Heinrich Peitmann


Biographie

Geboren am 8. Juni 1875 in Stadthagen als Sohn eines Bauern. Besuch des Gymnasiums in Bückeburg. Seit 1892 Studium der Medizin in Jena, Marburg, Berlin und München. Promotion zum Dr. med. Für kurze Zeit Tätigkeit als Assistenzarzt in Bochum. Reisen als Schiffsarzt nach Südamerika, Griechenland und Spanien. 1902 wurde er leitender Arzt des Bethanien-Krankenhauses in Dortmund-Hörde, das er nach neuzeitlichen Gesichtspunkten umgestaltete und ausbaute. Seit 1926 war er zudem Stadtrat in Dortmund-Hörde. 1943 trat er als hochangesehener Mediziner in den Ruhestand und kehrte nach Stadthagen zurück, wo er am 1. Oktober 1954 starb.

Mehrere seiner Gedichte wurden vertont.

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Selbstständige Veröffentlichungen

Am Rande des Alltags. Gedichte. Dortmund: Ruhfus 1925. 79 S. (StLB Dortmund); 2., erw. Aufl. Dortmund: Krüger 1932 (StLB Dortmund); 3., veränd. Aufl. 1950 – Ueber die Verschiebungen des Kationengehaltes (Na, Ca, K) im Blutserum des Kaninchens bei experimenteller Lipo-Cholesterinaemie. Alfeld (Leine) 1936 [Med. Diss.] Dem Erbsassen Heinrich Enste zum 80. Geburtstag. Festgedicht. Alfeld (Leine) 1938. 2 Bl. – Rückblick und Ausblick zum Kloetessen der Erbsassen am 22. Februar 1930. Alfeld (Leine) 1939 (StLB Dortmund) – Die alten Glocken von St. Martini und die Weihe der neuen Glocken in Stadthagen. Die privatrechtlichen Grundlagen des Geldes: Zugleich eine Stellungnahme zur „Staatlichen Theorie“ G. F. Knapp’s. Dortmund-Hörde 1941 [R.- u. staatswiss. Diss.] – Zur Gedächtnisfeier des verstorbenen Erbsassen Heinrich Enste, gleichzeitig ein Gedenken unserer Kriegsopfer. Gedicht. Dortmund: Dortmunder Erbsassen-Kollegium 1942.

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

Fliegende Bl., München; Dortmunder Mag.; Jugend; Kladderadatsch.

Unselbstständige Veröffentlichungen über

J. Risse: Dr. Heinrich Peitmann gestorben, in: Der Heimstätter, Dt. Heimatbl., Bielefeld, 1955, S. 91-93 [enth. Ged.: Sinnspruch] – W. Gronemann: Heinrich Peitmann, in: H. Bohrmann (Hg.): Biographien bedeutender Dortmunder. Bd. 1. Dortmund 1994, S. 106f. [Fotogr.].

Erwähnungen in

Von Büchern und Bibliotheken in Dortmund. Dortmund 1982 – Klotzbücher 1984 [s. Reg.] – F. Bartels: Stadthagens Straßennamen. Stadthagen 1985 – A. Klotzbücher: Buch- und Lesekultur in Dortmund. Literaturförderung durch Bibliotheken und Vereine in den zwanziger Jahren, in: Beitr. zur Gesch. Dortmunds und der Grafschaft Mark, Essen, 1997, S. 179-201.

Bildnis

Postkartenfotogr. (StA Dortmund).

Nachlass/Vorlass

1. StLB Dortmund: Ja – das möcht‘ ich noch erleben! [Ged., 26.6.1938]; Namenszug – 2. StA Dortmund: Biogr. Mat.; Fotogr.

Sammlungen

3. WLA Hagen: Materialslg.

Nachschlagewerke

Dt. Chirurgen-Kalender, 2. Aufl. 1926 – Dt. Gynäkologen-Verz. 1939 – Uhlmann-Bixterheide 1922 [Kurzbiogr.] – Kürschner: Nekrolog 1971 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 11, 1988 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 989, Sp. 156-158.

GND-Nummer
116074280   Link zu diesem Datensatz in der DNB