Werner Zillig

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Pseudonym
Gottfried Bürger.
Biographie

Geboren am 22. Oktober 1949 in Haßlach bei Kronach. Er studierte in Erlangen, Tübingen und Münster Germanistik, Geschichte und Soziologie. 1981 promovierte er in Münster mit einer Untersuchung des Sprechakts „Bewerten“. Zunächst war er Hochschulassistent für Germanistische Linguistik an der Universität Münster. Danach folgte die Habilitation mit einer Analyse der Textsorte „Anstandsbuch“. Anschließend war er als Hochschuldozent an der Universität Münster tätig. Von 1996 bis 2002 lebte er in Lille, danach in Igls. 2008 wurde er zum Honorarprofessor für Linguistik an der Universität Innsbruck ernannt. Er ist als Sprachwissenschaftler und Schriftsteller von Science-Fiction Literatur tätig.

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Auszeichnungen

Kurd-Laßwitz-Preis (1990, für das Werk Siebzehn Sätze. Das Gedächtnis).

Selbstständige Veröffentlichungen

Linguistik nach Feyerabend. Trier: Laut 1978 – Der Regentänzer. Science fiction stories. Hg. v. Herbert W. Franke. München: Goldmann 1980 – Bewerten. Sprechakttypen der bewertenden Rede. Tübingen: Niemeyer 1982 [Diss. Münster 1981] – Die Parzelle. Roman. München: Goldmann 1984 – Siebzehn Sätze. Das Gedächtnis. 2 Erzählungen. Meitingen: Corian-Verl. Wimmer 1989 – Der neue Duft. Eine Erzählung aus der Kultur von morgen. Meitingen: Corian-Verl. Wimmer 1989 – Kommunikatives Controlling. Ein Gespräch zur Erläuterung. Programm. Münster: Aa-Verl. 1998 – Natürliche Sprachen und kommunikative Normen. Tübingen: Narr 2003 – Die Festschrift. Ein Roman. Tübingen: Klöpfer und Meyer 2004 – Mein Sonntag in Münster. Science-Fiction-Erzählungen 1978-2014. Murnau am Staffelsee: p.machinery 2017 – Das Mädchen. Roman. Unterhaching: Altan 2018 – Hier wohne ich. Behauptete Balladen. Unterhaching: Altan 2018 [Pseud. Gottfried Bürger].

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Herausgabe

Linguistische Früchtchen. Festgabe für Franz Hundsnurscher zum dritten 1. April in Münster. Münster: Hindelang 1977 [zusammen mit Götz Hindelang] – Sprache: Verstehen und Handeln. Akten des 15. Linguistischen Kolloquiums. Münster 1980, Bd. 2. Berlin: De Gruyter 1981 [zusammen mit Götz Hindelang] – Die Hand des kosmischen Affen. Japanische Science-Fiction-Stories. Dt. Bearbeiter und Mitherausgeber. München: Goldmann 1982 – „Mit freundlichen Grüssen“. Linguistische Untersuchungen zu Problemen des Briefe-Schreibens. Münster: Aa-Verl. 1994 [zusammen mit Jutta Lütten-Gödecke] – Jost Trier. Leben – Werk – Wirkung. Münster: Aa-Verl. 1994 – Über Jost Trier. Vorträge anläßlich des Jost-Trier-Gedenktags am 15. Dezember 1994. Münster: Aa-Verl. 1998 – Gutes Benehmen. Anstandsbücher von Knigge bis heute. Berlin: Directmedia Publ. 2004.

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

Münstersches Logbuch zur Linguistik, Bd. 1, 1978, S. 95-129: Einführungen in die Linguistik – Münstersches Logbuch zur Linguistik, Bd. 2, 1978, S. 1-16: Wieviel Ordnung braucht die linguistische Pragmatik? – J. Dittmann (Hg.): Arbeiten zur Konversationsanalyse. Tübingen: Niemeyer 1979, S. 94-110: Zur Frage der Wahrheitsfähigkeit bewertender Äußerungen in Alltagsgesprächen – G. Tschauder (Hg.): Perspektive: textextern. Akten des 14. Linguistischen Kolloquiums. Band 2. Tübingen: Niemeyer 1980, S. 189-200: Textakte – Sprache. Formen und Strukturen. Akten des 15. Linguistischen Kolloquiums. Band 1. Tübingen: Niemeyer 1981, S. 33-44: Das Deskripitivismus-Postulat in der Linguistik – K. Detering (Hg.): Sprache erkennen und verstehen. Akten des 16. Linguistischen Kolloquiums. Band. 2. Tübingen: Niemeyer 1982, S. 197-208: Textsorte „Rezension“ – G. C. Rump (Hg.): Interaktionsanalysen. Aspekte dialogischer Kommunikation. Hildesheim: Gerstenberg 1982, S. 98-128: Dialog und Charakter. Zu den Dialogen in Robert Musils „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“ – Grazer linguistische Studien, 1982, H. 17-18, S. 317-349: Emotionen als perlokutionaere Effekte – Münstersches Logbuch zur Linguistik, Bd. 7, 1983, S. 66-80: Ein Plädoyer für eine Linguistik der sozialen Situationen – Münstersches Logbuch zur Linguistik, Bd. 10, 1987, S. 103-128: Die stilistische Bedeutung von Metaphern – Münstersches Logbuch zur Linguistik, Bd. 3, 1993, S. 103-107: Edgar Lapp, Linguistik der Ironie. Tübingen 1992 – H. Arntzen (Hg.): Metapherngebrauch. Münster: Waxmann 1993, S. 121-146: Metaphern in Rezensionen und Buchbesprechungen – P.-P. König: Satz – Text – Diskurs. Akten des 27. Linguistischen Kolloquiums. Tübingen: Niemeyer 1994, S. 163-170: „Basic Instinct soll ja sehr gut sein…“ Zur Frage der Deutbarkeit initialer dialogischer Äußerungen – D. W. Halwachs (Hg.): Sprache, Onomatopöie, Rhetorik, Namen, Idiomatik, Grammatik. Graz 1994, S. 277-293: Was ist Sprache? Eine Untersuchung des spontanen, nicht-wissenschaftlichen Reflektierens – Grazer linguistische Studien, 1994, H. 42, S. 131-139: Zur Rekonstruktion des Begriffs „Intention“ – G. Hindelang: Der Gebrauch der Sprache. Festschrift für Franz Hundsnurscher zum 60. Geburtstag. Münster: Lit 1995, S. 426-449: Aggressiv und friedfertig. Überlegungen zur Gliederung semantischer Kleingruppen – S. Beckmann (Hg.): Sprachspiel und Bedeutung. Festschrift für Franz Hundsnurscher zum 65. Geburtstag. Tübingen: Niemeyer 2000, S. 93-104: Anmerkungen zum Begriff „Grundwortschatz“ – H.-H. Lüger (Hg.): Höflichkeitsstile. Frankfurt am Main: Lang 2001, S. 47-72: „Höflichkeit“ und „Takt“ seit Knigges „Über den Umgang mit Menschen“. Eine begriffsgeschichtliche Untersuchung – J. Hagemann (Hg.): Schriftliche und mündliche Kommunikation. Tübingen: Stauffenburg 2003, S. 251-266: Ein Modell der Textkorrektur und Textbeurteilung – A. Betten: Neue Sprachmoral? Medien, Politik, Schule. Wien: Ed. Praesens 2003, S. 24-41: Die Grenzen des Erträglichen – L. Cyrus (Hg.): Sprache zwischen Theorie und Technologie. Wiesbaden: Univ.-Verl. 2003, S. 333-345: Linguistik und Computer. Ein 60%iger Lobgesang – Muttersprache, Bd. 114, 2004, H. 4, S. 289-310: Verhaltenslinguistik. Ein neuer Weg der Sprachwissenschaft – Der Sprachdienst, Bd. 49, 2005, H. 4, S. 105-112: Die Regeln des guten Gesprächs. Ein Plädoyer für einen neuen Unterricht in Sachen Gesprächsverhalten – S. P. Scheichl (Hg.): Feuilleton – Essay – Aphorismus. Nicht-fiktionale Prosa in Österreich. Beiträge eines polnisch-österreichischen Germanistensymposiums, Innsbruck: Univ Press 2008, S. 21-43: Der Essay unter sprachwissenschaftlichem Aspekt. Am Beispiel einer Auswahl der Essays von Robert Menasse – S. Habscheid (Hg.): Bewerten im Wandel. Stuttgart: Metzler 2015, S. 66-85: Bewerten in Lehrevaluationen – Pädagogische Rundschau, Bd. 70, 2016, 6, S. 787-806: Das Wortfeld „Bildung“ – Wirkendes Wort. Deutsche Sprache und Literatur in Forschung und Lehre, Bd. 66, 2016, H. 2, S. 342-345: Literatur als Lebensform.

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Tonträger

Wir, die Künstler, aber lachen. 1984 (WDR) – Die Rekonstruktion. 1986 (WDR) – Die Möglichkeiten von Fiesole. 1989 (SDR) – Zeitreise Eins. 1989 (SDR) – Sorglers Rückkehr. 1991 (SDR).

Unselbstständige Veröffentlichungen über

K. Kruschel: Wird die Science Fiction geplündert? oder Wie man Science Fiction benutzen und trotzdem ein „anständiger“ Autor bleiben kann. Einige Anmerkungen zu den Romanen „Der neue Duft“ von Werner Zillig, „Die Rättin“ von Günter Grass und „Sein und Bleiben“ von Gottfried Meinhold, in: W. Jeschke (Hg.): Das Science-Fiction-Jahr. Nr. 7. München: Heyne 1992, S. 441-454 – D. Wachler: Science fiction ohne Krieg der Sterne. Über den Münsteraner Autor Werner Zillig, in: D. Wachler: Die Wirklichkeit des Phantoms. Aufsätze und Rezensionen zur phantastischen Literatur. Münster: Lit 1997, S. 308-312.

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GND-Nummer
128872160   Link zu diesem Datensatz in der DNB