das Ruhrgebiet. Architektur nach 1945. Gelsenkirchen 1996 [Fotos: Christian Richters; Ausstellungs-Design: Rolf Glasmeier].

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Unselbstständige Veröffentlichungen über

L. Claßen, D. Nellen: Kein Epilog, sondern eine Hommage, in: Standorte. Jahrbuch Ruhrgebiet 2003/2004.

GND-Nummer
189558849   Link zu diesem Datensatz in der DNB