Georg Werner


Biographie

Geboren im Jahre 1877 in Breslau. Er war von 1899 bis 1901 Hauer und Hilfssteiger in Gelsenkirchen (Zeche Hibernia) und starb 1968 in Berlin.

Selbstständige Veröffentlichungen

Unfälle und Erkrankungen im Ruhr-Bergbau. Essen-Ruhr: Druck von Fredebeul & Koenen 1908 – Wie die Wetter schlagen. Ein Kulturbericht aus dem Ruhr-Revier. Essen: Verlag des dt. Steigerverbandes 1913. 47 S. (StUB Köln) – Das Rätsel von Sensenheim. Kriminal-Intrige. Berlin: Continet 1913. 678 S. – Die Verstaatlichung des Bergbaues und die Grubenbeamten. Magdeburg: Wohlfeld 1919 – Der Weg zur Sozialisierung des Kohlebergbaues. Vorschläge und Gedanken zu ihrer praktischen Durchführung. Berlin: Industriebeamten-Verlag 1920 – Die Krise in der Kaliindustrie. Berlin: Dietz 1921. 47 S. – Wer war es? Kriminal-Roman nach den Aufzeichnungen eines Detektivs. Lübeck, Berlin: Knoblauch 1921. 96 S. – Müssen die Wetter schlagen? Um für den Bergbau Verbesserungen einzuführen. Berlin: Selbstverlag 1921 – Hungerland. Sozialer Roman aus dem Leben der Bergarbeiter. Breslau: Verlag der Volkswacht 1921. 205 S. (Bergbau-Bücherei Essen, Bibl. der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn, Fritz-Hüser-Inst., Stadt Dortmund) – Die Diamanten des Fürsten. Kriminalroman. Berlin: Grosser 1923. 203 S. – Um Gold und Adel. Roman. Berlin: Bial und Freund 1923. 200 S. – Ein Kumpel. Erzählung aus dem Leben der Bergarbeiter. Berlin-Steglitz: Die Knappschaft 1929. 191 S. (ULB Münster, ULB Düsseldorf, Bibl. der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn, Fritz-Hüser-Inst., Stadt Dortmund); 2. Aufl. 1930 (ULB Münster) – Zwei Kumpel. Erzählung aus den sozialen Kämpfen im Ruhrbergbau. Berlin-Steglitz: Die Knappschaft 1932. 237 S. (UB Bonn, ULB Düsseldorf, Fritz-Hüser-Inst., Stadt Dortmund) – Philosophie eines Kumpels. Ein Weg zur Zufriedenheit und zum Erfolg. Berlin-Steglitz: Die Knappschaft 1936. 118 S. (UB Bonn) – Kumpel. Erzählung aus dem Leben der Bergarbeiter. Berlin: Info-Verlag 1948. 221 S. (Fritz-Hüser-Inst., Stadt Dortmund) – Wolkig bis heiter. Gedichte in diesem Sinne. Zürich: Juris-Verlag 1949. 98 S. – Meine Rechnung geht in Ordnung. Berlin-Steglitz: Selbstverlag 1958. 384 S. (StLB Dortmund, StB Essen, StB Bielefeld, Fritz-Hüser-Inst., Stadt Dortmund) – Stärkung der moralischen Kampfkraft. Ein Beitrag aus dem Jenseits. Berlin-Steglitz: Selbstverlag 1962. 32S. – Abhandl. über den Bergbau.

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Unselbstständige Veröffentlichungen über

J. Hoffmann: Georg Werner aus Waldenburg (1877-1968). Seine Persönlichkeit und Bedeutung für die Gewerkschaftsbewegung, vor allem im Ruhrkohlenbergbau, in: Der Märker, Altena 1968, 17, 12, S. 211-216 – D. Suer: Georg Werner, in: J. Wittkowski (Hrsg.): Unter uns. Zehn Helden des Ruhrgebiets. Ein Beitrag des Städtischen Gymnasiums Selm zur Ausstellung „Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen“ im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen. Selm: Städtisches Gymnasium 2010, S. 9-13.

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Handschriftliches

DLA Marbach: Brief an Hermann Hesse, Nürnberg, 1.4.1946.

Nachschlagewerke

Hallenberger/van Laak/Schütz 1990 – Knorr 1995.

GND-Nummer
133794156   Link zu diesem Datensatz in der DNB