Berufe
Sachschriftsteller aus dem Bereich Volkskunde
Biographie

Lebte von 1857 bis 1936. Geboren in Lübeck. Philologe, Volkskundler, Herausgeber. Zunächst Lehrer in Göttingen. 1885-1923 Studienrat am Stadt-Gymnasium Dortmund. 1902 Ernennung zum Professor, wurde zum führenden Wissen­schaftler auf dem Gebiet der Volkskunde. Umfangreiche Buchveröf­fentlichungen und zahlreiche volkskundliche Beiträge für Handbü­cher, Zeitschriften und Zeitungen. 1903 Mitbegründer und bis 1927 Vorsitzender des „Vereins für rheinische und westfälische Volkskunde“. Seit 1904 auch Herausgeber der „Zeitschrift des Vereins für rheinische und westfälische Volkskunde“. Schöpfer und Leiter des „Westfälischen Schulmuseums der Stadt Dortmund“.

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Selbstständige Veröffentlichungen

Die Speisung der Toten. Dortmund: Krüger 1903 – Sitte und Brauch. Leipzig: Heims 1910-14 (mehrere Aufl.) – Westfälische Volkskunde. Leipzig: Quelle & Meyer 1922 (mehrere Aufl.); Nachdrucke: Frankfurt am Main: Weidlich 1980; Paderborn: Salzwasser 2013 – Literatur der westfälischen Volkskunde. Münster: Aschendorff 1930 – Das Buch von deutschen Glocken. Berlin, Leipzig: de Gruyter 1932.

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Herausgabe

Das deutsche Volkslied. Ausgewählt und erläutert von J. Sahr. Berlin: de Gruyter & Co. 2 Bd. 1908-1912 (mehrere Aufl.).

Unselbstständige Veröffentlichungen in

S. A. aus dem Archiv für Religionswissenschaft. Bd. 2, H. 3, 1885, S. 205: Die TotenmünzeGlobus. Braunschweig: Vieweg 1893, S. 107-111, 125-130: Die Sitte der Alten- und KrankentötungZeitschrift des Vereins für Volkskunde, Berlin 1894, 1, S. 42: Der Schuh im VolksglaubenZeitschrift für Ethnologie, 1898: Über das Bauopfer – Zeitschrift des Vereins für Volkskunde in Berlin, 1905: Vogelweide – Zeitschrift des Vereins für Rheinische und Westfälische Volkskunde, Elberfeld 1910, 7, S. 300: Rezension von Wossidlo, Richard: Aus dem Lande Fritz Reuters, Humor in Sprache und Volkstum Mecklenburgs – H. Bächtold (Hg.): Volkskundliche Untersuchungen. Basel 1916, S. 380: Diebstahl als Zauber – Festschrift Eduard Hahn 1917: Der Seelenwagen – Zeitschrift des Vereins für Volkskunde in Berlin, 1920/22: Von den Glocken – Zeitschrift des Vereins für Rheinische und Westfälische Volkskunde, Elberfeld 1925, 22, S. 90: Rezension von Wossidlo, Richard: Bökerie von’n Plattdütschen Landesverband Meckelborg. Wat plattdütsch Lüd‘ singen un seggen un süs noch wat – Zeitschrift des Vereins für Rheinische und Westfälische Volkskunde, Elberfeld 1926, 23, S. 58: Rezension von: Meckelborger Plattdütsch Bökerie Ruutgäben von’n Plattdütschen Landsverband Meckelborg – Zeitschrift des Vereins für Rheinische und Westfälische Volkskunde, Elberfeld 1927, 24, S. 76: Rezension von Wossidlo, Richard: BuernhochtietZeitschrift des Vereins für Rheinische und Westfälische Volkskunde, Elberfeld 1928, 25, S. 119: Rezension von Wossidlo, Richard: Erntebräuche in MecklenburgMannus. Ergänzungsband. Leipzig: Kabitzsch 1928, Bd. 6, S. 293: Die vorgeschichtlichen Graburnen im VolksglaubenE. Bargheer (Hg.): Volkskundearbeit. Zielsetzung und Gehalte. Berlin: de Gruyter 1934, S. 49: Befreiung von Wort und Wissen – Westdeutsche Zeitschrift für Volkskunde, Wuppertal 1936, 33, S. 70: Von unheimlichen Tieren – Westfalen, 1936, 21, S. 81: Vorgeschichtliche Grabstätten im westfälischen Volksglauben – postum: Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Berlin: de Gruyter 1986: Wenn der Kuckuck um Johanni dreimal ruft.

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Festschriften/ (Jubiläums-)Reden

Grüss der Dortmunder Erbsassen an Karl Pümer zum 85. Geburtstage am 23. Mai 1931. Dortmund: Ruhfus 1931.

Selbstständige Veröffentlichungen über

T. Klein: Paul Sartori. Ein bibliographisches Verzeichnis seiner Veröffentlichungen 1879-1936. Dortmund 1938.

Erwähnungen in

Volkskundliche Forschung in Westfalen 1770-1970. Bd. 1. Münster: Coppenrath 1986 – S. Grimm: Sternschnuppen. Schätze in Westfalen? Norderstedt: Books on Demand 2011 – W. Brückner: Bilddenken. Mensch und Magie oder Missverständnisse der Moderne. Münster: Waxmann 2013.

Nachlass/Vorlass
GND-Nummer
116808977   Link zu diesem Datensatz in der DNB

Universitäts- und Landesbibliothek Münster, Handschriftenabteilung / Historische Bestände

Institution
Universitäts- und Landesbibliothek Münster, Handschriftenabteilung / Historische Bestände
Bestand
Nachlass
Umfang
12 Kapseln
Verzeichnung
Inhalt

Werkmanuskripte zu volkskundlichen Themen; Zettelsammlung mit Literatur- und Quellenangaben zu volkskundlichen Themen; Korrespondenzen; Lebensdokumente.

Weitere Informationen

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster erwarb 1974 schriftliche Dokumente aus dem Nachlass Sartori. Ergänzt wurden diese 2018 durch eine Lieferung aus dem Bestand der Volkskundlichen Kommission für Westfalen.



Stadt- und Landesbibliothek Dortmund Handschriftenabteilung / Westfälisches Handschriftenarchiv

Institution
Stadt- und Landesbibliothek Dortmund Handschriftenabteilung / Westfälisches Handschriftenarchiv
Bestand
Teilnachlass
Ordnung
grob vorgeordnet
Umfang
ca. 1 lfd. Meter
Nutzung
uneingeschränkt (nach Absprache)
Verzeichnung
Inhalt

Werkmanuskripte: 3 umfangreiche Manuskripte „Sitte und Brauch“, „Westfälische Volkskunde“, „Das Buch von deutschen Glocken“; 22 Manuskripte, volkskundliche Aufsätze und Vorträge; Tagebuch 1924-1930; Sammlung: 2 Hefte Gedichte und Kollektaneen, Materialsammlungen und Notizen.