Karl Maertin


Biographie

Geboren am 23. Februar 1882 in Anröchte als Sohn eines Zimmermanns. Besuch der Volksschule in Anröchte. Lehre als Steinmetz. Anschließend ging er auf Gesellenwanderschaft. 1905 nahm ihn der Bildhauer Splieth in Berlin auf, für den er handwerklich tätig wurde. Lektüre der Schriften von Spinoza, Jacob Böhme, Charles de Coster, Nietzsche und Shakespeare. 1922 auf Anregung Julius Harts Herausgabe seiner Gedichte. Später war er Werkmeister und selbständiger Unternehmer in Berlin-Wilmersdorf. Er starb dort 1934.

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Selbstständige Veröffentlichungen

Opfere. Gedichte. Geleitw. von J. Hart. Berlin: Concordia 1922. 79S. (ULB Düsseldorf, StB Wuppertal-Elberfeld, StUB Köln) – Des Steinmetzen Hymnen. Gedichte. München: Müller 1928. 145S. (StLB Dortmund, ULB Münster, VK Komm. des LWL Münster) – postum: Durchbruch. Ein Spiel für das deutsche Bildhauer- und Steinmetzhandwerk. Ulm-Donau: Ebner 1938. 32S.

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

Heimwacht, Bigge 1930: Selbstbiographie – Ostdt. Monatshefte, Kulturzeitschr. für den Osten, Stollhamm, Berlin, 11, 1930: Julius Hart gest. (1859-1930).

Unselbstständige Veröffentlichungen über

W. Spreen: Dichter Karl Maertin. Zu seinem 50. Geburtstag, in: Der Patriot, Lippstadt, vom 13.1.1932 – E. Killing: Karl Maertin, ein westf. Dichter, in: Heimatbl., Lippstadt, 16, Nr. 13 vom 18.12.1934.

Erwähnungen in

Westf. Literaturführer 1992, S. 13, 79.

Nachlass/Vorlass

1. StLB Dortmund: Briefe an Julius Hart, 1927 (2) – 2. ULB Münster: Brief an Christine Koch, 24.4.1929.

Sammlungen

1. StLB Dortmund: Zeitungsausschnittslg. – 2. WLA Hagen: Materialslg. – 3. Fritz-Hüser-Inst. (Stadt Dortmund): Zeitungsausschnittslg.

Nachschlagewerke

Kosch, Bd. 2, 1937 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 846, Sp. 241.

Grabstätte/ Gedenkstätte

Wandgemälde im Anröchter Rathaus mit einer Darstellung von Maertins Hymnen – Geburtshaus in der Handwerkerstraße 10a in Anröchte.

GND-Nummer
116660392   Link zu diesem Datensatz in der DNB