Michael Soeder


Pseudonym
Achim Anderer.
Biographie

Geboren am 15. Dezember 1921 in Darmstadt als Sohn eines Architekturprofessors. Schulbesuch in Kassel, Düsseldorf, Bensheim und Darmstadt. 1940 Abitur. Studium der Medizin und Kulturwissenschaft in München und Marburg, unterbrochen durch Wehrdienst und Kriegsteilnahme. Dr. med. in Frankfurt. Ausbildung als Nervenarzt an der Universitätsklinik Frankfurt. 1949 Promotion. In Darmstadt Leiter einer Heilstätte für Suchtkranke. Daneben Lehrauftrag für Psychopathologie des Kindes- und des Jugendalters am Pädagogikum Darmstadt. Von 1960 bis 1976 ärztliche Leitung der Anstalten der Gustav-Werner-Stiftung in Reutlingen. Von 1977 bis 1987 Chefarzt der Fachklinik in Schmallenberg/Bad Fredeburg und Lehrbeauftragter der Ruhruniversität Bochum. 1970 Gründungsmitglied des Bundesverbandes Dt. Schriftstellerärzte. 1972 Vizepräsident dieser Organisation, von 1978 bis 1982 deren Präsident. 2008 gestorben.

Mitglied der Gruppe 47.

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Selbstständige Veröffentlichungen

Das Maß des Menschen bei Carl Gustav Carus. Ein Beitrag zur Geschichte der Proportionslehre. Diss. med. Frankfurt a. M. 1949 – Die bittere Arznei der Zeit. Romantrilogie. Reutlingen: Knödler 1970-1972 [Bd. 1: Ohne Rücksicht auf Verluste; Bd. 2: Studentenkompanie; Bd. 3: Gras zwischen den Trümmern] – Auf der Reise geschüttelt und gereimt. o.I. 1974 – … denn wir sind Reisende. Gedichte aus vierzig Jahren. Reutlingen: Knödler 1979 – Monette. Gedichte. Reutlingen: Knödler 1982 [Rez.: G. Jörgensen, in: der literat vom 4.4.1983] – Wer weiß denn, was bleibt. Gedichte. Münster: AT-Edition 1990 – Fit und gesund. Tips für Senioren. Kevelaer: Butzon und Bercker 1994 – An Leib und Seele gesund. Zur Lebensgestaltung im Alter. Kevelaer: Butzon und Bercker 1995 – Die Stunde der Schlangen. Geschichten. Brilon: Norbert Fuchs 1996 – Gemischte Gefühle. Brilon: Podzun 2005.

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

Lyrik deutschsprachiger Ärzte. 1971 – Deutsches Ärzteblatt vom 14.9.1972: Arzt und Poet dazu; 1978, H. 36: Alkoholismus. Ein Thema der “schönen“ Literatur?; vom 1.3.1979: Ärzte als Schriftsteller. Sie schreiben nicht nur Krankengeschichten und Rezepte … – Prosa deutscher Ärzte der Gegenwart. 1974 – Weihnachtsgeschichten deutscher Ärzte. 1976 – Ludwig Finckh zum hundertsten Geburtstag am 21.3.1976. Ulm: Hess 1976, S. 49: “Verzauberung“. Aus den Jugendtagen der Dichter Hermann Hesse und Ludwig Finckh – Zeitung für Allgemeine Medizin 61, Stuttgart, 1985: Bibliotherapie. Eine oft ungenutzte Behandlungsmöglichkeit – Janssen Symposien Gerontopsychiatrie 12. Düsseldorf: Janssen 1987, S. 291: Erfahrungen mit älteren Abhängigkeitskranken – Alter und Sucht. Hamburg: Hamburgische Landesstelle gegen die Suchtgefahren 1990, S. 18: Sucht und Abhängigkeit bei älteren Menschen, ein Tabuthema? Beobachtungen, Beschreibungen, Behandlungen – J. Fischer u.A.: Elisabeth Grube und Katharina Diez. Zwei Dichterinnen und ihre Zeit. Siegen: Vorländer 1992, S. 182: “Zum Besten der Invaliden“ – In den Wind geschrieben. Neue Poesie und Prosa aus dem Sauerland. Schmallenberg 1994.

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Rundfunk

Moritz von Sachsen. Hörspiel (HR 1954) – Düsseldorf ’33. Erzählung (WDR 1984) – Die Stunde der Schlangen. Erzählung (WDR 1986) – Beiträge für die WDR-Hörfunk-Reihe Das Gesundheits-ABC für Ältere.

Unselbstständige Veröffentlichungen über

Schriftsteller-Ärzte-Präsident Dr. Soeder wird 60, in: Würzburger Medizinische Nachrichten, Dez. 1981.

Nachlass/Vorlass

DLA Marbach: Brief an Gottfried Benn, 27.3.1952.

Sammlungen

StLB Dortmund, Personenslg.: Zeitungsausschnittslg.

Nachschlagewerke

Kürschner: DeutscherLiteratur-Kalender 1973ff.-1998 – Who’s Who in Literature? Bd. 1,1978/79 – Rost 1990 – Literatur-Atlas NRW 1992 – Westf. Autorenverzeichnis 1993 – Kosch, Erg. Bd. 1, 1994 – DeutscheBibliothek.

GND-Nummer
171950186   Link zu diesem Datensatz in der DNB