Hedwig Dransfeld


Biographie

Geboren am 24. Februar 1871 in Hacheney bei Hörde (heute Ortsteil von Dortmund) als Tochter eines Oberförsters. Nach dem frühen Tod ihrer Eltern wuchs sie in einem Waisenhaus auf. 1887 wurde sie aufgrund ihrer Begabung in das Lehrerinnenseminar in Paderborn aufgenommen. Immer wieder auftretende Krankheiten (Knochen-Tbc) führten 1898 zur Amputation des linken Armes. Von 1890 bis 1912 (1911?) war sie Lehrerin im Kloster der Ursulinen in Werl. Eine feinfühlige Lyrik, in der auch sozialpolitische Themen, wie sie später von Heinr. Lersch aufgenommen werden, anklingen, daneben Jugendschriften finden Beachtung und machen sie in kath. Kreisen bekannt. (NDB) Unter dem Pseudonym Angelika Harten veröffentlichte sie mehrere Mädchenbücher. 1897 erwarb sie das Diplom für Schulvorsteherinnen. 1900 Preis der Kölner Blumenspiele für das Liebeslied Tote Liebe. Durch ihre qualifizierte Leitung der Schule erhielten die Ursulinen in Werl 1903 die Konzession des stufenweisen Aufbaus ihrer Schule in ein Lyzeum mit wissenschaftlichen Fortbildungskursen. Als Leiterin der wissenschaftlichen Fortbildungsklassen war sie beständig bestrebt, ihre eigenen Vorkenntnisse zu vertiefen. Auf Grund des Erlasses des preußischen Kultusministeriums von 1908 über die Zulassung von Frauen zum Universitätsstudium ließ sie sich in Münster und später in Bonn einschreiben im Bereich der Kulturwissenschaften […]. (Westf. Lebensbilder, Bd. 12, 1979) 1905 übernahm sie nach vielem Widerstreben die Leitung der Zeitschrift Die christliche Frau (bis 1920), in der sie vielbeachtete Aufsätze zu Fragen der Frauen- und Sozialpolitik veröffentlichte. In jeder Nummer der Zeitschrift finden sich die Rubriken „Aus Frauenkreisen“ und „Vom Büchertische“, gut ausgewählt und prägnant formulierte Umschauen, die anregen und neugierig machen für eigenes Nachdenken. Buchbesprechungen über alle Fragen der Frauenbewegung lassen aufhorchen und geben aktuelle Denkanstöße. (ebd.) Auf ihren Reisen führte der Weg sie oft nach Münster, wo ein respektabler Freundeskreis junger Schriftstellerinnen sie erwartete. Helene Weber berichtet darüber ausführlich in dem von Gerta Krabbel herausgegebenen Sammelwerk „Selig sind des Friedens Wächter“. Einem anderen Kreis interessierter Frauen begegnete sie im Hause des Katholischen Lehrerinnenvereins in Boppard. (ebd.) 1912 wurde sie Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes Deutschlands (bis 1922), der damals 240.000 Mitglieder zählte, und 1919 Mitglied der Weimarer Nationalversammlung und des preußischen Landtags. Von 1920 bis zu ihrem Tod war sie für die Zentrumspartei im Deutschen Reichstag. In diesen Jahren Reise in die USA. Sie starb am 13. März 1925 in Werl, wo das Kloster der Ursulinen ihre Wohnstätte blieb. Sie war eine Begründerin und prägende Mitgestalterin der katholischen Frauenbewegung. 1921 Ehrenbürgerin der Stadt Werl. 1988 gab die Deutsche Bundespost in der Wertzeichen-Dauerserie Frauen in der deutschen Geschichte eine Briefmarke heraus, die sie abbildet.

Ihre kulturhist. und lyrischen Versuche traten zugunsten journalistischer Arbeit und Verbandstätigkeit zurück; so blieb die 1903 erschienene Gedichtsammlung „Erwachen“ (Köln) die einzige. Die Gedichte beschreiben Landschaft und Stimmungen ihrer westf. Heimat. (Killy-Literaturlexikon) Die Frauenbewegung verstand sie, ganz im Sinne kath. Weltanschauung, als Kulturbewegung; die Pflicht der Frau sei dienende Mitarbeit mit dem Ziel religiös-sittl. Einflußnahme. (ebd.)

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Selbstständige Veröffentlichungen

[Slg. der Werke im StA Werl] Gedichte. Werl: Stein 1893. XV, 352S. (ULB Münster, StUB Köln, Bibl. Kaiser-Karl-Gymn. Aachen) – Das Grafendorli. Erzählung für junge Mädchen. Köln: Bachem 1897. 4, 172S. [Illustr.]; 4. Aufl. ebd. 1906 (=Bachem’s illustr. Erz. für Mädchen 6) (StLB Dortmund); 11. Aufl. ebd. 1925 – Der gute Ton für die heranwachsende Jugend. Hamm: Breer & Thiemann 1897. 163S. (StLB Dortmund); Neuaufl. ebd. 1930. 150S. – Weihnachtsfeiern für Schule und Haus. Sammlung von Weihnachtsgedichten und Liedern. Hamm: Breer & Thiemann 1897. VIII, 72S.; 3. Aufl. ebd. o.J. – Buch der Wünsche. Eine Sammlung von Gelegenheitsgedichten für Schule und Haus. Hamm: Breer & Thiemann 1898. 162S. (=Kleine Bibl. 35f.); erw. Neuaufl. ebd. 1930. 231S. – Das Maikäfer-Prinzeßchen. Mönchengladbach, New York: Rifforth 1898. 16S. (=Erz. für Schulkinder 1, H. 5); mehrere Aufl. bis 1932 – Die Veilchenliese. Hamm: Breer & Thiemann 1898. 8S. (=Erz. für Schulkinder 1, H. 4) – Nach harter Prüfung. Eine Erzählung. Köln: Bachem 1898. 147S. (=Bachem’s illustr. Erz. für Mädchen 8); 2. Aufl. ebd. 1906. 209S.; Neuaufl. 1920. 147S. – Wie das Grafendorli glücklich wird. Eine Erzählung für junge Mädchen. Hamm: Breer & Thiemann 1898. 159S.; 2. Aufl. ebd. 1906; 9.-13. Ts. 1920 – Die wilde Grete. Boppard: Marienheim 1899. 16S. (=Erz. für Schulkinder 2, H. 3) – Flitter und Schein. Eine Erzählung. Köln: Bachem 1899. 176S. (=Bachem’s illustr. Erz. für Mädchen 11) (ÖB Aachen); Neuaufl. ebd. um 1920. 143S. (EAB Paderborn) – Theo Westerholt. Erzählung aus der Zeit Albrecht Dürers. Mit vier Bildern von W. Roegge. Köln: Bachem 1899. 151S. (StUB Köln, StLB Dortmund, Bibl. WHB Münster); Neuaufl. ebd. 1913 (EDDB Köln, Bibl. WHB Münster) – Zaunkönigs Weihnachten. Boppard: Marienheim 1899. 16S. (=Erz. für Schulkinder 2, H. 11); mehrere Aufl. – Der kleine Martyrer. Limburg: Limburger Vereinsdr. 1900. 16S. (=Erz. für Schulkinder); mehrere Aufl. bis 1932 – Die Geschwister di Monte Rosta. Erzählung aus dem siebzehnten Jahrhundert. Köln: Bachem 1900. 145S. (=Bachem’s illustr. Erz. für Mädchen 13) (StLB Dortmund) – Prinzessin Goldhaar. Mädchenerzählung. Limburg: Limburger Vereinsdr. 1900. 16S. (=Erz. für Schulkinder 3, H. 5); mehrere Aufl. – Das Heimchen. Märchen. Limburg: Limburger Vereinsdr. 1901. 16S. (=Erz. für Schulkinder) – Am Wasser. Erzählung. Limburg: Limburger Vereinsdr. 1902. 16S. (=Erz. für Schulkinder) – Die Seeschwalben. Erzählung für die Jugend. Bochum: Verlag der Hermann-Hubertus-Stiftung 1902. 171S. (=Jugendperlen 10); Neuaufl. Bochum: Verlags- und Lehrmittel-Anstalt 1928. 173S. – Il Santo. Erzählungen und Gedichte für alle Verehrer des heiligen Antonius von Padua. Paderborn: Junfermann 1902. 219S. – Kommet alle zu mir. Eine Kommunionserzählung. Limburg: Limburger Vereinsdr. 1902. 16S. (=Erzählung für Schulkinder); mehrere Aufl. – Mutterstelle. Erzählung für die Jugend. Hg. im Auftr. des Vereins kath. dt. Lehrerinnen. Münster: Alphonsus-Buchhdlg. 1902. 160S.; 2. Aufl. ebd. 1904 – Der heilige Antonius. Legende. Limburg: Limburger Vereinsdr. 1903. 32S. (=Erz. für Schulkinder 6, H. 6); mehrere Aufl. – Der heilige Johannes Berchmanns. Eine Kommunion-Erzählung. Limburg: Limburger Vereinsdr. 1903. 16S. (=Erz. für Schulkinder 6, H. 4/5); mehrere Aufl. – Erwachen. Neue Gedichte. Köln: Bachem 1903. 152S. (UB Bonn, StUB Köln, EAB Paderborn); 3., 4. Aufl. ebd. 1925. 152S. (UB Bonn, StUB Köln, StLB Dortmund) – Friedrich von Schiller. Ein Dichterleben. Limburg: Limburger Vereinsdr. 1904. 16S. (=Erz. für Schulkinder); mehrere Aufl. – Johann Wolfgang von Goethe. Ein Dichterleben. Limburg: Limburger Vereinsdr. 1904. 16S. (=Erz. für Schulkinder) – Friedrich von Schiller. Lebensbild mit Proben seiner Dichtung. Zur 100jährigen Todesfeier des Dichters der deutschen Schuljugend gewidmet. Limburg: Limburger Vereinsdr. 1905. 31S. [Abb.] – Die Bedeutung des akademischen Frauenstudiums für die Gegenwart. Kempen: Kösel 1912. 32S. [Sonderdr. aus Hochland, Kempten, München, 9, 1910] (UB Bonn, StB Mönchengladbach) – Organisationsprobleme der katholischen Frauenwelt. Freiburg/Br.: Caritasverlag 1913. 56S. (=Zeitfragen der kath. Frauenbewegung 1) (EDDB Köln, StB Mönchengladbach, EAB Paderborn, StB Trier) – Vorträge in Frauenversammlungen während der Kriegszeit. Köln: Selbstverl. des kath. Frauenbundes 1915. 16S. (=Slg. soz. Vortr. 36/37) (StUB Köln, EAB Paderborn, StB Mönchengladbach) – Bevölkerungsfrage und Frauenfrage. Freiburg/Br.: Herder 1917 (StB Mönchengladbach) – Die Aufgaben der Zukunft und die äußere und innere Ausgestaltung des Katholischen Frauenbundes. Köln: Frauenbundverlag 1918. 40S. (=Zeitfragen der kath. Frauenbewegung 5) (StB Mönchengladbach) – Frauenberuf und Frauenarbeit. Freiburg/Br.: Herder 1918 (=Sonderdr. aus: Deutschland und der Katholizismus 2, 1918) (StB Mönchengladbach, StB Trier) – Zentrum und Frauen. Berlin: Gross 1920 – Album-Sprüche. 1930.

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Herausgabe

Weihnachtsfeiern für Schule und Haus. Sammlung von Weihnachtsgedichten und Liedern. Hamm: Breer & Thiemann 1897. VIII, 72S.; 3. Aufl. ebd. o.J. (EAB Paderborn) – Buch der Wünsche. Eine Sammlung von Gelegenheitsgedichten für Schule und Haus. Hamm: Breer & Thiemann 1898. 2, 160S. (EDDB Köln); erw. Neuaufl. ebd. 1930. 231S. (ULB Münster, EAB Paderborn) – Die christliche Frau. Zeitschrift für höhere weibliche Bildung. Freiburg/Br.: Caritas-Verband für das kath. Deutschland 1905-1920 (Jg. 16ff., 1918ff.: StUB Köln, EAB Paderborn).

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

Die christl. Frau, Münster, Freiburg/Br., 2, 1903: Reminiszenzen zum Internationalen Frauenkongreß in Berlin [Pseud. Scholastika]; Marie Curie, Forscherin unserer Tage; Jg. 3, 1904: Ein erstes Wort; Schattenseiten der modernen Frauenbewegung; Ellen Kay, eine Erlöserin?; Jg. 5, 1905: Literatur über Frauenfragen und Frauenbildungsbestrebungen; Jg. 5, 1905: Der gegenwärtige Stand der Frauenstimmrechtsfrage; Entwicklung und gegenwärtiger Stand der deutschen Frauenbewegung; Jg. 6, 1907: „Inferiorität“ der katholischen Frauen?; Literatur zu Frauenfragen; Jg. 7, 1908: Kulturwert der Frauenbewegung; Das Kapitel der Frauenbewegung und Frauenbewegung im Staatslexikon; Jg. 8, 1909: Politisches Handbuch für Frauen; Jg. 11, 1912: Eucharistische Gottesversenkung im Leben hl. Frauen; Probleme der katholischen Frauenbewegung; Die private höhere Mädchenschule; Jg. 12, 1913: Charakterbilder der biblischen Frauen; Ein Ausgleich: Organisationsprobleme und Zeitfragen der katholischen Frauenbewegung; Jg. 13, 1915: Internationale Frauenbeziehungen; Jg. 14, 1916: Generalbericht über die Kriegstagung 1916 in Berlin [darin: Die Frau als Mitgestalterin am neuen Deutschland]; Das biblische Marienbild und die Katholikin der Gegenwart; Die Sozialbeamtin, Ausbildung für diesen „Eliteberuf“; Was erwartet die katholische Frauenbewegung von den weiblichen Erziehungsorden?; Jg. 16, 1918: Der Eintritt der katholischen Frauen in die Politik; Jg. 18, 1920: Die Stimme des Blutes [zur Frage des Auslandsdeutschtums]; außerdem regelm. Beitr. in den Rubriken Vom Büchertische und Aus Frauenkreisen – Der Tag vom 6./7.5.1919: Das heilige Recht [auf Selbstbestimmung des Volkes] – Köln. Volksztg. vom 19.8.1919: Frauenfragen in der neuen Reichsverfassung; vom 24.12.1921: Kultur und Politik – Freiburger Tagespost vom 11.8.1921: Der Geist der Frauenbewegung – Uhlmann-Bixterheide 1922: Herbstveilchen; Vorfrühling; Bitte [jew. Ged.] – postum: Westf. Heimatkalender, Münster, 1953: Vorfrühling [Ged.].

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Zeitgenössische Zeugnisse

Helene Weber: in: G. Krabbel (Hg.): Selig sind des Friedens Wächter. Münster 1949.

Selbstständige Veröffentlichungen über

Hedwig Dransfeld zum Gedächtnis. Zum 2. Jahrestage ihres Todes. Sonderheft der Zeitschr. „Die christl. Frau“, Münster, Freiburg/Br., 25, H. 3, 1927 [Inhalt: H. Weber: Hedwig Dransfeld. Ihr Leben und ihr Werk; M. Bachem-Sieger: Hedwig Dransfeld als Dichterin; E.M. Hamann: Rückblick auf eine Frühzeit; Aus Hedwig Dransfelds Heimat und Jugendzeit; M. Zettler: Aus der Weimarer Zeit; M. Buczkowska: Hedwig Dransfeld als Bundesvorsitzende] – H. Wassenberg: Von der Volksschullehrerin zur Volkslehrerin. Die Pädagogin Hedwig Dransfeld (1871-1925). Frankfurt am Main: Lang 1994.

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Unselbstständige Veröffentlichungen über

A. Harten [M. Schmitz]: Hedwig Dransfeld, eine katholische Jugendschriftstellerin, in: Die Bücherwelt, Zeitschr. des Borromäusvereins, Bonn, 1904, Bd. 2 – M. Weinand: Hedwig Dransfeld, in: Wochenschrift für katholische Lehrerinnen, 38, 1925, 13, S. 137 – H. Lion: Hedwig Dransfeld, in: Frankfurter Ztg. vom 24.3.1925 – H. Weber: Hedwig Dransfeld, in: Die Frau, Berlin, 32, 1925, S. 328f. – G. Krabbel: Hedwig Dransfeld, in: Die christl. Frau, Münster, Freiburg/Br., 32, 1925, S. 129ff.; dies.: Hedwig Dransfeld zum Gedächtnis. Zum 2. Jahrestag ihres Todes, in ebd., Sonderheft, 1927, H. 2, S. 67-128 – E.M. Hamann: Hedwig Dransfeld, in: Allg. Rundschau 22, 1925, S. 208 – H. Brey: Ein Blütenzweig auf Hedwig Dransfelds Grab, in: Germania, Berlin, 1925, Nr. 25 – M. Wilkens: Hedwig Dransfeld, in: Mädchenbildung auf christl. Grundlage, Organ der Abt. für Höhere Mädchenbildung des Vereins kath. dt. Lehrerinnen, Paderborn, 21, 1925, S. 545ff. – M. Buczkowska: Hedwig Dransfelds Heimgang, in: Jugendziele 12, 1927, S. 49 – G. Gieseke: Hedwig Dransfeld, in: W. Georges, F. Spehr: Vaterländ. Geschichten und Denkwürdigkeiten des Landes Braunschweig und Hannover. Neu hg. von F. Fuhse. 2. Aufl. Braunschweig 1927, S. 166ff. – L. Doxie: Eine mod. Führerin, in dies.: Ein Lebensbuch für junge Mädchen. 1928 – M. Offenberg: Hedwig Dransfeld, in: Lex. der Päd. der Gegenwart. Bd. 1. Freiburg/Br. 1930 – M. von Coester: Glaube und Tat. Hedwig Dransfeld zum Gedächtnis, in: Mag. für rel. Bildung 103, 1930, S. 133 – Hedwig Dransfeld-Gedenkstunde (in Bendorf am 24. Feb.), in: Gelsenkirchener Ztg. vom 4.3.1931 [dass. in: Central-Volksbl., Arnsberg, vom 13.3.1931] – Hedwig Dransfeld (zu ihrem Todestag am 13. März), in: Essener Volksztg. vom 18.3.1932 – Hedwig Dransfelds 10. Todestag, in: Die christl. Frau, Münster, Freiburg/Br., 33, 1935, S. 66ff. – A. Stein: Hedwig Dransfeld zum Gedächtnis, in: Germania, Berlin, 1935 – H. Weber: Hedwig Dransfeld, in: Kath. Frauenbildung im dt. Volke 48, 1935, S. 186ff. – M. Richartz: Hedwig Dransfeld, in: Die Lebensschule der Gottesfreunde 57, 1949; dies.: Treue und Treue. Hedwig Dransfeld, in: Heimat und Glaube, Monatsbl. der kath. Heimatvertriebenen, Lippstadt, 2, 1950, H. 3, S. 9 – H. Krabbel: Hedwig Dransfeld, in: Frauenland, Zeitschr. der christl. Frau, 1950, S. 54f. – E. Schmükker: Hedwig Dransfeld 1871-1925, in: M. Emmerich, E. Schmücker (Hg.): Lebendige Tradition im Wirken führender Frauen des Vereins kath. Lehrerinnen. Bochum 1960, S. 81ff. – W. Ferber: Hedwig Dransfeld (1871-1925), in: Zeitgeschichte in Lebensbildern, Bd. 1, 1973, S. 129-136 – W. Ferber: Hedwig Dransfeld zum 50. Todestag, in: Zeitgesch. in Lebensbildern. Bd. 2. Mainz 1975 – G. Strootdrees: Vom Forsthaus in den Reichstag. Hedwig Dransfeld, in ders.: Es gab nicht nur die Droste. Sechzig Lebensbilder westfälischer Frauen. Münster 1992, 112f. – W. von Rüden: Hedwig Dransfeld auf dem Kirchenportal. Ungewöhnliche Darstellung im Wallfahrtsort Kevelaer, in: Werl gestern, heute, morgen 10, 1993, S. 121-122 – E. Prégardier und A. Mohr: „Wir sind nur hier, um für den Frieden zu werben“. Hedwig Dransfeld und Helene Weber 1923 in Nordamerika, in: Politik als Aufgabe. Engagement christlicher Frauen in der Weimarer Republik. Hrsg. von E. Prégardier und A. Mohr, Annweiler/Essen 1990, S. 253-266 – H.J. Berges: Gütige Augen, ein charaktervolles Gesicht: Erinnerungen an Hedwig Dransfeld, in: Werl gestern, heute, morgen 11, 1994, S. 29f. [Fotogr.; Gedichtnachdr. Kreislauf] – W. Ferber: Taten, Reden und Forderungen ließen überall aufhorchen. Vor 70 Jahren starb Werls Ehrenbürgerin Hedwig Dransfeld, in ebd., S. 19-26 [dass. in: R. Morsey (Hg.): Zeitgesch. in Lebensbildern. Aus dem dt. Katholizismus des 20. Jh. Bd. 1; Fotogr., Faks.] – Ursulinenkloster war ihre Heimat…: und ist es geblieben bis in den Tod, in ebd., S. 29-30 – W. Gronemann: Hedwig Dransfeld, in: H. Bohrmann (Hg.): Biographien bedeutender Dortmunder. Bd. 1. Dortmund 1994, S. 24f. [Fotogr.] – E. Schmücker: Hedwig Dransfeld (1871-1925), in: Katholische Bildung, Bd. 96, 1995, 3, S. 125 – W. von Rüden: Hedwig Dransfeld, eine große Frau, die ihrer Zeit vorauseilte, in: Heimatkalender des Kreises Soest 1995, S. 82-84 [Fotogr.; Abb.] – W. Gödden, I. Nölle-Hornkamp: Mädchentränen in Samt und Seide, in: Gödden/Nölle-Hornkamp 1997, S. 97-100 – E. Halekotte: Werl wie im Märchen. Schüler der Hedwig-Dransfeld-Schule erweckten den Froschkönig vor Werler Kulissen zum Leben, in: Werl gestern, heute, morgen, 17, 2000, S. 7-10 – U. Neumann: Fünf Jahre Hedwig-Dransfeld-Schule. Westfälische Schule für Körperbehinderte Werl, in: Werl gestern, heute, morgen, 17, 2000, S. 11-18 – W. Knoppe: Hedwig Dransfeld als Vorbild für Christine Koch? Zwei Frauen aus der Region in ihrem Eintreten für die katholische Frauenbewegung, in: Werl gestern, heute, morgen, 27, 2011, S. 39-48 – E. Thomalla: Eine starke Frau als Namensgeberin. Die LWL-Förderschule in Werl wurde vor 20 Jahren nach der katholischen Politikerin Hedwig Dransfeld benannt, in: Heimatkalender Kreis Soest, 2015, S. 68-70 – B. Grom: Hedwig Dransfeld (1871-1925). Pionierin der Frauenbewegung und der Sozialpolitik, in: Ders.: Große Frauen und was sie bewegten, 2016, S. 17-32.

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Erwähnungen in

O. Stumpfe: Lebensbilder deutscher Politikerinnen, in: Politische Studien. Orientierung durch Information und Dialog, München, Bd. 10, 1959, 114, S. 670-684 – E. Schmücker: Frauen in sozialer Verantwortung. Luise Otto-Peters, Helene Lange, Pauline Herber, Elisabeth Gnauck-Kühne, Hedwig Dransfeld, Selma von der Gröben, Alice Salomon, Elly Heuss-Knapp. Paderborn: Schöningh 1962 – H.J. Deisting: Werler Ehrenbürger 1551-1877. Münster 1979, S. 269 – U. Gerhard: Uner-hört. Die Geschichte der dt. Frauenbewegung. Reinbek 1900 [s. Reg.] – Westf. Literaturführer 1992, S. 152f.

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Bildnis

1. Brustbild, Autotypie (StLB Dortmund) – 2. Fotogr. (WLA Hagen) – 3. Fotoslg. (Slg. Ursulinen-Kloster, Werl) – s. die Angaben in der o.g. Literatur.

Nachlass/Vorlass

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1. Ursulinen-Kloster, Werl (Teilnachlass): persönl. Unterlagen, Notizbücher, Briefe von und an Hedwig Dransfeld; Belegexempl. von Art. in Tagesztg. in Deutschland und den UStA; Materialslg.: biogr. Mat., Fotogr.; Totenbriefe; Nachrufe – 2. ULB Münster: Widmung an Frau Heyl, in: Hedwig Dransfeld „Nach harter Prüfung, Köln 1898“ – 3. Bayer. XYX München: Briefe an Johanna Malsen, 1912 (2) – 4. StA Dortmund: biogr. Mat.

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Sammlungen

1. StA Werl: biogr. Materialslg.; Bildmat.; Slg. der Werke in Original und Kopie – 2. WLA Ha gen: Materialslg.

Handschriftliches

1. Ursulinen-Kloster, Werl (Teilnachlass): persönl. Unterlagen, Notizbücher, Briefe von und an Hedwig Dransfeld; Belegexempl. von Art. in Tagesztg. in Deutschland und den UStA; Materialslg.: biogr. Mat., Fotogr.; Totenbriefe; Nachrufe – 2. ULB Münster: Widmung an Frau Heyl, in: Hedwig Dransfeld „Nach harter Prüfung, Köln 1898“ – 3. Bayer. XYX München: Briefe an Johanna Malsen, 1912 (2) – 4. StA Dortmund: biogr. Mat.

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Nachschlagewerke

Claußner, Bd. 4, 1895 – Bindewald 1895 – Pataky, Bd. 1, 1898 – Wienstein 1899 – Thiel 1903 – Brümmer, Bd. 2, 6. Aufl. 1913 – Spiero 1913 – Geißler 1913 – Hb. der verfassungsgebenden Nationalverslg. 1919 [Bildn.] – Uhlmann-Bixterheide 1922 – Groß 1922 – Degener, 8. Ausg. 1922 – Frauen 1929 – Baldewein 1930 – Horkenbach 1930 – LThK, 2. Aufl., Bd. 3, 1931 – Kosch, Bd. 1, 1933 [Bildn.] – Kosch, 2. Aufl., Bd. 1, 1949 – Lex. der Frau, Bd. 1, 1953 – Ferber 1959 – NDB, Bd. 4, 1959 – Brockhaus, 17. Aufl., Bd. 5, 1968 – Kürschner: Nekrolog 1971 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 3, 1971 – Bautz, Bd. 1, 1975 – Westf. Lebensbilder 12, 1979 – Friedrichs 1981 – Schulte: Westf. Köpfe, 3. Aufl. 1984 [Bildn.] – Schulz-Fielbrandt 1987 – Killy, Bd. 2, 1989 – Klotz, Bd. 1, 1990 – Freund 1993 – Dt. Biogr. Enzyklopädie, Bd. 2, 1995 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 250, Sp. 386f.; N.F., Fiche 289, Sp. 159-176 – Nachw. zu Gedichtveröffentl. in Anth. im Archiv Kurt Rüdiger, Karlsruhe.

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Grabstätte/ Gedenkstätte

Mit Denkmal auf dem Parkfriedhof in Werl.

GND-Nummer
119206366   Link zu diesem Datensatz in der DNB