Grete Müller-Frerich


Biographie

Geboren am 2. November 1886 in Schoneberg/Lippetal, wuchs sie mit sieben Geschwistern auf dem elterlichen Hof auf. Sie besuchte die Dorfschule in Schoneberg und heiratete 1909 den Postbeamten Friedrich Wiegelmann in Werl. Aus ihrer problematischen Ehe und dem aufreibenden Alltag flüchtete sie sich in autodidaktisches Schreiben, das sie selbst vor ihrem Mann verborgen hielt. (Sudhoff 1966) 1938 übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Lippstadt, wo sie am 16. November 1947 starb.

Sie schrieb Kurzprosa, Erzählungen und Romane, die in sprödem Realismus innere und äußere Nöte von Frauen aus patriarchaler Zeit behandeln. (Sudhoff 1966)

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Selbstständige Veröffentlichungen

postum: Menschen im älteren Westfalen. Hg. von H. Walwei-Wiegelmann. Dülmen, Frankfurt/M.: tende 1989, 165S. [Inhalt: Das Tagebuch der Regine Zwölferfeld; Am Engelplatz] (StLB Dortmund, UB Bonn, Bibl. WHB Münster, u.ö.).

Unselbstständige Veröffentlichungen in

postum: Sudhoff 1996: Sprickelholz [Erz.]; Mein Nachbar zur Linken [Erz.].

Unselbstständige Veröffentlichungen über

D. Sudhoff: Eine Frau flieht ins Schreiben. Das heimliche Leben der Erzählerin Grete Müller-Frerich, in: Jahrbuch Westfalen 53, 1998, S. 133-142 – I. Maas: Grete Müller-Frerich (1886-1947), in: Literaten und Literatur aus Lippstadt. Hg. vom Heimatbund Lippstadt e.V. Lippstadt 1999, S. 69-80.

Bildnis

Rötelzeichn. von Els. Engler, 1944 (Abb. in: Menschen im älteren Westfalen 1989, S. 10; Reprod. Ref. Lit. des LWL Münster)2. Fotogr. (ebd., Reprod. Ref. Lit. des LWL Münster).

Nachlass/Vorlass

Privatbesitz (Hedwig Walwei-Wiegelmann, Lippstadt): Kurzprosa; Barbara Ungesehen. Roman; Tagebuch der Eva Braun.

GND-Nummer
189529709   Link zu diesem Datensatz in der DNB