Hans Werner Henze


Biographie

Geboren am 1. Juli 1926 in Gütersloh als Sohn eines Lehrers. 1942 Studienbeginn an der Staatsmusikschule Braunschweig. 1944 Militärdienst. 1945 Korrepetitor am Stadttheater Bielefeld. Studien am Kirchenmusikalischen Institut in Heidelberg. 1948 musikalischer Mitarbeiter Heinz Hilperts am Deutschen Theater Konstanz. 1950 Künstlerischer Leiter und Dirigent des Balletts des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. In den folgenden Jahrzehnten anlässlich der Aufführung seiner Werke Arbeit an verschiedenen deutschen und internationalen Bühnen sowie Gastprofessuren. 1953 Übersiedlung nach Italien. 1980 bis 1991 Professur (Komposition) an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln. 1988 Gründung und Künstlerische Leitung der Münchener Biennale. Internationales Festival für neues Musiktheater. Verstarb am 27. Oktober 2012 in Dresden.

Mitglied der West-Berliner Akademie der Künste (1960-1968). Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1964). Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Künste der DDR. Ehrenmitglied der Royal Academy of Music, London (weitere Ehrenmitgliedschaften im In- und Ausland).

Henze war einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart. Seit 1952 künstlerische Zusammenarbeit mit Ingeborg Bachmann. Sie verfasste ein Szenarium für eine Ballettpantomime sowie zwei Opernlibretti zur Musik Henzes. Weitere musikalische Werke entstanden nach Vorlagen Hans Magnus Enzensbergers und Franz Kafkas. 1999 stiftete der Landschaftsverband Westfalen-Lippe einen Hans-Werner-Henze-Musikpreis.

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Auszeichnungen

(Ausw.) Robert-Schumann-Preis der Stadt Düsseldorf – Premio d’Italia der RAI (1953) – Großer Kunstpreis des Landes NRW (1957) – Großer Kunstpreis Berlin (1959) – Niedersächsischer Kunstpreis (1961) – Ehrendoktor der Universität Edinburgh (1970) – Bundesverdienstkreuz (1992) – Westfälischer Musikpreis (1995) – Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis (1996) – Hans-von-Bülow-Medaille der Berliner Philharmoniker (1997) – Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst (1998) – Cannes Classical Award, Kategorie Best Living Composer (2001) – Ritter der Ehrenlegion (2003) – Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland mit Stern (2008) – KulturPreis Europa (2010) – Deutscher Musikautorenpreis für das Lebenswerk (2011).

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Selbstständige Veröffentlichungen

das ende einer welt. funk-oper. Frankfurt/M.: Frankfurter Verlagsanst. 1953 [mit W. Hildesheimer] – Undine. Tagebuch eines Balletts. Vorw. von A. Andersch. München: Piper 1959 – Essays. Mainz: Schott 1964 – El Cimarrón. Ein Werkstattbericht. Hg. von C. Henneberg. Mainz: Schott 1971 [mit H.M. Enzensberger] – Musik und Politik. Schriften und Gespräche. 1955-1979. Hg. von J. Brockmeier. München: dtv 1975; erweit. Neuausg. ebd. 1984; engl. Übers. 1982 – Schriften und Gespräche. 1955-1979. Mit einem Vorw. und Aufführungsverzeichnis von H.-P. Müller. Berlin: Henschel 1981 – Reiselieder mit böhmischen Quinten. Autobiographische Mitteilungen 1926-1995. Frankfurt/M.: S. Fischer 1996; engl. Übers. London 1997 – Wie „Die englische Katze“ entstand. Ein Arbeitsjournal. Frankfurt/Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag 1997 – L’ Upupa. Nachtstücke aus den Morgenland; autobiografische Mitteilungen. Berlin: Propyläen 2003 – Phadrea. Ein Werkbuch. Berlin: Wagenbach 2007 – Das Henze-Projekt. Neue Musik für eine Metropole. Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Essen: Stadt Essen 2009 – weiterhin Textbücher zu verschiedenen Opern, zumeist nach fremder Vorlage, sowie Werkstattberichte.

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Herausgabe

Neue Aspekte der musikalischen Ästhetik. Frankfurt/M.: Fischer 1979-1997 [Bd. 1: Zwischen den Kulturen, Bd. II: Die Zeichen, Bd. III: Lehrgänge Erziehung in Musik, Bd. IV: Die Chiffren. Musik und Sprache, Bd. V: Musik und Mythos. Neue Aspekte der musikalischen Ästhetik, jeweils mit eigenen Beitr.] – Neues Musik-Theater. Almanach zur 1. Münchener Biennale. München: Hanser 1988 – Notizen aus einer Werkstatt. Bericht über den Workshop Komponieren in der Schule im Rahmen des Schleswig-Holstein-Festivals. Nordkolleg Rendsberg 4.-13.8.1997. Mainz: Schott 1998.

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

zahlr. musiktheoretische Beitr. in unterschiedlichsten Zeitschriften und Monographien.

Rundfunk über

N. Beilharz (Reg.): Partitur einer Freundschaft. Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze. Baden Baden: SWR Media Services 2015 [89 Min.].

Briefe

H. Höller (Hg.): Briefe einer Freundschaft. Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze. Mit einem Vorw. von Hans Werner Henze. München: Piper 2004.

Selbstständige Veröffentlichungen über

D. de Lamotte: Der Prinz von Homburg. Ein Versuch über die Komposition und den Komponisten. Mainz 1960 – K. Geitel: Hans Werner Henze. Berlin 1968 – H. Pauli: Für wen komponieren Sie eigentlich? Gespräche mit Hans Werner Henze. 1971 – E. H. Flammer: Politisch engagierte Musik als kompositorisches Problem. Dargestellt am Beispiel von Luigi Nono und Hans Werner Henze. Baden-Baden: Koerner 1981 – Dieter Rexroth (Hg.): Der Komponist Hans Werner Henze. Ein Buch der Alten Oper Frankfurt. Mainz 1986 – Peter Petersen (Hg.): Hans Werner Henze. Ein polit. Musiker. 12 Vorlesungen. Hamburg 1988 – H.-J. Wagner: Studie zu „Boulevard Solitude. Lyrisches Drama in 7 Bildern“ von Hans Werner Henze. Regensburg: Bosse 1988 – H.J. Bräuer: Neues Musiktheater für Kinder am Beispiel des „Pollicino“ von Hans Werner Henze. Freiburg: Pädagogische Hochschule 1990 – D. Hochgesang: Die Opern von Hans Werner Henze im Spiegel der deutschsprachigen, zeitgenöss. Musikkritik bis 1966. Diss. Hamburg 1992 – J. Bultmann: Die kulturpädagogische Arbeit Hans Werner Henzes am Beispiel des „Cantiere Internazionale d’Arte di Monzepulciano“. Regensburg: Bosse 1992 – W. Schottler: „Die Bassariden“ von Hans Werner Henze. Der Weg eines Mythos von der antiken Tragödie zur modernen Oper. Eine Analyse von Stoff, Libretto und Musik. Trier: WVT 1992 – P. Petersen: Hans Werner Henze. Werke der Jahre 1984-1993. Mainz 1995 – G. Rickards: Hindemith, Hartmann and Henze. London: Phaidon Press 1995 – Ingeborg Bachmann, Hans Werner Henze. Ausstellungskatalog. Basel: Theater 1996 – C. Torra-Mattenklott: Figuren des Imaginären. Zu Hans Werner Henzes Le miracle de la rose. Hamburg: von Bockel 1996 – T. Beck: Bedingungen librettist. Schreibens. Die Libretti Ingeborg Bachmanns für Hans Werner Henze. Würzburg 1997 – S. Giesbrecht (Hg.): Hans Werner Henze. Polit.-humanitäres Engagement als Künstler. Perspektive. Festschrift zur Verleihung der Ehrendoktorwürde der Univ. Osnabrück an den Komponisten. Osnabrück: Rasch 1998 – K. Schmidt-Wistoff: Dichtung und Musik bei Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze. Der „Augenblick der Wahrheit“ am Beispiel ihres Opernschaffens. München: Iudicium 2001 – H.-K. Jungheinrich (Hg.): Im Laufe der Zeit. Kontinuität und Veränderung bei Hans Werner Henze. Mainz: Schott 2002 – C. Bielefeldt: Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann: die gemeinsamen Werke. Beobachtungen zur Intermedialität von Musik und Dichtung. Bielefeld 2003 – A. Förger: Nachtwandler, Außenseiter, Künstler. Hans Werner Henzes Kleist-Oper „Der Prinz von Homburg“. Mainz 2004 – A. Tumat: Dichterin und Komponist. Ästhetik und Dramaturgie in Ingeborg Bachmanns und Hans Werner Henzes „Prinz von Homburg“. Kassel: Bärenreiter 2004 – H. Huber: Pauke und Schlagzeug in den Werken von Hans Werner Henze. Norderstedt 2005 – M. Kerstan (Hg.): Hans Werner Henze. Komponist der Gegenwart [zus. mit C. Wolken]. Leipzig: Henschel 2006 – U. Tadday (Hg.): Hans Werner Henze. Musik und Sprache. München: Ed. Text + Kritik 2006 – H.-J. Heinrichs: Schreiben ist das bessere Leben. Gespräche mit Schriftstellern. Elfriede Jelinek, Friederike Mayröcker, Gerhard Roth […], Hans Werner Henze. München: Kunstmann 2006 – T. Beimel: In der Ferne ein leuchtender Körper. Betrachtungen über Werke von Karol Szymanowski, Hans Werner Henze und Myriam Marbe. Oldenburg: BIS 2006 – M. Bader: „Der Idiot“ von Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann (1953). Betrachtung der Ballettpantomime und Untersuchung des Bezugs zwischen Musik und Dichtung im Konzept der beiden Künstler. Würzburg: Hochschule für Musik 2007 – J. Rosteck: Hans Werner Henze. Rosen und Revolutionen. Die Biographie. Berlin: Propyläen 2009 – S. M. Han: Action music. Das Konzept der musik-theatralischen Kompositionen von Hans Werner Henze 1966-1976. Berlin: Freie Universität 2009 – N. Abels, E. Schmierer (Hg.): Hans Werner Henze und seine Zeit. Laaber: Laaber 2013 – J. Ruck: In memoriam Hans Werner Henze. Tage der Neuen Musik 2013. Würzburg: Hochschule für Musik 2013 – S. Downes: After Mahler. Britten, Weill, Henze and romantic redemption. Cambridge: Cambridge University Press 2013 – P. Petersen: Hans Werner Henze, Ingeborg Bachmann. „Undine“ und „Tasso“ in Ballett, Erzählung, Konzert und Gedicht. Schliengen/Markgräflerland: Ed. Argus 2014 – M. Delova: Semiotische Opernanalyse am Beispiel von „Der junge Lord“ von Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann. Hannover: Hochschule für Musik, Theater und Medien 2016 – J. Stenzl: Musik/Film. Konstellationen zwischen Claude Debussy/Dudley Murphy und Hans Werner Henze/Alain Resnais. München: Ed. Text + Kritik 2016 – zahlr. weitere musikwiss. Literatur über Hans Werner Henze; vgl. Williamson 1998 (s.o.).

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Unselbstständige Veröffentlichungen über

zahlreiche musikwiss. Literatur über Hans Werner Henze, zuletzt u.a.: S. Kogler: Gegenwartsliteratur und zeitgenössische Musik. Der junge Lord von Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze, in: Seminar. A journal of Germanic studies 38, 2002, 3, S. 261-276 – E. Schmierer: Hans Werner Henze, in: E. Schmierer: Komponisten-Porträts. Bilder und Daten. Stuttgart: Reclam 2003, S. 369-370 – S. Kogler: Verwandlung von Sprache in Musik bei Hans Werner Henze, in: S. Kogler: Am Ende, wortlos, die Musik. Untersuchungen zu Sprache und Sprachlichkeit im zeitgenössischen Musikschaffen. Wien: Universal-Ed. 2003, S. 44-84 – P. Andraschke: Hans Werner Henze. Rezeption von Mythos aus dem Geist der Musik, in: H. Krones (Hg.): Bühne, Film, Raum und Zeit in der Musik des 20. Jahrhunderts. Wien: Böhlau 2003, S. 77-88 – U. Dibelius: Musikalische Räume zwischen Imagination und Realität. Mit Hinweisen auf Xenakis, Dallapiccola, Henze und Schwertsik, in: H. Krones (Hg.): Bühne, Film, Raum und Zeit in der Musik des 20. Jahrhunderts. Wien: Böhlau 2003, S. 267-273 – P. Petersen: Hans Werner Henze. Ein Romantiker des 20. Jahrhunderts?, in: H. Kinzler (Hg.): Musik und Leben. Osnabrück: Universität 2003, S. 327-346 – E. Saletta: Gegen die lautlose Welt. Musik und Sprache bei Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze, in: Seminar. A journal of Germanic studies 41, 2005, 4, S. 442-456 – A. Unger: Lüge und Wahrheit. Zur Kunstästhetik in Henzes Oper „Der junge Lord“, in: H. Krellmann, J. Schläder (Hg.): „Theater ist ein Traumort“. Opern des 20. Jahrhunderts von Janáček bis Widmann. Berlin: Henschel 2005, S. 205-212 – J. Theilacker: „Grazie und Härte, Kühle und Feuer“. Gegensätze in Henzes Oper „Der Prinz von Homburg“, in: H. Krellmann, J. Schläder (Hg.): „Theater ist ein Traumort“. Opern des 20. Jahrhunderts von Janáček bis Widmann. Berlin: Henschel 2005, S. 213-217 – H. Krellmann: Hans Werner Henze. Über Musik nachdenken. Der Komponist spricht über den Altersstil in seiner Musik, in: H. Krellmann, J. Schläder (Hg.): „Theater ist ein Traumort“. Opern des 20. Jahrhunderts von Janáček bis Widmann. Berlin: Henschel 2005, S. 218-224 – J. Schläder: Die Tragödie schließt glücklich. Zur künstlerischen Struktur von Henzes „Venus und Adonis“, in: H. Krellmann, J. Schläder (Hg.): „Theater ist ein Traumort“. Opern des 20. Jahrhunderts von Janáček bis Widmann. Berlin: Henschel 2005, S. 225-229 – P. Petersen: Friedensvisionen in der Musik von Hans Werner Henze, in: H. Lück (Hg.): Vom hörbaren Frieden. Frankfurt/M.: Suhrkamp 2005, S. 239-268 – K. Painter, C. Maier: Henze, Treichel, and the aesthetics of antifacism, in: Colloquia Germanica 38, 2006, 1, S. 23-33 – S. Kogler: Traumwelt und Wirklichkeit bei Ingeborg Bachmann/Hans Werner Henze und Heinrich von Kleist. „Der Prinz von Homburg“, in: P. Csobádi (Hg.): Traum und Wirklichkeit in Theater und Musiktheater. Vorträge und Gespräche des Salzburger Symposions 2004. Anif: Mueller-Speiser 2006, S. 606-621 – P. Hamm: „Meine liebe arme kleine Allergrößte“. Der Briefwechsel Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze, in: P. Hamm: Die Kunst des Unmöglichen oder Jedes Ding hat (mindestens) drei Seiten. Aufsätze zur Literatur. München: Hanser 2007, S. 210ff. – A. Jacobshagen: Musica impura. „Der langwierige Weg in die Wohnung der Natascha Ungeheuer“ von Hans Werner Henze und die Berliner Studentenbewegung, in: A. Jacobshagen (Hg.): Rebellische Musik. Gesellschaftlicher Protest und kultureller Wandel um 1968. Köln: Dohr 2007, S. 103-124 – U. Büchter-Römer: Hans Werner Henze. „Der junge Lord“, in: U. Büchter-Römer: Reflexe des Unbehausten. Eine Einführung in das zeitgenössische Musiktheater. Stoffe und Strukturen. München: Ricordi & Co 2007, S. 40-58 – S. Hanheide: Gegen Krieg und Diktaturen nach 1950. Hans Werner Henze. We come to the River (1975), in: S. Hanheide: Pace. Musik zwischen Krieg und Frieden. Vierzig Werkporträts. Kassel: Bärenreiter 2007, S. 217-225 – R. Stauf: „Erklär mir, Liebe.“ Kunst des Liebens und Liebessprache im Briefwechsel Ingeborg Bachmanns mit Hans Werner Henze, in: R. Stauf (Hg.): Der Liebesbrief. Schriftkultur und Medienwechsel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Berlin: De Gruyter 2008, S. 401-423 – Z. Soproni: Musik und Dichtung im Spiegel einer Freundschaft. Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze, in: Z. Bognár (Hg.): „Ihr Worte“. Symposium zum Werk von Ingeborg Bachmann (2006). Wien: Praesens-Verlag 2008, S. 115-122 – M. Miller: Bennett, Boulez, Birtwistle and Henze, in: Tempo 62, 2008, 243, S. 48-50 – P. Petersen: „Phaedra“. H. W. Henzes „Jüngstes Alterswerk“, in: Österreichische Musikzeitschrift 5, 2008, S. 4-10 – S. Fielitz: Shakespeares Werke im Musiktheater der Gegenwart. Hans Werner Henzes Oper Venus und Adonis, in: J. Kühnel (Hg.): Musiktheater der Gegenwart. Text und Komposition, Rezeption und Kanonbildung. Anif: Mueller-Speiser 2008, S. 296-309 – P. Becker: …die Freude liegt in der Bewegung. Analytische Hinweise und didaktische Überlegungen zum kompositorischen Schaffen von Hans Werner Henze, in: P. Becker: Finis. Non finis… Von Schütz bis Kagel. Texte zur Musik und ihrer Vermittlung. Mainz: Schott 2009, S. 293-308 – V. Viehöfer: „Warum wir eine Manonoper schrieben“. Grete Weil und Hans Werner Henze, in: H. L. Arnold (Hg.): Grete Weil. München: Ed. Text + Kritik im Richard-Boorberg-Verlag 2009, S. 29-34 – A. Gier: Hans Werner Henze. „L’Upupa und der Triumph der Sohnesliebe“. Probleme der Märchenoper im 21. Jahrhundert, in: Fabula 50, 2009, 3/4, S. 261-272 – K. Geitel: Hans Werner Henze. Erinnerungen an den Großen der Zukunft, in: Tanz. Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance 4, 2010, S. 52-57 – D. Rexroth: Die Metamorphosen der Manon. Zu Henzes Oper „Boulevard Solitude“ (1951), in: H. Goertz (Hg.): Mozart, Mythos, Literatur, Politik. Eine Anthologie. Wien: Doblinger 2010, S. 95-106 – L. J. Fankhänel: Messe ohne Gott. Das „Requiem“ von Hans Werner Hense, in: T. Phleps: Musik-Kontexte. Festschrift für Hanns-Werner Heister. Münster: Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat 2011, S. 227-235 – J. Rothkamm: „Eine Oper ohne Sänger“. Zur Zusammenarbeit von Hans Werner Henze und Frederick Ashton bei „Undine“ (1958), in: J. Rothkamm: Ballettmusik im 19. und 20. Jahrhundert. Dramaturgie einer Gattung. Mainz: Schott 2011, S. 269-290 – E. Moser, T. Voigt: Deus ex machina. Hans Werner Henze, in: E. Moser, T. Voigt: Ersungenes Glück. Erinnerungen und Gespräche. Leipzig: Henschel 2011, S. 31-37 – H. U. Engelmann: Romantische Ironie als Idee. Henze. „Der junge Lord“, in: H. U. Engelmann, C. Schwandt (Hg.): Klang-Farben-Melodie. Texte zur Musik 1946-1996. Darmstadt: Justus-von-Liebig-Verlag 2011, S. 114-116 – A. Tumat: Italien als ästhetischer Projektionsraum. Textkritische Bemerkungen zum Entwurf einer „besseren Welt“ in Hans Werner Henzes Schriften der 1950er Jahre, in: S. Meine (Hg.): „Dahin!…“ Musikalisches Reiseziel Rom. Projektionen und Realitäten. Hildesheim: Olms 2011, S. 133-142 – T. Nytsch: Engima. Ein lyrisches Rätsel als Schlüssel zum Verständnis der musikalischen Poetik von Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze, in: M. Zenck (Hg.): Erzeugen und Nachvollziehen von Sinn. Rationale, performative und mimetische Verstehensbegriffe in den Kulturwissenschaften. Paderborn: Fink 2011, S. 283-298 – P. Hanser-Strecker: Abschied von Hans Werner Henze, in: Virtuos Dezember 2012, S. 23 – P. Ruzicka: Grabrede auf Hans Werner Henze, gehalten in Marino, 5. November 2012, in: Die deutsche Bühne 83, 2012, 12, S. 13 – D. Brandenburg: Im Dazwischen zuhause. Zum Tod von Hans Werner Henze, in: Die deutsche Bühne 12, 2012, S. 14-15 – M. Schwarte: Hans Werner Henzes „Sechs Gesänge aus dem Arabischen“. Anmerkungen zum sechsten Lied „Das Paradies“, in: A. Simonis (Hg.): Medien, Bilder, Schriftkultur. Würzburg: Königshausen & Neumann 2012, S. 107-117 – G. Kramer: Das Wundertheater des Hans Werner Henze, in: Das Orchester 60, 2012, 6, S. 57 – T. Sorg: Musik als Deutschlandbild? Hans Werner Henzes „Drei Porträts“, in: T. Sorg: Beziehungszauber. Musikalische Interpretation und Realisation der Werke Thomas Manns. Würzburg: Königshausen & Neumann 2012, S. 245-298 – G. R. Koch: Schönheitssucher, Künstlerfürst, Veränderer. Hans Werner Henze war weit mehr als nur ein epochaler Komponist, in: Opernwelt 53, 2012, 12, S. 54-57 – K. Röhring: Licht von der Erlösung. Theologische Seitenblicke auf Hans Werner Henze, in: Musik & Kirche 83, 2013, 2, S. 142-146 – K. Klein: Nie mehr Gütersloh. Erinnerungen an Hans Werner Henze, in: Heimat-Jahrbuch Kreis Gütersloh 2013, S. 109-112 – M. Berry: Hans Werner Henze. Paths to (and from) Natascha Ungeheuer, in: M. Berry: After Wagner. Histories of modernist music drama from Parsifal to Nono. Woodbridge: Boydell Press 2014, S. 172-204 – B. A. Varga: Hans Werner Henze, in: B. A. Varga: Drei Fragen an dreiundsiebzig Komponisten. Regensburg: ConBrio-Verlags-Gesellschaft 2014, S. 158-160 – H.-K. Jungheinrich: Konstanten und Kehren. Hans Werner Henze und seine Rezeption, in: U. J. Blomann (Hg.): Kultur und Musik nach 1945. Ästhetik im Zeichen des Kalten Krieges. Saarbrücken: Pfau 2015, S. 322-328 – J. Korell: Hans Werner Henze und Volker Schlöndorff. Porträt einer Zusammenarbeit, in: Neue Zeitschrift für Musik 176, 2015, 3, S. 46-49 – C. Kruse: Ingeborg Bachmann & Hans Werner Henze, in: C. Kruse: Berühmte Paare in Berlin und Brandenburg. Ein Ausflug zu ihren ehemaligen Wohnhäusern. Berlin: Edition Braus Berlin GmbH 2015, S. 10-12 – A. Davison: Hans Werner Henze and „The Lost Honour of Katharina Blum“, in: M. Cooke, F. Ford (Hg.): The Cambridge companion to film music. Cambridge: Cambridge University Press 2016, S. 308-323 – N. Abels: Zu tun, als ob. Hans Werner Henzes „Das Wundertheater““, in: N. Abels: Notenlese. Die Sprachen der Oper. Frankfurt/Main: Axel Dielmann-Verlag 2016, S. 554-560 – N. Abels: Schlaf, Erinnerung und Tod. Zu Hans Werner Henzes Orchesterstück nach Georg Trakls „Sebastian im Traum“, in: N. Abels: Notenlese. Die Sprachen der Oper. Frankfurt/Main: Axel Dielmann-Verlag 2016, S. 561-566 – J. Stenzl: Alain Resnais und Hans Werner Henze, in: J. P. Hiekel (Hg.): Überblendungen. Neue Musik mit Film/Video. Mainz: Schott 2016, S. 166ff. – W. Rathert: Being beauteous? Verlust und Wiedergewinnung der Stimme bei Hans Werner Henze, in: S. Mösch (Hg.): Komponieren für Stimme. Von Monteverdi bis Rihm. Ein Handbuch. Kassel: Bärenreiter 2017, S. 235-245 – H. Böttiger: Im deutschen Urwald. Bachmann, Hans Werner Henze und neue künstlerische Suchbewegungen, in: H. Böttiger: Wir sagen uns Dunkles. Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan. München: Deutsche Verlags-Anstalt 2017, S. 135-162 – G. Erbe: Ein kommunistischer Dandy. Hans Werner Henze, in: G. Erbe: Der moderne Dandy. Köln: Böhlau 2017, S. 171-178 – B. J. Wertenson: Todeserfahrung. Hans Werner Henzes „Orpheus behind the wire“ (1983), in: B. J. Wertenson: Mythos und Neue Musik. Die Faszination am Mythos als Ort kulturellen Wissens. Würzburg: Königshausen & Neumann 2018, S. 74-93.

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Erwähnungen in

(Ausw.) A. Schildt, D. Siegfried: Deutsche Kulturgeschichte. Die Bundesrepublik. 1945 bis zur Gegenwart. München: Hanser 2009, S. 322 – I. Krieger: Die Bedeutung der Musik für Heinrich von Kleist und die Vertonungen seiner Werke. Freiburg: Centaurus-Verlag 2010, S. 63-68 – H. U. Schmid: Aber spielen müssen Sie selber. Aus den Erinnerungen eines Impresarios. Hildesheim: Olms 2013F. Rappe: Gegenwartskunst und Oper. Beitrag zu einer Erfahrungsästhetik. Paderborn: Wilhelm Fink 2016 – S. Braese: Jenseits der Pässe. Wolfgang Hildesheimer. Eine Biographie. Göttingen: Wallstein 2016, S. 186-195 – M. Kraus: Die musikalische Moderne an den Staatsopern von Berlin und Wien 1945-1989. Paradigmen nationaler Kulturidentitäten im Kalten Krieg. Stuttgart: J. B. Metzler 2017, S. 414-417.

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Nachlass/Vorlass

1. Archiv der Akad. der Künste, Berlin: 2 Briefe an Leonard Stechel, 1956 – 2. DLA Marbach: 50 Briefe an Alfred Andersch, 1953-1962; 1 Brief an Gisela Andersch, 1962; Brief von Alfred Andersch, 26.12.1961 – 3. ULB Münster: 2 Briefe an Ruth Hellberg, 1952 – 4. Bayer. StB München: Laudatio auf Karl Amadeus Hartmann, 23.2.1980; 2 Briefe an F.G. Kaltwasser, 1979-1980; Brief an Renata Wagner, 23.2.1980 – 5. StB München: Brief von Hermann Kesten (Durchschlag).

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Nachschlagewerke

(Ausw.) Degener, 12. Aufl. 1955 – Kürschner: Biogr. Theater-Handb. 1956 – Kosch, Erg. Bd. 4, 1997 – Wer ist Wer, 38. Ausg., 1999/2000 – Munzinger Archiv 1999 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 562, Sp. 246f. – Dt. Bibliothek – Werkverzeichnisse: Hans Werner Henze. Ein Werkverzeichnis 1946-1996 [Red.: Andreas Krause; engl. Übers. Roderick Watkins; ital. Übers. Franco Serpa]. Mainz: Schott 1996 – R. Williamson: Hans Werner Henze. Selected Bibliography & Discography, in: Henze at the Royal Northern College of Music. A Symposium. Ed. by D. Jarman. Arc Publications 1998.

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GND-Nummer
118549383   Link zu diesem Datensatz in der DNB