Georg Weerth

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Biographie

Georg [Ludwig] Weerth

Geboren am 17. Februar 1822 in Detmold als Sohn des evangelischen Pfarrers und geistlichen Generalsuperintendenten für das Fürstentum Lippe, Ferdinand Weerth (1774-1836), und seiner Ehefrau Wilhelmine Weerth geb. Burgmann (1785-1868). Der Vater stammte aus Gemarke bei Barmen, die Mutter aus Mühlheim/R. Geschwister: Carl (1812-1889), Naturwissenschaftler und Gymnasialprofessor in Detmold; Charlotte (1814-1836), verheiratet mit August von Cölln; Wilhelm (1815-1884), Pfarrer in Blomberg und in Oerlinghausen; Ferdinand (1825-1897), Kaufmann in Berlin.

Besuch des Detmolder Gymnasiums Leopoldinum bis Sekunda; Unterricht u.a. bei Christian Friedrich Falkmann. Jugendfreundschaft mit Theodor Althaus. 1836-1840 kaufmännische Lehre in Elberfeld; Weerth lernte autodidaktisch Englisch und Französisch. Freundschaft mit Hermann Püttmann; Mitglied im Literaten-Kränzchen um Ferdinand Freiligrath. Von Anfang 1840 bis Januar 1841 war er Buchhalter bei der Firma Graf Meinertshagen in Köln. Stadt- und kunstgeschichtliche Studien. Erste Gedichtveröffentlichung: Der steinerne Knappe, in Tausend und eine Rheinsage, rheinischer Sagen- und Liederschatz (Hgg. von J.B. Rousseau. Düsseldorf 1841).

Ab Januar 1842 Korrespondent im Geschäft des Fabrikanten Friedrich aus'm Weerth (1779-1852), eines Vetters seines Vaters. Als Gasthörer an der Universität Bonn hörte Weerth u.a. Vorlesungen der Professoren Loebell (Neuere Literatur), Düntzer (Goethes Faust), A.W. Schlegel (Kunstgeschichte), Kinkel (Kirchengeschichte). Bekanntschaft mit Karl Simrock (1802-1876). Veröffentlichung weiterer Gedichte (Froh und frei, furchtlos und treu!; Leb wohl; Lockenraub; Die Rose im Walde; Die Schenke). Nachdem Weerth beim Ordnen von Akten seines Onkels Friedrich aus'm Weerth, der auch Abgeordneter des rheinischen Landtages war, erkannte, dass der Bonner Bürgermeister Oppenhoff, ein enger Freund des Onkels, die Öffentlichkeit in Fragen der Pressefreiheit und der Judenemanzipation getäuscht hatte, trug er zur Aufdeckung des Skandals bei und bat anschließend um seine Entlassung.

Ende September 1843 erste Reise nach England; Reisebericht Von Köln nach London in der Kölnischen Zeitung (28.-30.10.1843). Nach kurzem Aufenthalt in Detmold Übersiedlung nach Bradford, Yorkshire. Dort kaufmännischer Angestellter der Firma Passavant & Co., Manchester. 1844/1845 Freundschaft mit Friedrich Engels (1820-1895) und dem Armenarzt John Little McMichan; Kontakt zu dem Arbeiterführer John Jackson (1795-1875). Lektüre während des Aufenthalts in Bradford: Deutsch-Französische Jahrbücher (hgg. von Karl Marx und Arnold Ruge) sowie die Schriften von Ludwig Feuerbach, Adam Smith, Thomas Robert Malthus u.a.; Veröffentlichungen: Englische Reisen; Ein Jahrmarkt in Yorkshire; Die Armen in der Senne; Lieder aus Lancashire; Das Blumenfest der englischen Arbeiter. Arbeit an einem (Fragment gebliebenen) Roman, in dem er ein Gesamtbild der deutschen Gesellschaft während der Industrialisierung entwerfen will. Im Juli 1845 brach Weerth, dem das Klima in Bradford zu schaffen machte, zu einer Erholungsreise nach Paris auf, musste aber wegen eines geringfügigen Unfalls in Brüssel einen Arzt aufsuchen. Dort, vermittelt durch Engels, nähere Bekanntschaft mit Marx. Ende August Rückkehr nach Bradford. Es erschienen die Gedichte Das Nackte, Freund Lenz, Die Natur, Vernunft und Wahnsinn. Weerth begann mit der Niederschrift der Humoristischen Skizzen aus dem deutschen Handelsleben, deren Hauptfigur Preiss deutlich als Karikatur von Friedrich aus'm Weerth angelegt ist.

Im April 1846 Übersiedlung nach Brüssel, wo sich auch Marx und Engels aufhielten. Geschäftsreisen als Handelsvertreter der Textilfabrik Emanuel & Son, Bradford, innerhalb Belgiens sowie nach Holland und Frankreich. Veröffentlicht wurden u.a. die Berichte Das englische Armenwesen und Das Parlament der englischen Arbeiter. Während des internationalen Freihandelskongresses, der vom 16. bis 18. September 1847 in Brüssel tagte, hielt Weerth eine flammende Rede im Namen des Proletariats, die stark beachtet und in mehreren europäischen Zeitungen wörtlich abgedruckt wurde. Ende November reiste er zusammen mit Marx und Engels nach London zum Kongress des Bundes der Kommunisten; Ende Februar 1848 Reise nach Paris, um sich dort ins revolutionäre Geschehen zu mischen. Ende April/Anfang Mai Umzug nach Köln, dort Feuilletonchef der seit dem 1. Juni 1848 erscheinenden, von Marx herausgegebenen Neuen Rheinischen Zeitung, in der er nicht nur die zweite Hälfte der Humoristischen Skizzen veröffentlichte (die Kapitel 1-4 waren um die Jahreswende 1847/48 in der Kölnischen Zeitung erschienen), sondern auch zahlreiche kürzere Prosasatiren und satirische Gedichte, etwa Heut morgen fuhr ich nach Düsseldorf und Ich wollt, ich wär Polizeiminister. Die zehn Monate, in denen Weerth das Feuilleton der Neuen Rheinischen Zeitung leitete, waren zugleich seine literarisch produktivste Lebensphase.

Der in Fortsetzungen (8.8.1848-21.1.1849) erscheinende Roman Leben und Taten des berühmten Ritters Schnapphahnski (der erste deutsche Feuilletonroman) trug Weerth eine gerichtliche Klage wegen Beleidigung des Fürsten Felix Lichnowsky ein. Anfang 1849 war Weerth geschäftlich in Hamburg und fuhr von dort aus nach London und Lüttich. Im April besuchte er Ferdinand Lassalle im Kölner Gefängnis. Am 19. Mai erschien die letzte Nummer der Neuen Rheinischen Zeitung; mit Weerths Proklamation an die Frauen. Reise über Lüttich nach Paris, von dort aus über Belgien und die Niederlande nach Detmold. Dort erreichte ihn das Gerichtsurteil im Schnapphahnski-Prozess: drei Monate Haft sowie eine Geldstrafe, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte für fünf Jahre und Beteiligung an den Verfahrenskosten. Weerth reiste zunächst nach Hamburg, um mit der dortigen Niederlassung von Emanuel & Son seine berufliche Zukunft zu klären; Weiterreise nach London, von dort aus im August nach Paris; Ausweisung aus Belgien; Gründung eines eigenen Handelskontors in London. Umgang mit politischen Emigranten.

Weil die Verurteilung seine – auch geschäftlich notwendige – Bewegungsfreiheit in Deutschland allzu sehr einschränkte, stellte sich Weerth mit Einverständnis seiner Firma in Köln den preußischen Behörden und verbüßte zwischen März und Mai 1850 seine Haftstrafe im Gefängnis Klingelpütz. Am 2. August Rückreise nach England, von dort aus nach kurzem Aufenthalt mehrmonatige Geschäftsreise nach Portugal und Spanien. Auf dem Rückweg im Februar 1851 in Paris. Besuch beim bewunderten und verehrten Heinrich Heine (1797-1856). Von Paris über Köln nach Hamburg; weitere Geschäftsreisen in West- und Mitteleuropa. Ende März 1852 erster Aufenthalt in Berlin; im Mai in Leipzig erste Begegnung mit Betty Tendering (1831-1902), Cousine zweiten Grades und Schwägerin des Verlagsbuchhändlers Franz Duncker, die einige Monate zuvor von Gottfried Keller (1819-1890) heftig umworben worden war.

Nach bedeutenden Spekulationsverlusten der Firma Emanuel & Son und einer kurzen Tätigkeit bei der ebenfalls im Fernhandel tätigen Firma Vidal reiste Weerth im November/Dezember 1852 im Auftrag der Textilfirma Steinthal & Co., Manchester, nach kurzen Aufenthalten in Detmold und London zu den Westindischen Inseln. Am 19. Dezember erreichte er die Insel St. Thomas, den Ausgangspunkt seiner weiteren Geschäftsreisen durch Nord-, Mittel- und Südamerika in den Jahren 1853 bis 1855. Im Juni 1855 traf er wieder in London ein und reiste nach Hamburg weiter. In Köln und Elberfeld Ende September Wiedersehen mit Betty Tendering, die seinen Heiratsantrag abwies. Darauf letzter Besuch bei der Familie in Detmold. Am 10. Oktober Abreise nach Paris; dort erneutes Treffen mit Betty. Weiterfahrt über London nach Manchester, um die zweite Übersee-Reise vorzubereiten. Nach einem Brief, in dem Betty den Kontakt als endgültig beendet erklärte, reiste Weerth Anfang November überstürzt nach Marseille, wo Betty sich zu dieser Zeit aufhielt. Auch diese Aussprache änderte nichts; Rückfahrt nach Manchester. Von dort aus Mitte des Monats Aufbruch nach den Westindischen Inseln, wo er am 2. Dezember ankam. Im März Übersiedlung nach Havanna; Erkundungsreise auf Kuba. Mai bis Juli: Reise zur Republik Santo Domingo und in das Kaiserreich Haiti, beide auf der Insel Hispaniola gelegen und miteinander im Kriegszustand. Malariainfektion. Rückkehr nach Kuba Mitte Juli; nach 6-7 Tagen Bewusstlosigkeit starb Weerth am Morgen des 30. Juli 1856.

Die Werke Georg Weerths sind sämtlich im Georg-Weerth-Archiv der Lipp. Landesbibl. Detmold gesammelt.

Zum Briefwechsel: Georg Weerth. Briefe. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1957 (=Weerth: Sämtl. Werke. Bd. 5) – Briefwechsel mit Betty Tendering. Hgg. von B. Kaiser. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1972 – Georg Weerth. Sämtliche Briefe. Hgg. und eingel. von J.W. Goette. Bd. 1.2. Frankfurt/M., New York: Campus 1989 – B. Füllner: "Es muss schrecklich sein, auf demselben Fleck beim Nichtstun alt geworden zu sein." Zwei unveröffentlichte Briefe an Georg Weerth, in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde 70, 2001, S. 251-272.

Weerth in Dichtung, Feature und Film: J. Hauser: Ritter Schnapphahnski und seine Widersacher. Ein Hörspiel zum 150. Geb. des Dichters Georg Weerth. Berlin: Dt. Demokrat. Rundfunk, Hörspielabt. 1972 (27Bl., masch.) – E. Sylvanus: Die Detmolder Drei. Freiligrath-Grabbe-Weerth. Frankfurt/M.: Hess. Rundfunk am 14.5.1974 (50Bl., masch.) – F. Rexhausen: Gepriesen einst als „Prinz aus Genieland“ und „erster Dichter des Proletariats“. Der Schriftsteller Georg Weerth ist wieder zu entdecken. Köln: WDR am 12.6.1983 – O. Gonzales und J. Hauser: Die letzten Tage des Georg W[eerth]. Koproduktion des Fernsehens der DDR und des kuban. Fernsehens. Berlin: Fernsehen der DDR am 2.11.1986 (Drehbuch: 135S. masch.) – U. Neseker: Georg Weerth. Münster 1987 (=Westfalen im Bild. Westf. Persönlichkeiten) [12 Dias, mit Bildn.] – J. Hauser: In meiner Liebe zu dir. Historische Erzählung. Berlin 1987 – H. Hensel: Weerth! Junge! Gedicht, in: Jb. Westfalen N.F. 45, 1991, S. 189f.; Wiederabdr. in: H. Hensel: Westfälischer Herbst. Balladen und Gedichte. Emsdetten 1993 – W. Büttner: Georg Weerth, ein über Jahrzehnte vergessener Meister dt. Sprache. Berlin: Deutschlandsender am 2.8.1992 (37Bl., masch.) – Mehr Weerth! Eine Georg-Weerth-Revue von H. Hartings, M. Kokoschka und S. Springer [Detmold: Lippisches Landestheater, Spielzeit 1992/93] – Hans Christoph Buch: Rede des toten Kolumbus am Tage des Jüngsten Gerichts. Frankfurt/M. 1992 [Romanfigur ist u.a. Georg Weerth].

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Selbstständige Veröffentlichungen

Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski. Roman. Hamburg: Hoffmann und Campe 1849. II, 273S. [die 1. Fassung erschien in Fortsetzungen in der Neuen Rhein. Ztg. ab dem 8.8.1848) – postum: Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben. Hgg. von B. Kaiser. Mit Abb. von W. Klemke. Berlin: Verlag Volk und Wissen 1949. 163S. – Das Blumenfest der englischen Arbeiter und andere Skizzen. Mit einem Vorw. von K. Kanzog. Leipzig: Reclam 1954. 90S. (=Universal-Bibl.) – Englische Reisen. Hgg. von B. Kaiser. Mit Abb. von George Cruikshank und J. Leech. Berlin: Rütten und Loening 1954. 94S. [enth. auch die Ged.: Ein Sonntagabend auf dem Meere, Mary sowie die Prosabeitr. Die Wohltaten d. Herzogs von Marlborough, Scherzhafte Reisen. Auszug, Der Aufstand der Tiere und Ein Reise-Affenteuer (See-Charivari)] (Lipp. LB Detmold) – Streiflichter auf Old England. Auswahl und Nachwort von G. Ebner-Eschenhaym. Leipzig: Insel-Verlag 1963 – Fragment eines Romans. Vorgest. von S. Unseld. Frankfurt/M.: Insel 1965. 220S. – Blödsinn deutscher Zeitungen und anderes. Ausw. und Nachw. von D. Pforte. Steinbach: Anabas 1970 – Der Herr Preiss in Nöten. Shanghai: Shanghai-yiwen-chubanshe 1979 (Chinesische Übersetzung) – "Nur unsereiner wandert mager durch sein Jahrhundert ". Ein GeorgWeerth-Lesebuch. Herausgegeben und Kommentiert von Michael Vogt. Bielefeld: Aisthesis-Verlag 1996 – Skizzen, Feuilletons, Reportagen. Berlin: Contumax-Hofenberg 2017 – Georg Weerth Lesebuch. Zusammengestellt und mit einem Nachwort von Bernd Füllner. Bielefeld: Aisthesis-Verlag 2018.

Espla, Staatsverlag für Kunst und Literatur 1958 – Gedichte. Prosa. Vorw. von B. Kaiser. Berlin: Aufbau-Verlag 1966. 448S. (=Dt. Volksbibl., Sonderreihe) [mit Abb.] – Werke in 2 Bänden. Ausgew. und eingel. von B. Kaiser. Weimar: Volksverlag 1963; 3. Aufl. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1974 – Ausgewählte Werke. Hgg. von B. Kaiser. Frankfurt/M.: Insel 1966 – Gedichte, Prosa, Briefe. Vorw.: U. Binder. Bukarest: Jugendverlag 1969 – Vergessene Texte. Werkauswahl. Nach den Handschr. hg. von J.-W. Goette, J. Hermand und R. Schloesser. 2 Bde. Köln: Leske 1975f.

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

(Erstveröffentl. vor dem Erscheinen der Sämtl. Werke 1956f.): J.B. Rousseau. (Hg.): Tausend und eine Rheinsage, rheinischer Sagen- und Liederschatz. Düsseldorf 1841: Der steinerne Knappe – Coelnische Carnevalslieder des Großen Rathes. Köln 1842, S. 9-10: Karnevalslied. Gedicht – Kölnische Ztg. vom 2.8.1842: An Köln. Gedicht – Kölnische Ztg. vom 5.2.1843: Die Schenke. Gedicht – Kölnische Ztg. vom 28.-30.10.1843: Von Köln nach London Kölnische Ztg. vom 12.11.1843: Der Wein ist nicht geraten. Gedicht – Kölnische Ztg. vom 20., 21.12.1843: Eine Schmetterlingsgeschichte – Kölnische Ztg. vom 20.-22.3.; 23.-24.5.; 4.8.; 25.8.1844: Englische Reisen – Kölnische Ztg. vom 19., 20., 22., 24., 25. und 26.7.1845: Scherzhafte Reisen – Kölnische Ztg. vom 11.8.1844: Ein Sonntagabend auf dem Meere. Gedicht – Kölnische Ztg. vom 30.9.1846: Das englische Armenwesen – Kölnische Ztg. vom 5.-7.11.1847: Cunningham – Kölnische Ztg. vom 27.-29.11.1847: Die englische Geldkrisis und die Eröffnung des Parlaments – Kölnische Ztg. vom 14.11., 3.12., 14.12.1847 und vom 2.2.1848: Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben. Kap. 1-4, [Kap. 5-9 zunächst ungedr.; Neue Rhein. Ztg. vom 14.6.1848: Kap. 10-14] – Kölnische Ztg. vom 1. und 2.4. 1848: Ein Besuch in den Tuilerien – Kölnische Ztg. vom 4., 15., 19. und 23.4.1848: Korrespondenzen – Kölnische Ztg. vom 7.1.1848: Die Repeal-Motion in den Händen O'Connors – Jb. für Kunst und Poesie. Hgg. von L. Wihl. Barmen 1843, S. 209-210: Leb wohl. Gedicht; Lockenraub. Gedicht; Die Rose im Walde. Gedicht – Püttmann: Rhein. Jb. zur gesellschaftl. Reform 1, 1845, S. 309-326: Proletarier in England; S. 347-356: Erst achtzehn Jahr. Gedicht; Freund Lenz. Gedicht; Ein Festlied (Die Natur). Gedicht; Vernunft und Wahnsinn. Gedicht; Lied aus Lancashire (Der alte Wirt in Lancashire). Gedicht; Jg. 2, 1846, S. 94-129: John Rayner Stephens, Prediger zu Stalybridge, und die Bewegung der englischen Arbeiter im Jahre 1839 – Püttmann: Dt. Bürgerbuch für 1845, S. 266-271: Die Armen in der Senne; S. 180-187: Das Blumenfest der englischen Arbeiter; S. 346: Die Industrie. Gedicht und Prosa – Heß: Gesellschaftsspiegel 1, 1845f., S. 63-64, 196: Lieder aus Lancashire: Es war ein armer Schneider. Gedicht; Die hundert Männer von Haswell. Gedicht; Der alte Wirt in Lancashire. Gedicht; Der Kanonengießer. Gedicht; S. 17-19: Die Wohltaten des Herzogs von Marlborough; 163-167: Der Gesundheitszustand der Arbeiter in Bradford, Yorkshire, England; Jg. 2, 1846, S. 101: Gebet eines Irländers. Gedicht [ohne letzte Strophe; vollst. in: H. Püttmann: Album. Borna 1847, S. 17] – Dt. Brüsseler Ztg. vom 26.8.1847: Ein Abenteuer in Ostende. Gedicht – Dt. Brüsseler Ztg. vom 5.9.1847: An Bord des Glen Albyn. Ein Reise-Affenteuer (See- Charivari) – Dt. Brüsseler Ztg. vom 26.12.1847: Ein Jahr. Gedicht – Dt. Brüsseler Ztg. vom 28.11.1847: Herr Joseph und Frau Potiphar. Gedicht – Dt. Brüsseler Ztg. vom 27.6.1847: Salomo. Gedicht – Dt. Brüsseler Ztg. vom 27.6.1847: Die deutschen Verbannten in Brüssel. Gedicht – Dt. Brüsseler Ztg. vom 13.2.1848: Moderner „Herrendienst“ im Berliner Karneval. Gedicht – Dt. Brüsseler Ztg. vom 20.1.1848: Haute Volée. Gedicht – Die Ameise vom 15.10.1847: Rede auf dem Freihandelskongress in Brüssel [dt. Fassung] – Die Ameise vom 15.10.1847: Rede auf dem Freihandelskongress in Brüssel [engl. Fassung]. Northern Star (London) vom 9.10.1847 – Die Ameise vom 15.10.1847: Rede auf dem Freihandelskongress in Brüssel [franz. Fassung], in: Archiv für die Gesch. des Sozialismus und der Arbeiterbewegung, Leipzig, 11, 1925, S. 193-195 [erschienen zuerst in „Atelier démocratique“; dieses Blatt ist nicht mehr auffindbar] – Neue Rhein. Ztg. vom 3.7.1848: Heuler und Wühler. Gedicht – Neue Rhein. Ztg. vom 14.7.1848: Heute morgen fuhr ich nach Düsseldorf. Gedicht – Neue Rhein. Ztg. vom 9.7.1848: Ich wollt, ich wär Polizeiminister. Gedicht – Neue Rhein. Ztg. vom 2.6.1848: Die komischen Kaiser: Kaiser Karl. Gedicht – Neue Rhein. Ztg. vom 12.-14.10.1848: Kein schöner Ding ist auf der Welt, als seine Feinde zu beißen. Gedicht – Neue Rhein. Ztg. vom 15.6.1848: Lied eines irischen Emigranten (Klagelied eines Irländers). Gedicht – Neue Rhein. Ztg. vom 11.6.1848: Pfingstlied. Gedicht – Neue Rhein. Ztg. vom 8.11.1848: Die Beine der Frau Martin-Zimmermann – Neue Rhein. Ztg. vom 16.12.1848: Die heilige deutsche Reichsarmee. Gedicht – Neue Rhein. Ztg. vom 8.6.1848: Das tragikomische Belgien – Neue Rhein. Ztg. vom 29.6.1848: Westfalen – Neue Rhein. Ztg. vom 3.11.1848: Fromme Wünsche – Neue Rhein. Ztg. vom 5.1.1848: Verkanntes Genie – Neue Rhein. Ztg. vom 19.5.1849: Großbritannien – Neue Rhein. Ztg. vom 9.6.1848: Militärische Beredsamkeit – Neue Rhein. Ztg. vom 3.9.1848: Louis Blanc in Belgien und England – Neue Rhein. Ztg. vom 10.11. und 28.12.1848 und vom 22. und 23.3.1849: Blödsinn deutscher Zeitungen – Neue Rhein. Ztg. vom 18., 27. und 31.8.1848 (die 1. Folge erscheint umgearbeitet als 21. Kap. der „Schnapphahnski“-Buchfassung, Hamburg 1849): Das Domfest von 1848 – Neue Rhein. Ztg. vom 27.7.1848: Reaktionäre Gedanken einer Dame – Neue Rhein. Ztg. vom 19.-23.8.1848 (ein Teil dieses Textes wird als Kap. 22. in die Buchfassung des „Schnapphahnski“ aufgenommen): Der Gürzenich – Neue Rhein. Ztg. vom 1.8.1848: Königin Isabelle und der Stuhlrichter Warga – Neue Rhein. Ztg. vom 4. und 5.8.1848: Kriegserklärung der schwarz-weißen gegen die schwarz-rot-goldnen Annoncen – Neue Rhein. Ztg. vom 10.9.1848: Die rote Laterne – Neue Rhein. Ztg. vom 5.11.1848: An eine hohe Nationalversammlung in Berlin – Neue Rhein. Ztg. vom 30.12.1848: Punch, Harlequin und Henneschen – Neue Rhein. Ztg. vom 14. und 15.11.1848: Die Steuerverweigerung in England bei Gelegenheit der Reform Bill im Jahre 1832 – Neue Rhein. Ztg. vom 21. und 23.7. und vom 2.8.1848: Aus dem Tagebuch eines Heulers – Neue Rhein. Ztg. vom 16.12.1848: Theater in Köln – Neue Rhein. Ztg. vom 6., 9., 11., 20., 21., 25. und 29.3.1849: Die Langeweile, der Spleen und die Seekrankheit – Neue Rhein. Ztg. vom 7.3.1849: Leitartikel vom 7. März 1849 – Neue Rhein. Ztg. vom 18.3.1849: Preußen in Amerika – Neue Rhein. Ztg. vom 19.5.1849: Proklamation an die Frauen – Neue Rhein. Ztg. vom 18.3.1849: Le jeune Saedt – Neue Rhein. Ztg. vom 6., 7., 8., 11. und 13. 4.1849: Welche römische Keyser und Könige in Aach im Gotteshauss gekrönet seyen 1-5 – Monatsschr. für rhein.- westf. Geschichtsforschung und Altertumskunde 2, 1876, S. 159: Es geht der Wein. Gedicht – Monatsschr. für die Gesch. Westdeutschlands mit bes. Berücksichtigung der Rheinlande und Westfalens 4, 1878, S. 99-100: Abschied von Köln. Gedicht – Der Sozialdemokrat, Zürich, vom 12.7.1883: Die Winzer (Die rheinischen Weinbauern). Gedicht – K. Weerth: Georg Weerth. Leipzig 1930, S. 9: Die Blume starb auf eis'gen Feldern. Gedicht – B. Kaiser: Die Achtundvierziger. Weimar 1952, S. 331: Das Hungerlied. GedichtO. Preußler (Hrsg.): Das große Balladenbuch. Frankfurt am Main: Büchergilde Gutenberg 2001, S. 309/310: Herr Joseph und Frau Potiphar.

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Tonträger

H. Scherchen: Vier Lancashire-Lieder (Das ist das Haus am Schwarzen Moor; Der alte Wirt in Lancashire; Herüber zog eine schwarze Nacht; Die hundert Männer von Haswell). Berlin: um 1927 – H. Todenhöfer: Was kein Jahrhundert ahnungsvoll erharrt. Leipzig 1962 (Neues Chorliederbuch 42 B).

Sie saßen auf den Bänken. Gedicht; Herüber zog eine schwarze Nacht. Gedicht; Das ist das Haus am schwarzen Moor. Gedicht; Die hundert Männer von Haswell. Gedicht; Der alte Wirt in Lancashire. Gedicht] – Vorwärts! Eine Sammlung von Gedichten für das arbeitende Volk. Hgg. von R. Lavant. Zürich 1886, S. 19, 66, 83-86, 122, 174, 285, 327, 371 [13 Ged.] – K. Henckell: Buch der Freiheit. Berlin 1893, S. 162-166: Lieder aus Lancashire; Gebet eines Irländers; Die rheinischen Weinbauern – Stimmen der Freiheit. Blüthenlese der hervorragendsten Schöpfungen unserer Arbeiter- und Volksdichter. Hgg. von K. Beißwanger. 2. Aufl. Nürnberg 1901, S. 407-418 [7 Ged.] – F. Diederich: Von unten auf. 3. Aufl. Dresden 1928, S. 112-114, 191: Lieder aus Lancashire [5 Ged.] – B. Kaiser: Die Achtundvierziger. Ein Lesebuch für unsere Zeit. Weimar 1952, S. 327-360: Gedicht – Die ersten Gedichte der Arbeiterbewegung. Ausw. und Nachw.: H. Pross. Stierstadt/Ts. 1956: Gedicht – H. Leber: „Ich war, ich bin, ich werde sein.“ Gedichte aus dem dt. Vormärz. Leipzig 1961, S. 174-200 [15 Ged.].

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Zeitgenössische Zeugnisse

Friedrich Engels: [Nachruf auf Georg Weerth], in: Sozial-Demokrat (Zürich) von 7.6.1883 – Karl Marx und Friedrich Engels: Weerth, in: Sozial-Demokrat (Zürich) von 7.6.1883: Über Kunst und Literatur. Hgg. von M. Lifschitz. Berlin 1948, S. 409-413; Neuaufl. 1967/68; Lizenzausg. Frankfurt/M., Wien 1968 – Marie Weerth: Georg Weerth. 1822-1856. Ein Lebensbild. o.O. um 1910, 724 gez. Bl. in 35 Lagen [handschr. Mss.; Lipp. LB Detmold] – Marie Weerth: Aus den Aufzeichnungen von Marie Weerth. Mit Anm. von Karl Weerth, in: Heimatland Lippe 65, 1972, Nr. 2, S. 58-61.

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Selbstständige Veröffentlichungen über

K. Weerth: Georg Weerth, der Dichter des Proletariats. Ein Lebensbild. Leipzig 1930 – F.P. Siller: Georg Weerth. Skizze zur Geschichte der dt. sozialistischen Dichtung der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Übers. [aus dem Russ.] von P. Baron, überarb. von K. Weerth. Detmold o.J., 258S. [masch. Ms.] – R. Gieshoff: Georg Weerth, ein Wegbereiter der Revolution des Jahres 1848. Lemgo 1948 [masch.; Arbeit der Pädag. Akademie Detmold] – H. Bunke: An der Seite von Marx und Engels. Ein Überblick über sein Leben und Wirken. Hgg. vom Ministerium für Kultur der DDR. Frankfurt/O. 1956 – J. Schröter, I. Fröhlich: Georg Weerth. 1822 bis 1856. Berlin 1956 – H. Bunke: Georg Weerth 1822-1956. Ein Überblick über sein Leben und Wirken. Zum 100. Todestag herausgegeben. Berlin: Ministerium für Kultur der DDR 1956 – M. Lange: Georg Weerth. Der erste und bedeutendste Dichter des dt. Proletariats. Berlin 1957 (=Lektionen der Parteihochschule „Karl Marx“ beim ZK der SED) – H. Kärgel: Die publizistische Bedeutung von Weerths „Skizzen aus dem sozialen und politischen Leben der Briten.“ Potsdam: 1961 [Staatsexamensarb.] – W. Böttger: Die Herausbildung des satirischen Stils in den Prosawerken Georg Weerths. Leipzig: 1962 [maschr. vervielf.; journalist. Diss.] – G. Peukert: Formen der Sozialkritik bei Georg Weerth. Frankfurt/M. 1966 [Staatsexamensarb.] – D. Boßler: Georg Weerth im Urteil seiner Zeitgenossen und in der Literaturgeschichte. Wiesbaden 1969 [Neuwied, Päd. Hochschule, Staatl. Prüfungsarbeit für das Lehramt an Volksschulen] – D. Bunselmeier: Gesellschaftliche Erfahrung und Gesellschaftsentwürfe bei Georg Weerth. Berlin: 1969 [masch.; Staatsexamensarb. FU Berlin] – W.G.E. Meyer-Erlach: Georg Weerths novel „Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski“ Diss. Toronto 1971 – F. Vaßen: Georg Weerth. Ein politischer Dichter des Vormärz und der Revolution 1848/49. Stuttgart 1971 – Georg Weerth zum 150. Geburtstag. Hgg. von K.-A. Hellfaier. Detmold 1972 – J.H. De Luca: Georg Weerth. A stylistic study of the major works. Diss. Ithaca, N.Y. 1973 – H. Leber: Freiligrath, Herwegh, Weerth. Leipzig 1973 – Georg Weerth. Werk und Wirkung. Hgg. von der Akad. der Wiss. der DDR, Zentralinst. für Literaturgesch. Berlin 1974 – B. Issel: Die Satire Georg Weerths und ihre Rezeption durch die materialistische Literaturwissenschaft. München 1974 – W. Baumert: „Und wen der Teufel nicht peinigt…“. Die Jugend des Dichters Georg Weerth. Berlin: 1975 – M.J. Mc Bryde: The Revolution of 1848 in the works of Georg Weerth, Robert Prutz, Johannes Scherr and Adolf Glassbrenner. Diss. Christchurch 1975 – R. Otterbein: L' Évolution politique de Georg Weerth à travers sa correspondence. Paris 1975 [masch.; Magisterarb. Text dt.] – U. Zemke: A Biography of Georg Weerth (1822-1856). Diss. Cambridge 1976 – K. Hotz: Georg Weerth-Ungleichzeitigkeit und Gleichzeitigkeit im literarischen Vormärz. Stuttgart 1976 – W.S. 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Vaßen: Das Lachen des Georg Weerth oder Satire und Karneval; M. Vogt: Realismus avant la lettre: Georg Weerths Romanfragment; F. Wahrenburg: Reisen in die andere Welt. Weerths Briefe aus Spanien und Portugal; U. Zemke: Lehrjahre in England. Georg Weerth und Theodor Fontane: Zwei dt. England-Reisende in der Mitte des 19. Jahrhunderts] – Georg Weerth und das Feuilleton der "Neuen Rheinischen Zeitung": Kolloquium zum 175. Geburtstag am 14./15. Februar 1997 in Detmold. Hgg. von M. Vogt. Bielefeld 1999 – "Ich aber wanderte und wanderte – es blieb die Sonne hinter mir zurück" Hgg. von F. Bratvogel. Detmold 2001 [Grabbe-Jb. 19/20, 2000/2001, Inhalt: B. Füllner: "Der Handel ist für mich das weiteste Leben, die höchste Poesie". Georg Weerth und die 1848er Revolution, S. 358-372; F. Melis: "Ja, das ist er, wie er leibte und lebte; wie er auf der Rheinischen Zeitung am Redaktionstische neben mir saß…" Eine andere Sicht auf Georg Weerths Wirken für die "Neue Rheinische Zeitung", S. 373-394; W. Broer: Ein überraschender Schnapphahnski-Fund, S. 395-412; F. Takaki: Georg Weerth und Paris, S. 413-418; J. Santullano: Georg Weerth, S. 419-421] – S. Held: Georg Weerth als Betrachter seiner Zeit und der Revolution von 1848/1849. München: Grin Verlag 2005 – B. Füllner: Georg-Weerth-Chronik. (1822-1856). Bielefeld: Aisthesis-Verlag 2006 – B. Füllner (Hrsg.): Georg Weerth. 1822-1856. Ein Lebensbild. Bielefeld: Aisthesis-Verlag 2009 – F. Vaßen: «Im Walde singen die Tiger…» Georg Weerths exotistische Reisebriefe aus Amerika, in: K. Roessler (Hrsg.): "Stehen sollt ihr wie ein reifes Ährenfeld". Bielefeld: Aisthesis-Verlag 2009, S. 183-204 – J. Haase: Was kostet der Fortschritt? Die Wahrnehmung des Fortschritts in Heines „Englischen Fragmenten“ und Weerths „Skizzen aus dem sozialen und politischen Leben der Briten“. München: Grin Verlag 2014.

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Unselbstständige Veröffentlichungen über

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Wahrenburg: Georg Weerths Londonbild im Kontext seiner industriellen Städtephysiognomien, in: Rom-Paris-London. Erfahrung und Selbsterfahrung dt. Schriftsteller und Künstler in den fremden Metropolen. Ein Symposium. Hgg. von C. Wiedemann. Stuttgart 1988, S. 611-634 – J.-W. Goette: Zur Edition sämtlicher Briefe von und an Georg Weerth, in: Grabbe-Jb. 7, 1988, S. 126-142 – J.-J. Eckardt: Georg Weerth: Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben, in: J.-J. Eckardt: Angriff, Rückzug und Zuversicht. Satirisches Erzählen bei Bonaventura, Jean Paul, E.T.A. Hoffmann, Heinrich Heine und Georg Weerth. Bern 1989, S. 145-165 – W. Büttner: Weerth- und Freiligrathpublikationen in der „Deutschen Brüsseler Zeitung“, in: Grabbe-Jb. 9, 1990, S. 135-148 – U. Zemke: Von Detmold nach Havanna: Vorbereitung und Zusammenstellung der Georg-Weerth-Ausstellung 1989, in: Grabbe-Jb. 9, 1990, S. 149-169 – K. Füllner, B. Füllner: „Das Feuilleton als Verbrecher“. Georg Weerths Adelssatire „Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski, in: „Stets wird die Wahrheit hadern mit dem Schönen.“ Festschr. für Manfred Windfuhr zum 60. Geburtstag. Hg. von G. Cepl-Kaufmann [u.a.]. Köln, Wien 1990, S. 235-247 – H. Nuth: Georg Weerth: Fragment eines Romans (ab 1846/47), in: Die Figur des Unternehmers in der Phase der Frühindustrialisierung in englischen und dt. Romanen. Frankfurt/M. 2. 1991, S. 497-521 – B. Füllner: „Gern zög ich im Frühjahr einmal wieder in die patriotische Heimat…“. Georg Weerth, ein Detmolder Kosmopolit, in: Gödden, Woesler: Literatur in Westfalen 1, 1992, S. 145-159 – G. Gadek: Freiligrath, Weerth, Krummacher und das Dorf Kettwig. Eine Bestandsaufnahme und Zusammenschau, in: Grabbe-Jb. 16, 1997, S. 143-159 – B. Füllner: "Nur Unruhe! Unruhe! Sonst bin ich verloren." Georg Weerth und die "Göttin der Langeweile", in: L. Ehrlich (Hrsg.): Vormärz und Klassik. Bielefeld 1999, S. 181-197 – B. Füllner: "Mein Hauptstudium ist jetzt die Nationalökonomie…". Weerths List- und Chaptal-Exzerpt, in: Literatur in Westfalen, 2000, S. 19-35 – E. Fleischhack: Aus der Frühgeschichte des Lippischen Landesmuseums. Ferdinand Freiligrath und Georg Weerth als Aufbauhelfer, in: Aus lippischer Geschichte und Landeskunde. Hgg. von E. Fleischhack. Detmold 2000, S. 63-76 – E. Fleischhack: Tatkräftiger Aufbauhelfer des Landesmuseums: Georg Weerth, in: Zu Literatur und Dichtung Ostwestfalen-Lippes. Hgg. von E. Fleischhack. Detmold 2000, S. 47-49 – B. Füllner: "An den Früchten sollt ihr sie erkennen". Literarische Dialoge in Georg Weerths Briefwechsel mit der Mutter (1843-1846), in: Briefkultur im Vormärz. Hgg. von B. Füllner. Bielefeld 2001, S. 123-152 – F. Melis: Neue Aspekte in der politischen Publizistik von Georg Weerth und Ferdinand Freiligrath 1848/49. Ihre Wohn- und Wirkungsstätten in Köln, in: Grabbe-Jb. 21, 2002, S. 160-188 –  B. Füllner: "… im Kothe des Tuilerienhofes". Ein unbekannter Artikel Georg Weerths in der "Neuen Rheinischen Zeitung", in: StadtLandFluß. Hgg. von A. Johanning. Neuss 2002, S. 619-630 – B. Füllner: "… nichts ist langweiliger und uninteressanter als die Unschuld". Der Prozeß gegen Georg Weerth wegen Verleumdung des Fürsten Lichnowsky in "Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski", in: Literarische Fundstücke. Hgg. von A. Neuhaus-Koch und G. Cepl-Kaufmann. Heidelberg 2002, S. 143-159 – F. Vaßen: Rhein contra Themse. Georg Weerths Beziehung zur Romantik, in: Romantik und Vormärz. Hgg. von W. Bunzel. Bielefeld 2003, S. 339-361 – W. Weerth: Vor der Revolte, in: Grabbe-Jb. 22, 2003, S. 196-198 – G. Gadek: Zur Rezeption Georg Weerths in Deutschland. Aus Anlass des Todes des Verlegers Siegfried Unseld, in: Grabbe-Jb. 22, 2003, S. 175-186 – F. Melis: Neue Aspekte in der politischen Publizistik von Georg Weerth und Ferdinand Freiligrath 1848/49. Ihre Wohn- und Wirkungsstätten in Köln, in: K. Roessler (Hrsg.): Der Geist der unter dieser Stirn gehaus’t, zerbrach die Form. Laß ihn! Er hat gedichtet! Detmold: Grabbe-Verlag 2002, S. 160-188 – B. Füllner: "…ich bin ja ein halber Rheinländer!" Eine biographische Skizze zur Mutter Georg Weerths, in: Grabbe-Jahbuch, Bielefeld 2003, 22, S. 187-195 – B. Füllner: "Man lacht darüber, und damit ist es gut". Bilder und Karikaturen in Weerths Werken, in: R. Berbig (Hrsg.): Zeitdiskurse. Heidelberg: Synchron 2004, S. 59-72 – F. Melis: Georg Weerth in neuer Sicht. Großbritannien-Berichterstatter und Feuilletonist der "Neuen Rheinischen Zeitung", in: Grabbe-Jahrbuch, Bielefeld 2005, 23, S. 176-203 – F. Melis: Georg Weerth und seine Beiträge für die Rubrik „Belgien“ in der „Neuen Rheinischen Zeitung“, in: K. Roessler (Hrsg.): "Nicht Shakespeare, nicht Goethe – Schillers Feuer machte mich zum Dichter". Bielefeld: Aisthesis-Verlag 2006, S. 182-210 – B. Füllner: "Heine sah das Licht der Welt in Düsseldorf und ist ein Gott – nämlich ein Dichter" Georg Weerths Begegnungen mit Heinrich Heine zwischen Detmold und Buenos Aires, in: J. A. Kruse (Hrsg.): Das letzte Wort der Kunst. Kassel 2006, S. 108-128 – R. Hoja: Georg Weerth (1822-1856), in: R. Hoja: "Keiner verriet den anderen, blieben Freunde, ehrlich, treu… ". Heinrich Heines Begegnungen mit linksintellektuellen Freunden 1848-1856. Berlin: wvb 2007, S. 14-38 – K. Grabbe: Ökonomie und ökonomisiertes Erzählen in Georg Weerths Humoristischen Skizzen aus dem deutschen Handelsleben, in: Grabbe-Jahrbuch, Bielefeld 2014, 32, S. 158-170 – F. Melis: Georg Weerth (1822-1856). Ein brillanter Journalist in der Achtundvierziger Revolution, in: W. Schmidt (Hrsg.): Akteure eines Umbruchs. Band 5. Berlin: Fides 2016, S. 629-690 – E. Müller: Georg Weerth (1822-1856) und der literarische Sozialismus, in: E. Müller: Literarisches Rheinland. Düsseldorf: Edition Virgines 2018, S. 51-59 – K. Grabbe: Blumen-Rhetorik und Konstituierung von Öffentlichkeit. Georg Weerths "Das Blumen-Fest der englischen Arbeiter" in der Zeitschrift Gesellschaftsspiegel, in: Grabbe-Jahrbuch, Bielefeld 2019, 37, S. 137-158.

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Bildnis

1. Daguerreotypie, ca. 1853 (Weerth-Archiv Lipp. LB Detmold; WLA Hagen u.a.) – 2. Zeichnung (WLA Hagen).

Nachlass

  I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: 1. Internat. Inst. für Sozialgeschichte, Amsterdam – 2. Inst. für Marxismus-Leninismus, Moskau [dort jeweils nicht im Original Vorhandenes ist teilw. durch Abschr. und Kopien ergänzt].

Handschriftliches

  I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: 1. Internat. Inst. für Sozialgeschichte, Amsterdam – 2. Inst. für Marxismus-Leninismus, Moskau [dort jeweils nicht im Original Vorhandenes ist teilw. durch Abschr. und Kopien ergänzt].

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Nachschlagewerke

Georg-Weerth-Bibliographie. Bearb. von E. Fleischhack, in: Lipp. Mitt. aus Gesch. und Landeskunde 41, 1972, S. 191-227 – Bibliographischer Nachtrag. Zusammengestellt von E. Fleischhack, in: Grabbe-Jb. 1982, S. 151-160 – E. Fleischhack: Georg-Weerth-Bibliographie, in: Grabbe-Jb. 1983ff. – K. Nellner: Georg-Weerth-Bibliographie, in: Grabbe-Jb. 1989ff. [fortlaufend ergänzt].

Grabstätte/ Gedenkstätte

Geburtshaus: ehem. Generalsuperintendentur des Landes Lippe, Bruchstr. 2 in Detmold; Grabstätte: Cementerio de Espada, Havanna (Kuba).

GND-Nummer
117208612   Link zu diesem Datensatz in der DNB
Institution
Lippische Landesbibliothek Detmold, Lippisches Literaturarchiv
Nachlass

echter Nachlass

Ordnung
geordnet
Nutzung
uneingeschränkt
Signatur
WA
Inhalt

Werkmanuskripte: 1 Gedicht-Manuskript: „Es sprach der Tod zum armen Tom“; Korrespondenzen: 20 Briefe vom Nachlasser, u. a. ein Brief an Heinrich Heine, Briefwechsel von Karl Weerth mit verschiedenen Wissenschaftlern über Georg Weerth; Lebensdokumente: Reisepaß, Begräbnis-Dokumente; Sammlungen: Bilder, Fotos, Stadtansichten, Plakate, Weerths Handexemplar der Neuen Rheinischen Zeitung, Primär- und Sekundärliteratur zu Weerth, Zeitungsausschnitte.
Zugehörig: Familien-Archiv Weerth mit ca. 420 Briefen zwischen den Brüdern und den Eltern von Georg Weerth.

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