Sabrina Janesch


Biographie

Geboren am 20. April 1985 in Gifhorn. Sie studierte von 2004 bis 2009 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim und zwei Semester Polonistik an der Jagiellonen-Universität Krakau. Sie erhielt mehrere Stipendien und war 2009 Stadtschreiberin der Stadt Danzig. Sie lebt zurzeit in Münster.

Auszeichnungen

1. Platz im O-Ton Literaturwettbewerb des NDR (2005) – Mara-Cassens-Preis (2010) – Nicolas-Born-Förderpreis (2011) – Anna-Seghers-Preis (2011) – Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler (2012) –  Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen (2015) – Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis (2017).

Selbstständige Veröffentlichungen

Katzenberge. Berlin: Aufbau 2010 – Ambra. Berlin: Aufbau 2012 – Tango für einen Hund. Berlin: Aufbau 2014 – Die goldene Stadt. Berlin: Rowohlt 2017.

Unselbstständige Veröffentlichungen in

A. Pérez und F. Walther (Hgg.): Todsünden. Hildesheim: Glück & Schiller Verlag 2004, S. 49-56: Gula – Landpartie 06. Hg. v. Zentrum für Kreatives Schreiben. Hildesheim: Glück & Schiller Verlag 2006, S. 13-17: Faule Erde – Das Magazin, September 2006, S. 62-65: Alles in Butter – Das Magazin, Januar 2007, S. 74-77: Liebe ohne Anfang und Ende – Das Magazin, August 2007, S. 36-39: Hinter den sieben Bergen – L.-M. Seydlitz/ L. Töpler (Hgg.): Landpartie 07. Hildesheim: Glück & Schiller Verlag 2007, S. 110-116: Schwere Zunge – Eisfischen. Das Beste aus dem MDR-Literaturwettbewerb. Halle: Mitteldeutscher Verlag 2007, S. 47-52: Saragossa – M. Hametner (Hg.): Zornesrot. Texte junger Autoren. Halle: Mitteldeutscher Verlag 2007, S. 65-72: Schwarze Kreuze – Das Magazin, April 2008, S. 22-25: Eine Frage der Haltung – Das Magazin, Juni 2008, S. 38-43: Polen ist offen – Das Magazin, September 2008, S. 26-29: Der Unberechenbare – Das Magazin, Februar 2009, S. 76-79: Wo die Welt zu Ende ist –Bellatriste. Zeitschrift für junge Literatur. Frühjahr 2009, S. 25-33: Die äußerste Grenze – Publik Forum, April 2010, S. 20-21: Weitab von der Welt – Freitag Nr. 21 v. 27. Mai 2010, S. 15: Monsieur und die Wunderlampe – Die Welt v. 21. Juni 2010, S. 7: Danzig, Kolja und ich – NZZ v. 17. August 2010, S. 42: Kein Leben ohne Sonderbarkeiten – Süddeutsche Zeitung v. 3. Mai 2011: Angst vor der Rückkehr der Räuber – Argonautenschiff. Jahrbuch der Anna-Seghers-Gesellschaft Berlin und Mainz e.V., Bd. 21, 2012, S. 42-45: Dankesrede zum Anna-Seghers-Preis 2011 – D. Bingen u.a. (Hgg.): Mein Polen, meine Polen. Zugänge und Sichtweisen. Wiesbaden: Harrassowitz 2016, S. 75-84: Wo die wilden Polen wohnen, oder: der große Lackmustest.

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Tonträger

Lesungen und Diskussionen um den 34. Ingeborg Bachmann-Preis im Rahmen der Tage der deutschsprachigen Literatur 2010. Es lesen Sabrina Janesch, Volker H. Altwasser, Christopher Kloeble, Daniel Mezger, Dorothee Elmiger. 2010 [DVD] – Doppel-Kopf. „Memento-Muse“. Am Tisch mit Sabrina Janesch. Gastgeberin: Ulrike Schneiberg. Frankfurt am Main: HR 2011 – Ambra. Gelesen von Nina Reithmeier. Gekürzte Hörbuchfassung. Berlin: Universal Music Group 2013 – Katzenberge. Gelesen von Nina Reithmeier. Gekürzte Hörbuchfassung. Berlin: Universal Music Group 2013 – Das Gespräch. Sabrina Janesch, der Schriftsteller befragt von Jan Ehlert. Hamburg: NDR 2014 – Die goldene Stadt. Gelesen von Felix von Manteuffel. Berlin: Argon 2017 [CD] – Druckfrisch 18.12.2017. Moderation: Denis Scheck, Gäste: Daniel Kehlmann und Sabrina Janesch. Hamburg: NDR 2017 [DVD].

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Selbstständige Veröffentlichungen über

W. Wagner: Literarische Grenzüberschreitungen im „unheimlichen“ deutsch-polnischen Raum. Untersuchungen zu Sabrina Janesch, Andrzej Stasiuk und Artur Becker. Dresden: Sächsische Landesbibliothek- Staats- und Universitätsbibliothek 2018 [Diss.].

Unselbstständige Veröffentlichungen über

A. Gröschner: Geister, Gespenster. Sabrina Janesch hat an der Universität Hildesheim ihr Schriftstellerinnen-Diplom gemacht und veröffentlicht in diesem Herbst ihren ersten Roman. Aus dem Leben einer Jung-Autorin, in: Literaturen. Die Zeitschrift für Leser. Berlin: Ringier, Bd. 11, 2010, H. 6, S. 10-14 – H.-U. Treichel: Laudatio für Sabrina Janesch, in: Argonautenschiff. Jahrbuch der Anna-Seghers-Gesellschaft Berlin und Mainz e.V., Bd. 21, 2012, S. 37-41 – D. Wyrzykiewicz: „Schlesien […], Wie spannend […] da sieht man mal, wie Deutschland vor hundert Jahren ausgesehen haben muss […]“. Zur deutsch-polnischen [Familien]geschichte in Sabrina Janesch „Katzenberge“, in: L. Kolago (Hg.): Deutsch-polnische Beziehungen in Kultur und Literatur. Warschau 2013, S. 115-123 – A. Zaorska: Das Motiv des Fremden in Sabrina Janeschs Roman „Katzenberge“, in: R. Cieślak (Hg.): Polnisch-deutsche Duette. Interkulturelle Begegnungen in Literatur, Film, Journalismus (1990-2012). Dresden: Neisse 2013, S. 301-310 – C. Winkler: A Third-Generation Perspective on German-Polish Flight and Expulsion. Discursive and Spatial Practices in Sabrina Janesch’s novel Katzenberge (2010), in: German politics and society. New York: Berghahn Books, Bd. 31, 2013, H. 4, S. 85-101 – A. Palej: Konflikte und Synergien im transkulturellen Raum. Sabrina Janeschs Roman „Katzenberge“ (2010), in: R. Cornejo (Hg.): Wie viele Sprachen spricht die Literatur? Deutschsprachige Gegenwartsliteratur aus Mittel- und Osteuropa. Wien: Praesens 2014, S. 97-107 – M. Brandt: Frauen als Medien der Erinnerung an die plurikulturelle Geschichte Danzigs in den Romanen „Ambra“ von Sabrina Janesch und „Śpiewaj ogrody“ von Paweł Huelle, in: C. Poetini (Hg.): Gender im Gedächtnis. Geschlechtsspezifische Erinnerungsdiskurse in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 105-117 – M. Dubrowska: Zwischen Flucht und Fluch. Zum Motiv der mitteleuropäischen Reise in Sabrina Janesch‘ Roman „Katzenberge“, in: M. Dubrowska (Hg.): „Reise in die Tiefe der Zeit und des Traums“. (Re-)Lektüren des ostmitteleuropäischen Raumes aus österreichischer, deutscher, polnischer und ukrainischer Sicht. Lublin: Wydawn. KUL 2015, S. 165-174 – F. Rogge: Galizien. Traum und Tabu in S. Janeschs „Katzenberge“, in: A. Hanus/ R. Büttner (Hgg.): Galizien als Kultur- und Gedächtnislandschaft im kultur- und sprachwissenschaftlichen Diskurs. Frankfurt am Main: Lang 2015, S. 283-298 – A. Telaak: Geteilte Erinnerung. Galizien in Sabrina Janeschs „Katzenberge“ und Jenny Erpenbecks „Aller Tage Abend“, in: A. Hanus/ R. Büttner (Hgg.): Galizien als Kultur- und Gedächtnislandschaft im kultur- und sprachwissenschaftlichen Diskurs. Frankfurt am Main: Lang 2015, S. 299-316 – A. Woldan: Von Schlesien nach Galizien. Autobiographie und Reiseerfahrung bei Roswitha Schieb, Olga Tokarczuk und Sabrina Janesch, in: B. Neumann (Hg.): „Nicht von hier und doch nicht fremd“. Autobiographisches Schreiben über die Herkunft aus einem anderen Land. Ein Polnisch-Deutsch-Norwegisches Symposium. Aachen: Shaker 2015, S. 249-264 – M. Brandt: Das Bild der deutsch-polnischen Beziehungen im Roman „Ambra“ von Sabrina Janesch, in: B. Helbig (Hg.): Migrantenliteratur im Wandel. Junge Prosa mit (nicht nur) polnischen Wurzeln in Deutschland und Europa. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2016, S. 91-99 – W. Wagner: „Kannst du dir vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn alles fremd ist?“ Literarische Grenzüberschreitungen in Sabrina Janeschs „Katzenberge“ und „Ambra“, in: B. Helbig (Hg.): Migrantenliteratur im Wandel. Junge Prosa mit (nicht nur) polnischen Wurzeln in Deutschland und Europa. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2016, S. 101-115 – K. May-Chu: Measuring the borderland in Sabrina Janesch’s „Katzenberge“ (2010), in: Monatshefte für deutschsprachige Literatur und Kultur. Madison, Wis.: Univ. of Wisconsin Press, Bd. 108, 2016, H. 3, S. 350-361 – S. Egger: Magischer Realismus als Modus einer transgenerationellen „felt history“. Heimat, Flucht und Vertreibung in Sabrina Janesch’s „Katzenberge“, in: G. Iztueta u.a. (Hgg.): Raum, Gefühl, Heimat. Literarische Repräsentationen nach 1945. Marburg: LiteraturWissenschaft.de 2017, S. 141-156 – J. Stüben: Danzig als interkultureller Erinnerungsort bei Günter Grass und Sabrina Janesch, in: C. Földes (Hg.): Nahe Ferne, ferne Nähe. Zentrum und Peripherie in deutschsprachiger Literatur, Kunst und Philosophie. Tübingen: Narr Francke Attempto 2017, S. 183-198 – P. Wojcik: Narrationen von Identität. Archäologische Indifferenz als Darstellungsmittel in Sabrina Janeschs „Ambra“ und Saša Stanišić‘ „Vor dem Fest“, in: M. Wolting (Hg.): Identitätskonstruktionen in der deutschen Gegenwartsliteratur. Göttingen: V&R 2017, S. 203-216.

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