August Siegel


Biographie

Geboren im Jahre 1856 in Zwickau. Seit 1873 arbeitete er als Bergmann im Ruhrgebiet, wo er sich der sozialdemokratischen Bewegung anschloss, bei der er 1892 im sog. Alten Verband eine führende Rolle spielte. 1892 Emigration nach Schottland, wo er erneut im Bergbau arbeitete. Nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde er aus Großbritannien abgeschoben. Hierauf war er Bibliothekar beim Alten Verband in Bochum, wo er 1936 starb.

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Selbstständige Veröffentlichungen

Mein Lebenskampf. Schicksal eines deutschen Bergarbeiters. Bochum 1931 [masch.] – postum: Schöne Buersche Heimat. Gelsenkirchen-Buer: Post 1949 (StA Bielefeld).

Unselbstständige Veröffentlichungen in

T. Gaehme, K. Graf (Hg.): Rote Erde. Bergarbeiterleben 1870-1920. Film, Ausstellung, Wirklichkeit. Köln 1983: Ausz. aus Mein Lebenskampf.

Rundfunk

H. Delkus: Der Bergmann muss lernen, solange er lebt. Lebenserinnerungen des Maulwurfs August Siegel [WDR, Radio Dortmund, Sendung vom 21.4.1986].

Unselbstständige Veröffentlichungen über

August Siegel 75 Jahre. Ein Gründer des Bergarbeiterverbandes und Kaiserdelegierter, in: Volksblatt, Bochum, vom 1.4.1931 – H. G. Kirchhoff: Ein Bergmann aus Sölde. August Siegel (1856-1935), in: 1100 Jahre Aplerbeck. Hg. von H. G. Kirchhoff. Essen 1998, S. 256-261 – H. Delkus: August Siegel, ein Leben für die Bergarbeiter, in: Eine Partei in ihrer Region: Zur Geschichte der SPD im westlichen Westfalen. Essen 1988, S. 163-169.

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Erwähnungen in

H.O. Hemmer: Die Berg-arbeiterbewegung im Ruhrgebiet, in: J. Reulecke (Hg.): Arbeiterbewegung an Rhein und Ruhr. Wuppertal 1974, S. 90-105; hier: S. 105.

Nachlass/Vorlass

1. IGBE Hauptverwaltung Bochum: Mein Lebenskampf. Schicksal eines deutschen Bergarbeiters. Bochum 1931 – 2. Fritz-Hüser-Institut (Stadt Dortmund): Dok., Mat.

GND-Nummer
189498315   Link zu diesem Datensatz in der DNB