Wilhelm Crone


Berufe
Lehrer
Biographie

Geboren am 23. Dezember 1873 in Rüssel (heute Ortsteil von Ankum). Er verlebte seine Jugend auf dem Hof seines Großvaters in Restrup bei Bippen. Besuch weiterführender Schulen in Melle und Osnabrück. Von 1894 bis 1897 war er Lehrer in Münkeboe (Ostfriesland) und anschließend in Ennepetal-Voerde, wo er am 24. Dezember 1938 starb.

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Selbstständige Veröffentlichungen

Aus der Heimat. Sagen und sagenhafte Erzählungen des Kreises Bersenbrück. Lingen: van Acken 1899. 53S. (Nieders. LB Hannover, ULB Münster, Bibl. des Vereins für Orts- und Heimatkunde Witten, StA Ennepetal) – Lüttk un grot. Allerhand an Gedichten un Geschichten. Quakenbrück: Kleinert 1903. 102S. (Volkskundl. Komm. des LWL Münster, Nieders. LB Hannover, StA Bielefeld, StA Ennepetal) [Rez. in: Mitt. des Vereins für Gesch. und Alterthumskunde des Hasegaus 1905, H. 13, S. 65] – Hus un Heide. Neie plattdütske un hochdütske Gedichte. Voerde 1906 – Noa un up den verden Nedersassendag. En Stück Doagebank. Quakenbrück: Buddenberg 1908. 197S. (Nieders. LB Hannover, StA Bielefeld, Germ. Sem., Nddt. Abt., der WWU Münster, StA Ennepetal) – Eineinhalb Jahrtausende Milspe. Altenvoerde: Schläper 1931. 31S. (StLB Dortmund) – Die Eisenbahn, hundert Jahre da und dort, fünfzig Jahr‘ am eignen Ort. Altenvoerde: Schläper 1932 (StA Ennepetal) – Achtung! Hier großes Hauptquartier! Bochum-Langendreer: H. Pöppinghaus 1934; Leipzig: Heling 1935 – Farnigaukinder. Hoch- und plattdeutsche Dichtungen. Quakenbrück: Kleinert 1937. 70S. (StA Ennepetal, Nieders. LB Hannover, Bibl. WHB Münster); im Original-Text vom Heimatverein Bippen erneut hg. Bippen 1980. 70S. (Nieders. LB Hannover) – Schmüsterlachen, allerhand lustige plättdütske Riemkes un Vertellkes. Quakenbrück: Kleinert 1937. 62S. (Nieders. LB Hannover, Bibl. WHB Münster, StA Ennepetal) – Dorf zwischen Bergen. Quakenbrück: Kleinert 1937. 85S. (StA Ennepetal, Nieders. LB Hannover, Bibl. WHB Münster) –– Das ist Ludendorff. Berlin: Traditions-Verlag 1937.

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Herausgabe

Führer für das „Artländer Trachtenfest“ zu Badbergen. Quakenbrück: Buddenberg 1905. 124S. (Nieders. LB Hannover) – Festschrift zur 300jährigen Jubelfeier des Voerder Schützenvereins 1907. Voerde: Selbstverlag des Schützenvereins 1907 – De Ennepesträßer. Monatsblatt für Heimatkunde der ehemaligen Grafschaft Mark, besonders der Gegend Schwelm-Hagen. Gevelsberg: Baltin 1909-1915; 1920f. (StB Wuppertal-Elberfeld); 1920-1922 – Zwischen Ruhr und Wupper. Heimatbücher. Schwelm: Schwelmer Tagebl. 1920-1922 (=Crones Heimatbücher 3) (StA Ennepetal, ULB Düsseldorf) – Heimat, Vaterland, Welt. Schwelm: Schwelmer Tagebl. 1923 (=Crones Heimatbücher 1) – Friedrich Christoph Müller. Chorographie von Schwelm. Schwelm 1923 (=Crones Heimatbücher 3) (ULB Münster, StB Wuppertal-Elberfeld) – Die Harkorts. Bei Johann Caspar Harkort. Langensalza: Beltz 1927 [in 1 Bd. mit: K. Vaupel: Der alte Harkort] (StA Bielefeld, StB Bochum, StB Essen).

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

Niedersachsen, Halbmonatsschr., Bremen, 1898/1899: ’n Hoasenjagd; Heinerich, ’n sühst erlewt Stücksken; Jg. 1899/1900: Min‘ Dern; Wo Schultent Bure sück up sin Prowisorenamt vöäsarbeitede – Mitt. des Vereins für Gesch. und Alterthumskunde des Hasegaus 1907, Lingen/Ems, H. 15: Sprichwörter und sprichwörtliche Redensarten – Führer für das Artländer Trachtenfest. Quakenbrück 1905: Glükelke Lüe; Hünensteinleider; Burenleider – Uhlmann-Bixterheide 1921 [Ged.] – postum: SGV: Euch grüßt die Heimat 1940, S. 45: In’n Häwst henut [Ged.] – Im Lande der Industrie [mit K. Vaupel und E. Boogs]. Lüdenscheid: Märkischer Verlag 1949 – Am heimatl. Herd 4, 1955: Seß Jaohre Vörsteher; H. 10, 1955: Schultenjunge [Ged.]; H. 1, 1982: Die Kirche zu Bippen; Teufelssteine und Hünengräber – Aus dem Sagenschatz des Altkreises Bersenbrück. Bearb. von W. Wallrabenstein. 2. Aufl. Quakenbrück 1984: Teufelssteine und Hünengräber; S. 34: Der Speckbuck; Das Kloster zu Bersenbrück; Der Feldmühlenbach; Hill’gen Hall; De Holenkerl – 1100 Jahre Heseke 891-1991. Ankum 1991: Doar wörd ik grot [Ged.].

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Unselbstständige Veröffentlichungen über

Wilhelm Crone zum Gedächtnis, in: Hagener Ztg. vom 11.1.1939 – W. Dahlmann: Der Dichter Wilhelm Crone, in: Am heimatl. Herd 11, 1960, Nr. 8, S. 31 – In Voerde existierte schon einmal ein Museum, in: Westfalenpost, Ztg. für Ennepetal vom 12./13.4.1990 – R. Hülsenbeck: Zum 75. Todestag von Wilhelm Crone, in: Ennepetaler Forschungen; 25, 2013, S. 39-45.

Bildnis

Fotogr. (WLA Hagen).

Nachlass/Vorlass

Bestände außerhalb von Westfalen: 1. StUB Hamburg (Nachlass A. Jansen): Briefe an den Verlag A. Jansen, 21.4., 5.5.1904 – 2. StB Hannover: Heidelieder [Gedichtmss. o.J.: Wieder in der Heide; Heidestille; Heidekuss]; Heinerich; Heimweh; Ohne Frieden; An Helgoland; Regina [jew. Ged.].

Sammlungen

1. StA Ennepetal: Slg. der Werke, handschr. Notizen, Zeitungsausschnittslg. – 2. WLA Hagen: Materialslg.

Nachschlagewerke

Geißler 1913 – Schönhoff 1914 – Seelmann, Bd. 3, 1915 – Wenz 1915 – Uhlmann-Bixterheide 1921 [Selbstbiogr.] – Kosch, 3. Aufl., Bd. 2, 1969 – Kürschner: Nekrolog 1971 – Schulz-Fielbrandt 1987 – Klotz, Bd. 1, 1990 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 243, Sp. 132-135 – PBuB: www.ins-db.de.

Grabstätte/ Gedenkstätte

Ein früher in Ennepetal-Voerde befindliches Heimatmuseum, benannt nach Wilhelm Crone, wurde 1969 aufgelöst. 1927 von Wilhelm Crone gegründet, enthielt es seine umfangreiche heimatkundliche Sammlung, die in das Freilichtmuseum Hagen gelangt ist.

GND-Nummer
101205619   Link zu diesem Datensatz in der DNB