Wilhelm von Blomberg


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Biographie

Geboren am 6. Mai 1786 auf Schloß Iggenhausen/Lippe. Bruder des Alexander von Blomberg und Stiefbruder des Georg Moritz von Blomberg. 1794 Übersiedlung nach Lemgo. Nach dem Unterricht durch Hauslehrer bis 1805 Besuch des dortigen Gymnasiums. Studierte von 1805 bis 1809 in Halle und Heidelberg. War mit August Heinrich Julius Lafontaine, Christoph Martin Wieland, Karl Ludwig von Knebel und Johann Heinrich Voß bekannt. Ging 1809 in Warburg einer juristischen Tätigkeit nach. Seit 1813 Offizier im preußischen Dienst. Lebte mehrere Jahre in Hamm und ab 1821 in Düsseldorf. 1830 Hauptmann in Prüm in der Eifel. 1837 nach schwerer Erkrankung Abschied aus dem Militärdienst. Lebte zuletzt in Herford. Verstarb dort am 17. April 1846.

Seit 1809 veröffentlichte B. histor., zeitkrit. und satir. Beiträge im von Alois Schreiber herausgegebenen „Heidelberger Taschenbuch“ (etwa den 1810 erschienenen allegorisch-satirischen, gegen die Romantik gezielten Sonettenzyklus „Phosphorus Carfunculus Solaris“), im „Rheinischen Merkur“ u. im „Rheinisch-Westfälischen Anzeiger“. Damit und mit seinen dramat. Bearbeitungen des Masaniello- u. Arminiusstoffs […] verlieh B. dem neuerwachten dt. Nationalgefühl Ausdruck. (Killy-Literaturlexikon)

Zeugnisse von Zeitgenossen: erwähnt im Briefwechsel Karl Leberecht Immermanns.

Selbständige Veröffentlichungen über Wilhelm von Blomberg: B. Heinemann: Wilhelm und Alexander von Blomberg. Zwei westfälische Dichter. Bad Driburg o.J. Diss. Münster 1926. 92S. (Lipp. LB Detmold).

Unselbständige Veröffentlichungen über Wilhelm von Blomberg: Ueber W. von Blomberg und seine Schriften, in: Brandes: Lipp. Magazin vom 6.7.-3.8.1836 (Lipp. LB Detmold).

 

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Herausgabe

Liederbuch für die Mitglieder des Treubundes mit Gott für König und Vaterland. Berlin: Selbstverlag IV, 100S. (UStB Köln).

Unselbstständige Veröffentlichungen in

Schreiber: Heidelberger Taschenbuch 1809-1811 [z.B.: Jg. 1810: Phosphorus Carfunculus Solaris, des sinnreichen himmlischen Boten jüngste Komödie, von ihm selbst geschrieben, gegeben und geschaut; in Nr. 31 Entgegnung Heinrich Heines; Wiederabdr. in: Rhein. Merkur und Westf. Anzeiger] – Rousseau: Westteutscher Musenalmanach 1823 und 1824 – Cotta’sches Taschenbuch für Damen 1798-1822 – Rhein.-Westf. Anzeiger 1818f.; Jg. 1823-1825 – Raßmann: Neuer Kranz dt. Sonette 1820 – Raßmann: Rhein.-westf. Musenalmanach 1821 – Rousseau: Poesieen für Liebe und Freundschaft 1822 – Raßmann: Musenalmanach aus Rheinland und Westfalen 1823 – Mindener Sonntagsbl. 1824, 1837-1846 – Morgenbl. 1825 – Rousseau: Rhein. Flora 1826 – Brandes: Lipp. Magazin 1835-1843.

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Literarische Zeugnisse

Friedrich F[allenstei]n: An von Blomberg [Sonett], in: Funcke: Rhein. Unterhaltungsbl. 1822, Nr. 8 – J[ohann] B[aptist] Rousseau: An W. von Blomberg [Sonett], in ebd., Nr. 31; Wiederabdr. in: Rousseau: Poesieen für Liebe und Freundschaft 1822, S. 97.

Erwähnungen in

Schücking 1928, S. 32f. – Wehrmann 1972, S. 223, 276, 287, 305f., 311, 313.

Nachlass/Vorlass

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1. StLB Dortmund: einzelne Handschr. – 2. Archivamt Lemgo: 1 Prozeßakte.

Nachschlagewerke

Hamberger/Meusel, 5. Aufl., Bd. 17, 1820; Bd. 22,1, 1829 – Raßmann 1823 – Wolff, Bd. 1, 1835 – Kehrein 1840, Bd. 2 – Neuer Nekrolog 24, 1846 (1848) – ADB, Bd. 2, 1875 – Brümmer, Bd. 1, 1876; 1884 – Eckart 1891 – Goedeke, 2. Aufl., Bd. 13, 1938 – Lipp. Bibliogr., Bd. 1, 1957 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 1, 1968 – Killy, Bd. 2, 1989 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 108, Sp. 426-430.

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GND-Nummer
116204133   Link zu diesem Datensatz in der DNB