Florentine Goswin-Benfer


Biographie

Geboren 1883 in Mollseifen. Heirat mit dem Lehrer Ernst Goswin. Sie lebte in Iserlohn und war dort u.a. als Sozialbetreuerin der Zivilblinden tätig. Goswin-Benfer verfasste Texte in Wittgensteiner Mundart, die z. T. eine Vertonung erfuhren, wie etwa ihr Gedicht Hemet, Liewe Hemet, das so zu einem der bekanntesten Heimatlieder der Region wurde. Die Dichterin starb 1968 in Iserlohn.

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Selbstständige Veröffentlichungen

Hemet bleiwet Hemet. Gedichte in hochdeutscher Sprache und in Wittgensteiner Mundart. Laasphe: Schmidt 1938. 81S. [Taf.] (Bibl. WHB Münster) – Kathrinche, kumm met mer! Wittgensteiner Lieder und Tänze, Volks- und Kinderreime. Hg. mit Unterstützung des Westf. Heimatbundes Münster und des Kreises Wittgenstein. Iserlohn: Wichelhoven [1941]. 100S. [Abb.; mit R. Zündorf] (Komm. für Mundart- und Namenforschung des LWL Münster, Bibl. WHB Münster, ULB Münster, StA Bielefeld, ULB Düsseldorf) – postum: Gesammelte Werke. Hrsg. von Mariehanne und Friedhelm Trapp. Mollseifen, Kassel 2006.

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

Sauerländischer Gebirgsbote 1929, S. 49: Em Drööm sock ech vier Engelcher; Kunn neilich Immed fruhn; De Sprielen sein du; Schlofliedche [4 Ged.] – Künstlerschaffen 1937, S. 41: De Sprielen sein du; S. 47f.: Kathrinche, kumm met mer – Moderspraoke 1940 [7 Texte] – SGV: Euch grüßt die Heimat 1940; 1941; 1942 – Sauerländischer Gebirgsbote 1953, H 3, S. 83: Vam Hochzeidsdak; Das leere Fenster [2 Ged.] – Wittgenstein 1. Balve i.W.: Zimmermann 1965, S. 399: 498; 516: Schlafe, mein Junge; Der Stenzel; Bei Sand Karl – Wittgenstein 2. Balve i.W.: Zimmermann 1965, S.453; 454; 456: Gem Hus e male Äscheböhm; Der Heimat Glück; E der Stuwwe geh däm Owe – De Fitterkiste. Geschichtliches aus Winterberg und seinen Dörfern Bd. 4 / 1992, S. 78-80: A der Zwästmehle; Das letzde Blad; Fligged ehr Flocke [3 Ged.] – Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e. V. 90, 2002, H. 3: Wittgestee, mei Hemetlandche [Lied] –Tungenslag. Mundartlesebuch II, 1991 – Tungenslag-Ringbuch, 1989 – http://www.genealogy.net/vereine/Wittgenstein/heimatlieder-wittgenstein-folksongs/wittgestee-mei-hemetlandche.html.

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Unselbstständige Veröffentlichungen über

Florentine Goswin-Benfer 70 Jahre alt, in: Sauerländischer Gebirgsbote 1953, H. 3, S. 83 – K.-R. Lücke: Mollseifen ehrt Wittgensteiner Heimatdichterin Florentine Goswin-Benfer, in: Wittgenstein 89, 2001, S. 82-83 – Florentine Goswin-Benfer [m. Foto], in: Westfalenpost, 29.7.1993 –http://www.mollseifen.de/mollseifen_gwbenfer.html.

Erwähnungen in

Westf. Literaturführer 1992, S. 60.

Bildnis

Fotogr. (WLA Hagen) – Sauerländischer Gebirgsbote, 1953, S. 83 (Repro).

Sammlungen

WLA Hagen: Teilnachl., Foto.

Nachschlagewerke

Buchreihe: Das Sauerland V, 1937 – Schulte-Heimatbund II, 1973, S. 193 – Sowinski 1997 – CKG-Dokumentation 2003.

GND-Nummer
189536020   Link zu diesem Datensatz in der DNB