Pseudonym
C. Martell.
Biographie

Geboren am 31. Oktober 1932 in Gelsenkirchen. 1956 Abitur. Studium der Geschichte, Philosophie und Rechtswissenschaft. Lehrer für Mathematik und Geschichte. 1988 frühpensioniert. Aktivitäten in der Friedensbewegung, in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), im Stadtverband Gelsenkirchen und im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt sowie in der Literaturwerkstatt die insel (Marl). Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der Gruppe Gelsenkirchener Autoren. Er starb am 21. März 2014 in Gelsenkirchen.

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Auszeichnungen

Anerkennung im Georg Weerth-Preis der UZ (unsere zeit) (1988) – Erster Preis bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb in Gelsenkirchen-Rotthausen – Ehrenmitglied im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt (1994).

Selbstständige Veröffentlichungen

Wo wir das Bleiben verteidigen. Gedichte. Hg. und Nachw. von H.E. Käufer. Gelsenkirchen: Gelsendruck 1987 [Illustr. von A. Wagner]; 2. Aufl. 1993 – Sabine Flatterpute. Gelsenkirchen: Gelsendruck 1994 [Illustr.] – Liebe, Leiber, Solidarität. Gedichte. Essen: Verlag Neuer Weg 2000.

Herausgabe

Atemzüge. Lyrik und Prosa. Gelsenkirchen: Gelsendruck 1985 [Mithg.] – Anstöße. Texte. Bilder. Begegnungen. Hugo Ernst Käufer zum 60. Geburtstag. Gelsenkirchen: Gelsendruck 1987.

Unselbstständige Veröffentlichungen in

das pult. literatur kunst kritik 63, 1981: Gedanken zu einer Zahl; Gerücht; Die Soldatin – F. Arlig (Hg.): Friedens-Fibel. Frankfurt a. M. 1982, S. 44: Probealarm: oder Paul erinnert sich – H. Berger (Hg.): Im Angebot. Texte für den Frieden. Gelsenkirchen: Gelsendruck 1982, S. 41: Andere Zeiten; S. 46: Die Soldatin; S. 65: Neutronenblitz – J. Fenne (Hg.): Einmal hingefahren und voll drauf abgefahren. 80 Jahre Schalke 04. Gelsenkirchen: Vorstand FC Gelsenkirchen-Schalke 04 1984: Na, dann schlaf mal weiter. Und grüß Schalke von mir! – H. Hering, M. Klaus (Hg.): Und das ist unsere Geschichte. Gelsenkirchener Lesebuch. Oberhausen 1984, S. 320-327: Friedensbewegung. Es begann vor 40 Jahren – Zehn Jahre Zeitkritik. Gedichte. 1975-1985. Augsburg: Literarischer Arbeitskreis 1985: the united-states-administration-way of life – J. Krug (Hg.): Ruhrpottriviera. Neue Texte aus der Werkstatt Dortmund im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt. Essen: Klartext-Verlag 1985, S. 10-19: Tage im April; S. 66-67: Blanche; S. 80: Brot verlangend und mehr – Meine zärtliche Insel. Texte über die Liebe. Gelsenkirchen 1988: Ich spreche mit dir; Die mich liebte; Der Mond; Ein Tag – A. Stern (Hg.): Her mit dem Leben. Illustr. Arbeitsbuch für Abrüstung und Frieden. Oberhausen: Asso-Verlag 1980: Friede den Erden des Universums – kürbiskern 1, 1984: Der Stein – kürbiskern 4, 1984: Blanche – H. E. Käufer (Hg.): Schulter an Schulter. Gedichte aus dem Ruhrgebiet. Neuss: Damnitz 1985, S. 74-80: turnübung; arbeitslos; ohne angabe von gründen; unser Keller; der stein; neutronenblitzW. Köpping (Hg.): Schichtwechsel, Lichtwechsel. Texte aus der Arbeitswelt. Köln: Bund-Verlag 1988 – Kultur & Gesellschaft 1, 1989: Maulwurfperspektive. Zum 5. Todestag von Josef Büscher; 6, 1989: Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt und der Zapateado des Auguren – H. Barnick (Hg.): Grenzgedanken. Ein Lesebuch. Köln: Bund-Verlag 1991: Versuch einer Ansprache – R. Bull (Hg.): Wie wir am besten in Öl baden und uns dabei wohlfühlen. Essen: ARKA-Verlag 1992: Die Tote im Glassarg; Lebenslauf – H. Wenig, W. Wenig (Hg.): Wie ein entwurzelter Baum. Eine Anthologie gegen Ausländerhaß und Fremdenfeindlichkeit. Dorsten: H.-W.-Verlag 1993: Liebe 1933 Liebe 1993?; Deutschlandbilder; Die Lieder verstecken; Ich bin für – U. Straeter: Schottland schaurig schön. Eine Reise von Cornwall zu den Hebriden. Essen: Arka-Verlag 1999: Vorwort – U. Brack (Hg.): 1980, 1990, 2000, 2010*. Texte aus drei Dekaden Literarische Werkstatt Marl. Bochum: Universitäts-Verlag Brockmeyer 2010, S. 41-45: Gedanken zu einer Zahl; Die Soldatin.

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Tonträger

Vertonungen: Kleines Tanzlied von den Revierstädten. Noten von Norbert Labatzki. Abgedruckt in Anstöße 1987 (s.o.) – So gut ich’s konnte, hab ich’s gemacht. Prosa und Gedichte. Bergisch Gladbach 1988 [MC] – Rentner Wilhelm. Vertonung: Kumpels Erben. Tönnis Basement Band. Produziert von der Stadt Ahlen. Bocholt: Capitol Studios 1989 [LP].

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Rundfunk

Autorenporträt über Karl Taefler. Dortmund: Kabelrundfunk 1987 [65 Minuten].

Unselbstständige Veröffentlichungen über

B. Röttger: Porträts aus der Gelsenkirchener Literaturszene (XVII), in: dialoge. 18 Porträts aus der Gelsenkirchener Literaturszene. Gelsenkirchen: Stadtbücherei 1985 – Engagement für den Frieden. Karl Taefler (geb. 1932), Verpflichtungen auf sich nehmen, in: Stadt Gelsenkirchen (Hg.): „Verpflichtungen übernehmen und Wahrheiten aussprechen“. Beispiele gesellschaftlichen Engagements in Gelsenkirchen. Gelsenkirchen: Kulturdezernat 2000, S. 35-36.

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Nachlass/Vorlass
Sammlungen

StLB Dortmund, Personenslg.: Zeitungsausschnittslg.

Nachschlagewerke

Literatur-Atlas NRW 1992 – Dt. Bibliothek.

GND-Nummer
126727104   Link zu diesem Datensatz in der DNB

Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt

Institution
Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt
Bestand
echter Nachlass
Ordnung
ungeordnet
Umfang
25 Archivkartons
Verzeichnung

unverzeichnet



Institut für Stadtgeschichte / Stadtarchiv Gelsenkirchen

Institution
Institut für Stadtgeschichte / Stadtarchiv Gelsenkirchen
Bestand
echter Nachlass
Ordnung
ungeordnet
Umfang
24 Archivkartons, 3 lfd. Meter
Nutzung
uneingeschränkt
Signatur
Na 30 Taefler, Karl
Inhalt

Zeitungsausschnitte; Manuskripte; Typoskripte; Fotos; Plakate; Druckschriften; Schallplatte; literarische Werke Taeflers und vorläufige Fassungen; Korrespondenz Taeflers mit Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft; Korrespondenz mit Stiftung Mitbestimmung; literarische Werke anderer Autoren; Verfassung der Grundschule Gelsenkirchen; Typoskripte zur Gerhard-Hauptmann-Realschule; Unterlagen zur Friedensbewegung und zur Kampagne für Abrüstung; Korrespondenz mit der Deutschen Kommunistischen Partei; Unterlagen zur Festschrift Hugo Ernst Käufer zum 60. Geburtstag; Schallplatte „Kumpels Erben“.

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Weitere Informationen

Karl Taefler bei Archive NRW