Johann Gerhard Heinrich Hasenkamp


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Biographie

Geboren am 19. September 1750 in Wechte bei Tecklenburg als Sohn eines Bauern. Bruder von Friedrich Arnold Hasenkamp. Erst im 16. Jahre der Viehheerde und dem Spinnrad entnommen (ADB), besuchte er zunächst das Gymnasium und ab 1770 die Universität in Duisburg. Seit 1776 war er Rektor der Lateinschule in Emmerich und seit 1779 reformierter Pfarrer und theologischer Schriftsteller in Altena-Dahle. Verstarb dort am 17. Juni 1814. Er war ein Freund Johann Heinrich Jung-Stillings und stand mit Goethe und Johann Kaspar Lavater in Kontakt. Urgroßvater Gottfried Hasenkamps.

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Selbstständige Veröffentlichungen

postum: Johann Heinrich Hasenkamp. Christliche Schriften. Aus dessen Nachlaß hg. von C.H.G. Hasenkamp. Bd. 1. Münster: Aschendorff 1816 (ULB Münster); Bd. 2. Hamm 1816; 2. Aufl. 1818 (StLB Dortmund, StB Wuppertal-Elberfeld); auch u.d.T.: Briefe an christliche Freunde und Freundinnen. Bremen, Leipzig 1822; 4. Aufl. Elberfeld: Langewiesche [1816]. VIII, 219S. (UB Bonn, StA Bielefeld) ‒ Christliche Homilien, nebst einem Anhang Christlicher Fragmente. Aus dem Nachl. hg. von C.H.G. Hasenkamp. Münster: Aschendorff 1819. VI, 312S. (UB Bonn).

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Briefe

E. Thiemann: Aus Briefen des Dahlener Pfarrers Johann Heinrich Hasenkamp, in: Jb. des Vereins für Westf. Kirchengesch. 53/54, 1960/61, S. 110-116 ‒ Briefkontakt mit Engelbert vom Bruck in: U. Broicher (Hg.): Der Briefwechsel des Aufklärers Engelbert vom Bruck 1962-1812. Krefeld: Verein für Heimatkunde Krefeld 2006, S. 97-102.

Selbstständige Veröffentlichungen über

H. Faulenbach: Johann Heinrich Hasenkamp. Ein Lebensbild. o.O. 1977.

Unselbstständige Veröffentlichungen über

F. Große-Dresselhaus: Eine Adventspredigt des Kandidaten Johann Gerhard Heinrich Hasenkamp und ihre Folgen, in: Jb. für Kirchengesch. 32, 1931, S. 115-124.

Erwähnungen in

M. Goebel: Geschichte des christlichen Lebens in der rheinisch-westfälischen evangelischen Kirche. Erster Band. Die Reformationszeit oder Die Kirchen unter dem Kreuz. Koblenz: Karl Bädeker 1849, S. 5, 11 ‒ F. W. Krug: Kritische Geschichte der protestantisch-religiösen Schwärmerei, Sectirerei und der gesammten un- und widerkirchlichen Neuerung im Großherzogthum Berg, besonders im Wuppertale. Elberfeld: Friderichs 1851, S. 254 ‒ H. M. Flasdieck: Goethe in Elberfeld. Elberfeld: Martini & Grüttefien 1929, S. 43 ‒ H. Hermelink: Das Christentum in der Menschheitsgeschichte von der französischen Revolution bis zur Gegenwart. Bd. 1. Tübingen: Metzler, Wunderlich 1951, S. 230 ‒ J. Roessle: Zeugen und Zeugnisse. Die Väter des rheinisch-westfälischen Pietismus. Konstanz: Christliche Verlagsanstalt 1968, S. 105 ‒ Sudhof 1973, S. 73, 85, 100f., 119 ‒ G. Hasenkamp: Es kommt Dein Tag. Dichtungen und Schriften. Münster 1988, S. 187f. ‒ J. Müller-Späth: Die Anfänge des CVJM in Rheinland und Westfalen. Ein Beitrag zur Sozial- und Kirchengeschichte im 19. Jahrhundert. Köln. Rheinland-Verlag 1988, S. 33 ‒ M. Pockrandt: Biblische Aufklärung. Biographie und Theologie der Berliner Hofprediger August Friedrich Wilhelm Sack (1703-1786) und Friedrich Samuel Gottfried Sack (1738-1817). Berlin: de Gruyter 2003, S. 70 ‒ U. Broicher: Urbanität und mennonitische Aufklärung. Das Wirken des mennonitischen Buchhändlers Abraham ter Meer, in: Mennonitische Geschichtsblätter 2008, S. 86 ‒ H. A. Meyer-Reichenau: „Der kecke Griff nach der Bibel und die davongetragene Beute“. Studien zu Predigt und Theologie des Bremer Pfarrers Gottfried Menken (1768-1831). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2021, S. 76-77.

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Nachschlagewerke

Hamberger/Meusel, 5. Aufl., Bd. 22,2, 1831 ‒ ADB, Bd. 10, 1879 ‒
Kosch, 3. Aufl., Bd. 7, 1979 ‒ Bauks 1980 ‒ Dt. Biogr. Archiv, Fiche 481, Sp.
341f.

GND-Nummer
141325844   Link zu diesem Datensatz in der DNB