Rainer Horbelt

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Biographie

Rainer Horbelt

Geboren am 26. November 1944 in Wismar/Mecklenburg. Von 1955 bis 1964 Besuch des Gymnasiums in Gelsenkirchen. Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte in Köln. Schauspielerausbildung. 1968 Bühnenreifeprüfung. Arbeit als freier Journalist bei verschiedenen Zeitungen. Von 1968 bis 1971 Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Lektor bei der Hauptabteilung Fernsehspiel des Bayerischen Rundfunks. Autor, Fernsehregisseur und Dozent für Medienwissenschaften. Mitarbeit in der Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen seit 1967. Lange Zeit Wohnsitz in Marl. Starb am 9. Februar 2001 in Albufeira/Portugal.

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Auszeichnungen

Förderpreis des Landes NRW (1974) – Arbeitsstipendium des Landes NRW (1991) – Autorenstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung (1993).

Selbstständige Veröffentlichungen

Die Zwangsjacke. Roman. Düsseldorf: Concept 1973; Köln: Braun 1978 – Massenmedien. Sachbuch für Kinder. München: TR-Verlagsunion 1974 – Thema Massenmedien. Sachbuch für Kinder. Düsseldorf: Pro Schule Verlag 1974 – Zur Sache. Polizei, Bundesbahn, Krankenhaus. Sachbuch für Kinder. Köln: vgs 1975 – Schigolett. Erzählungen aus einer schweren Welt. Leverkusen, Köln: Braun 1977 – Geschichten vom Herrn Hintze. Kurzgeschichten. Leverkusen, Köln: Braun 1978 – Bürokrauts, wir kommen! Tips & Tricks zum Ärgern der deutschen Beamtenseele. Frankfurt/M.: Eichborn 1983 [mit S. Spindler] – Tante Linas Nachkriegsküche. Mehr Erlebnisse und Kochrezepte in Geschichten und Dokumenten. Frankfurt/M.: Eichborn 1983, 1985; Reinbek: Rowohlt 1985, 1986, 1987; [Marburg:] Dt. Blindenstudienanst. [mit S. Spindler] – Wie wir hamsterten, hungerten und überlebten. 10 Frauen erzählen. Erlebnisse und Dokumente. Frankfurt/M.: Eichborn 1983 [mit S. Spindler] – Das Projekt Eden oder die große Lüge der Fernseh-Macher. Roman. Frankfurt/M.: Eichborn 1984 – Oma, erzähl mal was vom Krieg. 10 Frauen erinnern sich. Erlebnisse und Dokumente. Reinbek: Rowohlt 1986 [mit S. Spindler] – Favas, Fisch und Feigenbrot. Vom Essen und Trinken an der Algarve. Kochrezepte und Geschichten. Herne: Ed. Al-Gharb 1993 [mit S. Spindler] – Vor Ort. Johann Schmidt, seine Fotos, sein Leben. Herne: Ed. Daguerre 1995 [mit H.-D. Albring] – Leben an der Algarve. 1000 Tips für Urlauber und Residenten, für Langzeit-Touristen und Aussteiger. Lagoa: Vista Ibérica Publ. 1995 [mit S. Spindler] – Die Tote in der Zisterne. Ein Kriminalroman aus der Algarve. Herne: Ed. Al-Gharb 1999 – Die deutsche Küche im 20. Jahrhundert. Von der Mehlsuppe im Kaiserreich bis zum Designerjoghurt der Berliner Republik. Ereignisse, Geschichten, Rezepte. Frankfurt/M.: Eichborn 2000 [mit S. Spindler] – postum: Rainer Horbelt Lesebuch. Zusammengestellt und mit einem Nachwort von Walter Gödden. Bielefeld: Aisthesis 2014.

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Herausgabe

Mut zum Träumen. Wie Kinder sich ihre Zukunft vorstellen, gemalt und geschrieben für den WDR-Wettbewerb. Hg. im Auftr. des WDR. Frankfurt/M.: Eichborn 1987 – Golf an der goldenen Küste. Algarve. Der komplette Golf-Führer. Ein Golf-Führer mit Insider-Tips. Lagoa, Portugal: Vista Ibérica Publ. 1994 [dt. Bearb.] – T. Neto: Café Aliança. Seine Fotos, seine Geschichte. Herne: Ed. Al-Gharb 1995 [einschl. Übers. aus dem Span.] – L. Port: Die Algarve. Der Reiseführer mit Insider-Tips. Das Buch, das Ihnen zeigt, wie die Algarve wirklich ist. Lagoa, Portugal: Vista Ibérica Publ. 1995 [einschl. Übers. aus dem Span.] – postum: Die Kinder von Buchenwald. Texte und Zeichnungen von Überlebenden. Aus dem Nachlass herausgegeben von Hugo Ernst Käufer. Bielefeld: Aisthesis 2005 (= Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen. Bd. 17).

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

Beispiele Beispiele. Recklinghausen 1969 – Westfalenspiegel 1973, H. 2: Die Zwangsjacke; 1977, H. 2: Selbstbekenntnis. Aus dem Tagebuch eines Fernsehers – Der Lokomotive in voller Fahrt die Räder wechseln: Geschichte und Geschichten aus NRW. Berlin 1987: Mit Hammer und Kugelschreiber. Eine Kollage zur Gruppe 61 – postum: U. Thimm (Hg.): Essen ist menschlich. Zur Nahrungskultur der Gegenwart. Frankfurt/Main: Suhrkamp 2003, S. 318-329: Der neue Trend. Spaß beim Essen [mit S. Spindler].

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Fernsehen

(Fernsehfilme, Features, Schulfernsehen, Fernsehfilme für Kinder; Ausw.) Homo Volans (1968) – Worte und Musik (1969) – Bericht eines jugendlichen Sittenstrolches (1970) – Sprintorgasmik (1970) – Kunst auf der Kohle (BR 1971) – Das soziale Verhalten der Bewohner eines westdeutschen Dorfes in den Jahren 1961-1965 (1971) – Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen (6 Folgen, SFB 1974) – Vom Vor- und Nachmachen (SFB 1974) – So sein wie Kim (1974) – Der ausgedachte Vater (SFB 1974) – Der Klauer (SFB 1975) – Der Stadtschreiber von Bergen-Enkheim (SFB 1975; HR 1975) – Alltag und Hintergünde (6 Folgen, SFB 1975) – Die Zwangsjacke (1976) – Vom Schicksal der von Grund auf verkommenen Person Ursula Schmitz (1976) – Todesarten (1971) – Neue Freunde (SFB 1976) – Ein Karpfen soll geschlachtet werden (SFB 1977) – Ihr Wort will Werkzeug sein (SFB 1977) – Von jenen, die die Zeche zahlen (1978) – Wenn die Puppen tanzen (1978) – Von Piepen, Pinke und Penunze (1979) – Die Reise nach Valmy (1979) – Das Kartenhaus (1979) – Die Judenbuche (1980) – Der Tod des Wucherers (1980) – Ich bin ein Deutscher, kennt Ihr meine Farben (1980) – Mutter, häng’ die Wäsche weg, die Komödianten kommen (1980) – Charlotte Birch-Pfeiffers theatralische Sendung (1981) – Geschichten von der Eisenbahn (1981) – Ruhelos ziehst Du umher im Land (1981) – Kinder mit begrenzter Hoffnung. Das Beispiel Jürgen W (1981) – Berlin bei Nacht (1982) – Herrn Goethes mannigfaltige Verwicklung in eine Mordtat (1982) – Dr. med. Mathilde Wagner (1982) – Das Werk (1982) – Der Dialog (1982) – Kochen im Kriege (1983) – Der Spaßmacher (1983) – Zaubereien aus Wien (1983) – Der Müller und sein Kind (1983) – Fast ein Prolet (1983) – Nachricht von der wider Johan Christoph Krop eingestellten Untersuchung und dessen Verurteilung (1984) – Alles, was Recht ist (1984) – Trotzdem: wir leben (1986) – Mut zum Träumen (1986) – Lokalbesuche (1986) – Dortmunder Beton (1986) – Kanalfahrt (1986) – Residenzen an der Ruhr (1987) – Vor 40 Jahren, Hunger im Ruhrgebiet (1987).

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Bühne

Das Ereignis eines Autounfalls. Sprechstück (UA Kellertheater Köln 1967) – Straßentheater (UA Gelsenkirchen 1968) – Die Spielmaschine (UA Kellertheater Köln 1977) – Superman spielt nicht mehr mit (UA Kellertheater Köln 1977) [Mitverf.].

Unselbstständige Veröffentlichungen über

  H. E. Käufer: Zeugnisse gegen Menschenverachtung und Gewalt. Zu der Dokumentation ’Die Kinder von Buchenwald’ von Rainer Horbelt, in: Literatur in Westfalen 7, 2004, S. 231-241 – J. Grywatsch: Aus der Zwangsjacke in die Traumfabrik. Der Gelsenkirchener Autor Rainer Horbelt und sein Nachlass im Westfälischen Literaturarchiv, in: S. Brenner-Wilsczek. S. Singh (Hg.): "…das hohe Geistergespräch". Über Literatur im musealen und digitalen Raum. Bielefeld: Aisthesis 2008, S. 143-150.

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Nachlass

I. !!Bestände in westfälischen Archiven!! – – II. Bestände außerhalb Westfalens: nicht bekannt

Handschriftliches

I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Bestände außerhalb Westfalens: nicht bekannt.

Nachschlagewerke

Sie schreiben zwischen Moers und Hamm 1974 – Sie schreiben in Gelsenkirchen 1977 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 8, 1981 – Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1998 – G. Grewolls (Hg.): Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Das Personenlexikon 2011 – Dt. Bibliothek.

GND-Nummer
12125769X   Link zu diesem Datensatz in der DNB
Institution
Westfälisches Literaturarchiv im LWL-Archivamt für Westfalen
Nachlass

Teilnachlass

Ordnung
grob vorgeordnet
Umfang
35 Archivkartons
Nutzung
uneingeschränkt
Signatur
Bestand 1001
Inhalt

1. Werkmanuskripte (Drehbücher und Manuskripte)
2. Lebensdokumente (Ego-Dokumente, persönliche Jahreskalender)
3. Zeitungsausschnittssammlung; eigene Publikationen; Video- und Audiokassetten