Thorsten Nagelschmidt


Biographie

Pseudonym: Nagel.

Geboren am 5. Juni 1976 in Rheine. 1993 Mitbegründer der Band ‚Muff Potter‘, bis zur Auflösung 2009 Sänger, Gitarrist und Texter der Band, neuerlich nach der Neugründung 2018. Zwischen 1993 und 1998 Herausgeber des Punk-Fanzines ‚Wasted Paper‘. Gastmusiker in verschiedenen Konstellationen. 2005/06 musikalisches Solo-Projekt unter dem Namen ‚Freunde der Nacht/Ruhe‘. Seit 2007 schriftstellerische Tätigkeit. Außerdem bildender Künstler/Grafiker. Lebt in Berlin.

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Auszeichnungen

Alfred-Döblin-Stipendium 2021.

Selbstständige Veröffentlichungen

Wo die wilden Maden graben. Roman. Mainz: Ventil 2007 [als Nagel] – Was kostet die Welt. Roman. München: Heyne 2010 [als Nagel, engl. Übers. v. T. DeMarco: For what it’s worth. Texas: Black Rose Writing 2019] – Drive-By Shots. Stories und Fotos. Mainz: Ventil 2015 [als Nagel] – Der Abfall der Herzen. Roman. Frankfurt a. M.: Fischer 2018 [Rez.: F. Bayer: Party like it’s 1999?, in: Spiegel, 30. März 2018; C. Courts: Thorsten Nagelschmidt: ‚Der Abfall der Herzen‘, Buch der Woche, in: SWR, 29. Mai 2018; C. Jacob: Als das Dagegensein noch lebendig ist, in: taz, 13. März 2018; K. Goonewardena: Vergangen, aber nicht vorbei, in: Fixpoetry, 19. April 2018] – Arbeit. Roman. Frankfurt a. M.: Fischer 2020 [Rez.: P. Bauer: Runterkommen?, in: SZ, 18. Mai 2020; A. Hartwich: Thorsten Nagelschmidt: ‚Arbeit‘, in: NDR, 23. Juni 2020; U. Rüdenauer: Thorsten Nagelschmidt, ‚Arbeit‘, Buch der Woche, in: SWR 8. Mai 2020; E. Schlinsog: Das Haifischbecken namens Leben, in: Deutschlandfunk Kultur 7. Mai 2020; J. v. Sternburg: Irgendwann geht jeder mal zu Boden, in: Frankfurter Rundschau, 24 Juli 2020].

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Herausgabe

Wasted Paper. Fanzine. o.O.: o.V. 1993-1998.

Unselbstständige Veröffentlichungen in

Intro 2012, H. 202, S. 58-60: Die Ärzte. Die Band mit dem vielen Krempel! – Akzente 67, 2020, H. 1, S. 39-47: Tonight I’m gonna party like it’s 1999 – Kursbuch 56 (2020), H. 203, S. 113-128: Die Nannys im Osten sind sehr elegant – Kursbuch 57 (2020), H. 205, S. 36f.: Blumfeld ‒ Deutschlandfunk Kultur, 5. Juni 2020: Das Feiern der Anderen [Gespräch mit A. Gerk über Arbeit].

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Tonträger

Bambule. Kleine Geschichten aus dem großen Knast. o.O.: Huck’s Plattenkiste 1994 [Demotape] – Muff Potter. o.O.: Huck’s Plattenkiste 1996 [mit Muff Potter, 1 CD/1 Schallplatte] – Schrei, wenn du brennst! o.O.: Huck’s Plattenkiste 1997 [mit Muff Potter, 1 CD/1 Schallplatte] – Bordsteinkantengeschichten. o.O.: Huck’s Plattenkiste 2000 [mit Muff Potter, 1 CD/1 Schallplatte] – Heute wird gewonnen bitte. Münster: Brauch 2003 [mit Muff Potter, 1 CD/1 Schallplatte] – Von wegen. Hamburg: Universal Music Entertainment 2005 [mit Muff Potter, 1 CD/1 Schallplatte] – Alles was ich brauch. Berlin: Universal Music Entertainment 2006 [mit Muff Potter, 1 CD] – Steady Fremdkörper. Berlin: Universal Music Entertainment 2007 [mit Muff Potter, 1 CD/1 Schallplatte] – Fotoautomat. Berlin: Universal Music Entertainment 2007 [mit Muff Potter, 1 CD] – Auf meiner Fußmatte (steht welcome). Hamburg: Scheerer/Nagel 2009 [mit Muff Potter, 1 Schallplatte] – Gute Aussicht. o.O.: Huck’s Plattenkiste 2009 – Wo die wilden Maden graben. Gekürzte Hörbuchfassung. Düsseldorf: Patmos Audio 2009 [als Nagel, mit F. Urlaub u. A. Prahl, 2 CDs] – Was kostet die Welt. Hamburg: Audiolith 2011 [als Nagel] – Der Abfall der Herzen. Ungekürzte Autorenlesung. Hamburg: Grand Hotel van Cleef 2017 [9 CDs] – Colorado. 25 rare Songs von 1994-2009. Hamburg: Grand Hotel van Cleef 2018 [mit Muff Potter, 1 CD/2 Schallplatten] – Was willst du. o.O.: Huck’s Plattenkiste 2020 [mit Muff Potter, Single].

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Rundfunk

U. Rüdenauer u. B. Faßbender: Hauptstadt-Blues. Berlin in Romanen von heute. Feature, gesendet am 30. Juni 2020 im SWR. Baden-Baden: SWR 2020 [O-Ton des Autors].

Ausstellungen

Unregelmäßige Ausstellungen seiner Linolschnittreihe Raucher.

Zeitgenössische Zeugnisse

J. Uthoff: Am Grönemeyerismus vorbeisingen, in: Zeit online, 26 November 2012 [Porträt] – J. Uthoff: ‚Feiern muss man sich leisten können‘, in: taz, 10. Mai 2020 [Interview mit dem Autor, u.a. zu Arbeit].

Selbstständige Veröffentlichungen über

U. Havlicek: Musikerlebnisse: Das Verhältnis von Musik und Literatur in autobiographischen Werken als Musiker tätiger Autoren. Wien: Univ., Diplomarb. 2010 [Beispielanalyse von Wo die wilden Maden graben].

Unselbstständige Veröffentlichungen über

W. Gödden: Die Helden der Nacht. Berlin schmutzig, überfordert. Thorsten Nagelschmidts herausragender Roman über den harten Lebensalltag in der Hauptstadt, in: Westfalenspiegel 5, 2020.

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GND-Nummer
133047830   Link zu diesem Datensatz in der DNB