Johann Heinrich Karl Hengstenberg


Biographie

Geboren am 3. September 1770 in Ergste/Westfalen. Studierte von 1787 bis 1790 in Marburg Theologie. Dort Verkehr im Hause von Johann Heinrich Jung-Stilling. War danach Hauslehrer in Romrod (Rhöngebirge), Darmstadt und Offenbach. 1795 Gymnasial-Direktor in Hamm. Anschließend Pfarrer in Fröndenberg und Wetter. Verstarb am 28. August 1834 in Wetter/Ruhr.

Erwarb sich Verdienste um das Schulwesen der Grafschaft Mark, dessen Neuordnung ihm nach 1815 anvertraut worden war.

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Selbstständige Veröffentlichungen

Gemeinschaftliche Feier des Dankfestes, den 6. Dezember 1801. Düsseldorf: Schreiner 1802 [mit Friedrich Mohn] – Worte der Liebe. Gesprochen bei der feierlichen Einführung des Predigers Kuper in der Kirche zu Schwelm den 5. August 1810. Schwelm: Scherz [um 1810] (Fotokopie: Inst. für westf. Kirchengesch. WWU Münster) – Vorfeier des dritten Jubiläums der Kirchenverfassung. Schwelm 1818 – Geographisch-poetische Schilderungen der Provinzen Westphalen und Rheinland. Essen: Bädeker 1819 – Geographisch-poetische Schilderung sämtlicher Deutschen Lande. Mit besonderer Rücksicht auf Geschichte und mit erläuternden Anmerkungen. Essen: Baedeker 1819. VIII, 336S. (Verein für Orts- und Heimatkunde der Grafschaft Mark, Witten) – Jesus Christus oder Die welterlösende Liebe und Treue. Drey Gesänge nach den Evangelien. Essen, Duisburg: Bädeker 1820. IV, 98S. – Psalterion oder Erhebung und Trost in heiligen Gesängen. Essen: Bädeker 1825. VIII, 240S. [Ged.].

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

Mohn: Niederrhein. Taschenbuch 1801; Jg. 1805 – Hermann 1815-1817; Jg. 1819 – Berliner Gesellschafter 1820-1846 – Rhein.-Westf. Anzeiger 1820 – Funcke: Rhein. Unterhaltungsbl. 1825 – Blätter für Scherz und Ernst 1834.

Selbstständige Veröffentlichungen über

R. H. Hengstenberg: Johann Heinrich Karl Hengstenberg, geb. 1870 in Ergste, gest. 1834 in Wetter. Mit 5 Portr. und 1 Tafel. Stuttgart-Obertürckheim 1936. 12S. (=Nachrichtenbl. des Familienverbandes Hengstenberg 8) (ULB Münster, Lipp. LB Detmold).

Unselbstständige Veröffentlichungen über

W. Broer: Johann Heinrich Karl Hengstenberg (1770-1834), in: Literatur in Westfalen 6, 2002, S. 91-101 – D. Thier: Die Unionsbemühungen in Wetter zwischen 1817 und 1830 unter Berücksichtigung der Rollen Friedrich Harkorts, Johann Heinrich Karl Hengstenbergs und Rulemann Friedrich Eylerts, in: Jahrbuch für westfälische Kirchengeschichte 106, 2010, S. 147-177.

Erwähnungen in

F.G.H.J. Bädeker: Geschichte der Evangelischen Gemeinden der Grafschaft Mark. Fortges. und vollendet von H. Heppe. Iserlohn 1870, S. 165 – J. Bachmann: Ernst Wilhelm Hengstenberg. Sein Leben und Wirken. Gütersloh 1876-1880, Bd. 1, S. 3ff.; Bd. 2, S. 388 – Koch 1877, Bd. 7, S. 351f. – Wetzstein 1891, S. 147f. – Nippold 1903, S. 118f. – Rothert 1913, S. 212, 430, 445, 531.

Nachlass/Vorlass

StLB Dortmund: 3 Briefe.

Nachschlagewerke

Hamberger/Meusel, 5. Aufl., Bd. 18, 1821; Bd. 22,2, 1831 – Raßmann 1823 – Brümmer, Bd. 1, 1876 – ADB, Bd. 11, 1880 – Brümmer 1884 – Goedeke, 3. Aufl., Bd. 10, 1913; 3. Aufl., Bd. 13, 1938; Bd. 16, 1985 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 7, 1979 – Bautz 1979 – Bauks 1980 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 511, Sp. 301-304.

GND-Nummer
130676004   Link zu diesem Datensatz in der DNB