Biographie

Geboren am 24. März 1900 in Essen als Sohn eines Schriftstellers und Wirtschaftspolitikers. 1919 Abitur. Lehr- und Wanderjahre als Bau- und Möbelschreiner. 1925 Meisterprüfung. Studium mit den Schwerpunkten Soziologie, Philosophie, Mathematik (Logik) und Physiologie in Heidelberg, Münster und Königsberg. Innenarchitekt in Bochum. Beginn freier gestalterischer Arbeit und journalistisch-schriftstellerischer Tätigkeit. 1931 nach dem Tod des Vaters Übernahme der Fachzeitschrift Das Tischlergewerk, für die er als Herausgeber und Chefredakteur mit Unterbrechung bis 1943 tätig war und der er von 1948 bis 1956 als freier Mitarbeiter angehörte. 1934 Umzug nach Caputh bei Potsdam. Seit 1934 Mitarbeiter des Alfred-Metzner-Verlages, Berlin, als Herausgeber der Reihe Schriften zur deutschen Handwerkskunst (1935ff.), Die deutsche Warenkunde (1939ff.) und als Autor Urzahl und Gebärde (1934) und Werde Tischler (1936). Vorträge, Schulungen, Organisation von Ausstellungen. Zusammenarbeit mit dem Kunstdienst und dem Deutschen Handwerks-Institut (Berlin). 1939 Entwicklung der Allbedeut-Greiflinge, eines Sortiments von Holzspielzeugen zur Förderung aller Sinne in den ersten Lebensjahren. Von 1939 bis 1945 Soldat, zeitweise freigestellt zur handwerklichen Schulung und Rehabilitation körperbehinderter Verwunderter. Aktives Mitglied des Widerstandskreises um Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg. 1940/41 Landeshandwerkspfleger von Schlesien in Breslau. 1948 Übersiedlung nach Westdeutschland. 1949 bis 1954 Wohnung in Wamel am Möhnesee (Haus und Grafikwerkstatt Kätelhön). 1950 bis 1953 Lehrtätigkeit an der Werkschule Münster (heute Fachhochschule für Design). 1954 Umzug nach Soest in eine alte ehemalige Fachwerkscheune im Bergenthalpark. Seit 1954 ausschließliche Tätigkeit als Schriftsteller und bildender Künstler. Mitarbeit bei der künstlerischen Gestaltung und innenarchitektonischen Ausstattung zahlreicher Kirchen und öffentlicher Gebäude, besonders im Ruhrgebiet und im Münsterland. Umfangreiche Vortrags- und Seminartätigkeit. Seit ca. 1960 Intensivierung der theoretisch und experimentell durchgeführten Untersuchungen über die Sinnesprozesse. Entwicklung des naturkundlichen Spielwerkes. 1967 Beteiligung an der Weltausstellung in Montreal mit Spiel- und Erfahrungsgeräten des naturkundlichen Spielwerkes sowie an der 2. Internationalen Schulausstellung in Dortmund. Seit 1973 Beratung und künstlerische Mitarbeit im Sinne einer organgesetzlichen Architektur beim Bau von Schulen, Kindergärten, Industriebetrieben. Ausstellungen in Deutschland und im Ausland. 1975 erste Präsentation des Erfahrungsfeldes zur Entfaltung der Sinne bei der Internationalen Handwerksausstellung EXEMPLA in München. Seitdem Wanderausstellung des Erfahrungsfeldes in zahlreichen Städten Deutschlands und der Schweiz mit umfangreicher Vortragstätigkeit. 1977 Gründung eines Arbeitskreises für organgesetzliche Lebensgestaltung, Organismus und Technik e.V. 1977 bis 1982 Projekt eines Sinneserfahrungsfeldes als Dauereinrichtung im Park des Schlosses Cappenberg im nördlichen Ruhrgebiet. 1982 bis 1984 Planung und Bau des Hauses Graubner in Herrischried/Südschwarzwald mit Wolfram Graubner. Er starb am 5. Oktober 1984 in Herrischried. Grabstätte in Mustin bei Ratzeburg, dem Wohnort seiner Tochter. 1988 erhielt die Stadt Soest seinen Nachlass, der seit 1988 in der Arbeitsstelle Kükelhaus erschlossen wird, heute betreut von der Hugo-Kükelhaus-Gesellschaft e.V.

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Auszeichnungen

Conrad-von-Soest-Preis des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (1978).

Selbstständige Veröffentlichungen

(Auswahl) Zum Reichsarbeitsvertrag im deutschen Holzgewerbe. Essen 1919 – Das Gesetz des Ebenmaßes. Essen: Kükelhaus 1932 [Illustr.] – Urzahl und Gebärde. Grundzüge eines kommenden Maßbewußtseins. Berlin: Metzner 1934; Sonderausgabe: unveränderter fotomechan. Nachdruck: Darmstadt: Wiss. Buchgesellsch. 1963 [Illustr.]; 3., leicht überarb. Aufl. Zug: Klett und Balmer 1980 – Werde Tischler. Berlin: Metzner 1936 [Illustr.] – Wandern und Reisen. Einführung in die Ausstellung im Schloß Schönhausen bei Berlin. Berlin: Limpert 1937 – Wiedergeburt des Handwerks. Mingolsheim/Baden: Lenzner 1938 [Illustr.] – Zur Gründung einer neuen Heimat. Wuppertal: Martini und Grüttesien 1938 [graph. Darst.] – Die heimatschaffenden Berufe. Bochum: Kamp 1939 [Illustr.] – Julius Schramm. Berlin: Riemerschmidt 1941 – Heinz Kükelhaus 12.2.1902-3.5.1946. Gedenkworte von Hugo Kükelhaus. Potsdam: Stichnote 1946 – Netze und Taschen aus Schnur. Hamburg: Sachse 1947 – Die wahre Geschichte vom klugen Köpfchen. In Wort und Bild. Potsdam: Stichnote 1948. [Illustr.] – Bildhefte zur Selbsthilfe. Hamburg: Sachse 1948 – Bokold und die Laute. Wamel/Möhnesee: Druckwerkstatt Kätelhön ca. 1949 [Illustr.] – Die Brautschau. Ein Märchen der Brüder Grimm. Geschrieben und gezeichnet von Hugo Kükelhaus. Kassel: Bärenreiter ca. 1950 [Handschr. gedr.] – Das machen wir. Werkheft der Neudeutschen Jungengemeinschaft. Hg. von der Bundesleitung. Köln: ND Bundesamt 1950 – Träumling und der Schmetterling. Nach einer Legende des Tschuang Tse. Kassel, Basel Bärenreiter 1951 [Handschr. gedr.; zahlr. graph. Darst.] – Träumling und das Ei des Lebens. Kassel, Basel Bärenreiter 1951 – Träumling und die Kinder. Kassel, Basel Bärenreiter 1951 – Träumling und der Buttertopf. Legende in ähnlicher Form bei vielen Völkern. Kassel, Basel Bärenreiter 1951 – Träumling und der König. Legende ähnlich einer georgischen Überlieferung. Kassel, Basel Bärenreiter 1951 – Träumling und das Samenkorn. Kassel, Basel Bärenreiter 1951 – Träumling und der Knoten. Kassel, Basel Bärenreiter 1952 – Träumling und der Schatz am Abend. Kassel, Basel Bärenreiter 1952 – Träumling und die guten Tanten. Kassel, Basel Bärenreiter 1952 – Träumling und seine Flöte. Kassel, Basel Bärenreiter 1952 – Träumling erzählt eine Geschichte. Kassel, Basel Bärenreiter 1952 [alle ähnl. Ausstattung wie die Erstausg.] – Seid Ihr alle da? Dann hört mal schön zu! Witzig und einfach wie der Volksmund spricht und mahnt Konrad Adenauer. Stuttgart: Druck Seeger 1952 [Handschr. gedr.; Illustr.] – Auge Ohr Hand Fuß. Gemen: Päd. Akad. Essen 1952. Handschr. gedr. 1 Faltblatt – Erzeugung als Dienst oder das menschliche Handwerk. Eine Besinnung. Krefeld: Scherpe 1953 [Illustr.] – Das Wort des Johannes. Frankfurt/Main: Metzner 1953 [Illustr.] – Auge Farbe Raum. Unter Mitarbeit von P. Schnitker. Landwirtschaftskammer WestfalenLippe. Münster: Druck Hülswitt 1954 [Illustr.] – Zeichen Spiel Tat. Heidenheim: Heidenheimer Verlagsanstalt 1954 [Illustr.] – Augenweide. Wege zur Entfaltung lebensoffener Sinne. Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe. Münster: Druck Hülswitt 1954 [Illustr.] – Wir grüßen den Frühling. Münster: Druck Hülswitt 1954 – Sehen und Tun. Münster: Druck Hülswitt 1954 – Dennoch heute. Heidenheim: Heidenheimer Verlagsanstalt 1956. [Illustr.] – Geschichten vom Träumling. Märchen für Erwachsene. Frankfurt/Main: Bärmeier & Nikel 1960 [Handschr. gedr.; Illustr.] – …ein Narr der Held. Briefe und Gedichte. Zürich: Diogenes 1964 – Traktat über die Schönheit. Arnsberg: Arbeitsgemeinschaft Gestaltendes Handwerk 1965 – Die Phantasie des Leibes. Hannover: Handwerksform 1966 [Illustr.] – Die Stadt nach der Evolution. Hannover: Gruppe Kunsthandwerk 1969 – Über den Umgang mit der Macht. Das leibliche Opfer. Köln: Gaia 1970 – Organismus und Technik. Olten, Freiburg/Br.: Walter 1971; Soest: Hugo-Kükelhaus-Gesellschaft 2006 – Ein Landsknecht in der Höllen. Eine Parabel. Köln: Gaia 1971 [Handschr. gedr.; Illustr.] – Bokold und die Laute. Eine Parabel. Köln: Gaia 1971 [Handschr. gedr.; Illustr.] – Die wahre Geschichte vom klugen Köpfchen. Eine Parabel. Köln: Gaia 1971 [Handschr. gedr.; Illustr.] – Unmenschliche Architektur. Von der Tierfabrik zur Lernanstalt. Köln: Gaia 1973 [Illustr.] – Wie ein Trauring entsteht. Vreden: Niessing 1973 [Handschr. gedr.; Illustr.] – Sechs Gesellen und ein Menschenfresser. Köln: Gaia 1974 [Handschr. gedr.; Illustr.] – Sonderbar. Bildgeschichten vom Träumling. Köln: Gaia 1974. [Handschr. gedr.; Illustr.] – Fassen Fühlen Bilden. Organerfahrungen im Umgang mit Phänomenen. Köln: Gaia 1975 – Erfahrungen. Handbuch zum Versuchsfeld der Organerfahrung. München: Universal-Druck 1975 [Illustr.] – Organ und Bewußtsein. Köln: Gaia 1977 [Illustr.] – Erläuterungen zur Gründung einer „Versuchs- und Spiel-Akademie Schloß Lüntenbeck“. Krefeld: Arbeitskreis Organgesetzliche Lebensgestaltung 1977 [Illustr.] – Hören und Sehen in Tätigkeit. Zug: Klett und Balmer 1978 [Illustr.] – Fassen Fühlen Bilden. Organerfahrungen im Umgang mit Phänomenen. 2., veränd. Aufl. Köln: Gaia 1978 – Organismus und Technik. Gegen die Zerstörung der menschlichen Wahrnehmung. Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch 1979 [Illustr.] – Mit den Sinnen leben. Aarau: Sauerländer 1980 [Handschr. gedr.] – Ein Anfang. Hannover: Gruppe Kunsthandwerk 1980 – Du kannst an keiner Stelle mit eins beginnen. Notizen aus dem 2. Weltkrieg. Zürich: Die Arche 1981 – Entfaltung der Sinne. Ein „Erfahrungsfeld“ zur Bewegung und Besinnung. Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch 1982 – Dennoch heute. Zürich: Selbstverlag Annemarie Weber 1983 [Illustr.] – Aus dem Leben eines Hammers. 1983 – Mit den Sinnen leben. Hg.: Barbara Vogel-Kükelhaus. Oldenburg: Transform 1989 [Handschr. gedr.; Illustr.] – postum: Wahrnehmung und Schöpfung. Vortrag gehalten in Zeist am 30. August 1958. Hg. vom Verein Ausstellung Sensorium. Frauenfeld 2000 – Spiel der Kinder. Organisches Gestalten der Umwelt. Frauenfeld: Verein Ausstellung Sensorium 2000 – Organ und Bewusstsein. Vom Sehen und Schauen. Der letzte Vortrag (30.9.1984). Eggingen: Isele 2005 – Entfaltung der Sinne. Ein „Erfahrungsfeld“ zur Bewegung und Besinnung. Hg. vom Verlag Schloß Freudenberg. Wiesbaden: Verlag Schloß Freudenberg 2008 – Sinnespark. Alexianer-Krankenhaus. Klinik für Psychiatrie und Physiotherapie in Münster-Amelsbüren. Münster: Alexianer-Krankenhaus 2008 – Das Erlebnis des Feuers. Gesammelte Radiovorträge von 1953 bis 1981. Eggingen: Isele 2009 – Bar El Paraiso. Reisetagebücher 1967-1979. Leipzig: Edition Hamouda 2017.

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Herausgabe

Schriften zur deutschen Handwerkskunst. Hg. vom Dt. Bund Heimatschutz und dem Dt. Handwerks-Inst. Berlin: Metzner 1935ff. [mit W. Lindner] – Deutsche Warenkunde. Hg. vom Kunstdienst Berlin im Auftrag der Reichskammer der bildenden Künste. Berlin: Metzner 1939-1942 [Bearb.; Loseblattslg.; erschienen sind ca. 2500 Blatt in 4 Sammelordnern].

Unselbstständige Veröffentlichungen in

(Ausw.) Das Tischlergewerk 24, 1931ff. – Heimat und Reich 16, 1934– Das Dt. Handwerksbl. 28, 1934ff. – Volkstum und Heimat 2, 1935ff. – Dt. Handwerk 5, 1936ff. – Kunst und Volk 4, 1936ff. – Studienbl. der Dt. Kunstschule 1, 1936 – Zeitschrift des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Heimatschutz, Bd. 2, 1937, S. 67-71: Siedlerleben und Wohnbedarf – Dt. Kulturwart 4, Cottbus, 1937ff. – Form und Farbe 27, 1938ff. – Heimatleben. Zeitschr. des dt. Heimatbundes 2, 1939ff. – Die Neue Schau 3, 1941/42ff. – Wille und Macht 10, 1942 – Freiwache, Zeitschr. für soldatische Lebensgestaltung 8/9, 1944 – P. Suhrkamp (Hg.): Taschenbuch für junge Menschen. Beitr. zur Humanität. Berlin 1946 – Der Kurier, Berlin, 1946 – Handwerks-Ztg. 1949ff. – Die Zeit, Hamburg, 1950, Nr. 35 – Musica Kassel, Bd. 5, 1951, 2, S. 49: Orpheus – Die Welt der Frau 8, 1953 – Soester Anzeiger 1954ff. – Westfalenpost 1954ff. – Merian, 8, 1955 – Heimat am Hellweg 1958 – Arzt und Seelsorger 10, 1959 – Bauwelt, Bd. 51, 1960, s. 1492-1497: Raum und Grenzen – Der gelbe Briefkasten 5, 1955ff. – Kunst und Kirche, Vjs. für Kirchenbau und kirchl. Kunst 26, 1963 – Werk und Zeit 14, 1965f. – hier, Kulturzeitschr. der Stadt Dortmund 1967ff. – Christliche Kunstblätter, 1969, S. 58-59: Materie und Material – Vaterland, Luzern, 1971 – Welt des Kindes 49, 1971ff. – Scheidewege, Zeitschr. für skept. Denken 4, 1974ff. – Der neue Columbus ’77. Bern, Stuttgart 1976 – Resonanzen ’78. Remscheid 1978 – Zürcher Forum 2, 1978 – Folia humanistica, Barcelona, 191, 1978 – Schweizerische Lehrerztg. 1972ff. – Der Architekt 3, 1981 – das nachtcafé, Zeitschr. für Literatur, Kunst & Kritik 7, 1981/82 – Rhythmik in der Erziehung 11, 1984 – ARCH +, Zeitschr. für Architekten, Aachen, 1984.

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Selbstständige Veröffentlichungen über

M. Werner: Das Verhältnis von Individuum und Umwelt bei Hugo Kükelhaus in seiner Bedeutung für die Päd. bei geistig behinderten Menschen. Examensarbeit im Fach Geistigbehindertenpäd. Univ. Köln 1986 [masch.]– A. Barth (Bearb.): Hugo Kükelhaus 1900-1984. Erlangen 1987 (Lose-Blatt-Folge, hg. vom Arbeitskreis Organismus und Technik, Sonderheft) – A. Burhorn: Die Rehabilitation der Sinnlichkeit in den Projekten von Hugo Kükelhaus. Magisterarbeit im Fach Philosophie. Univ. Bielefeld: 1987 [masch.] – J. Baumhöfner: Mythos, Analogie und Metapher im Denken von Hugo Kükelhaus. Magisterarbeit. Univ. Bielefeld 1988 [masch.] – M. Wolf: „Nicht das Ohr hört, sondern der Mensch.“ Hugo Kükelhaus als Impuls. Sonderpäd.. Examensarbeit Univ. Bielefeld 1988 [masch.] – E. Schenkel: Sinn und Sinne. Drei Versuche zu Hugo Kükelhaus. Stuttgart 1991 – P.R. Becker, J. Münch: Hugo Kükelhaus (1900-1984). Bielefeld 1992 – C. Schmidt: Spur-los vorübergegangen? Spurensuche auf dem Weg von (sonder)päd. Schulalltag in das „Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne“ (nach Hugo Kükelhaus), und zurück. Examensarbeit im Fach Geistigbehindertenpäd. Univ. Köln 1992 – A. Henger: Das Erfahrungsfeld des Hugo Kükelhaus im Luitpoldpark München 1993. München 1994 – P. Knapp: Hugo Kükelhaus. Organ-Logik in Gestaltung und Architektur (Dissertation). Leopold-Franzens-Univ. Innsbruck 1995 – P. Threuter: Das Kind. Ein zentraler Aspekt im Werk von Hugo Kükelhaus. Diplomarbeit im Studiengang Sozialwesen. Fachhochschule Wiesbaden 1995 – J. Münch: Hugo Kükelhaus und das Spielzeug Allbedeut. Soest 1995 – M. Dederich: In den Ordnungen des Leibes. Zur Anthropologie und Päd. von Hugo Kükelhaus (Dissertation). Münster 1996 – J. Münch: Hugo Kükelhaus in der Architektur. Bauen für die Sinne. Spurensuche und Perspektive. Dokumentation eines Symposions am 13. Juni 1997 in Soest, veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA). Soest 1998 – Organismus und Technik e.V. Arbeitskreis Hugo Kükelhaus (Hg.): Hugo Kükelhaus zum 100. Geb. Essen 2000 – J. Bachinger: Hugo Kükelhaus. Leben und Werk in Skizzen. Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt. Univ. Regensburg 2000 – U. Feurich: Gesundheitsförderung – Förderung der sinnlichen Wahrnehmung. Grundlegende Theorien und Beleuchtung eines praktischen Handlungsfeldes für Pädagogen auf der Grundlage von Hugo Kükelhaus. 2001 [Dipl.-Arb.] – O. Schärli: Begegnungen mit Hugo Kükelhaus. Stuttgart 2001 – K. Heinzmann: Von der Bildungskrise zu einer Kultur der Sinne. Aktuelle Diskussion und erfahrungsdidaktische Ansätze am Beispiel von Hugo Kükelhaus und Goethe Mobil. Dortmund 2003 – M. Schöckel: Ethik in sonderpädagogischen Handlungsfeldern als Frage erkenntnistheoretischer und erkenntnispraktischer Annahmen. Praxisbezogene Reflektion pädagogischen Handelns, geleitet durch die die Arbeiten von Hugo Kükelhaus und Ken Wilber. Oldenburg, Universität, Diplomarbeit, 2003 – W. Graubner: Spielstationen zur Entfaltung der Sinne nach Hugo Kükelhaus. Frasdorf: Richter Spielgeräte GmbH 2004 – A. Weber: Das Leben leben. Zitate aus Texten von Hugo Kükelhaus. Bern: Ott 2006 – W. Becker: Hugo Kükelhaus im Dritten Reich. Ein Leben zwischen Anpassung und Widerstand. Soest 2006.

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Unselbstständige Veröffentlichungen über

Umfangr. Sekundärlit., s. die o.g. Bibliogr. E. Bitterhof: Ein mahnender Gestalter. Hugo Kükelhaus (1900-1984), in: Jahrbuch des Archivs der Deutschen Jugendbewegung, 1984, 15, S. 401-405 – D. Hoffmann-Axthelm: Brauchbare Sinnlichkeit. Kurzer Problemkatalog zu Kükelhaus, in: Arch+. Zeitschrift für Architektur und Städtebau, 1984, 78, S. 56-57 – B. Schulte: Exkurs. Hugo Kükelhaus und sein Erfahrungsfeld der Sinne, in: Ökologie und Ökonomie in der Stadt, 1991, S. 68-70 – A. Thiemann: Be-greifen auf dem Joggingpfad. Über Hugo Kükelhaus, in: Jahrbuch Westfalen, 1995, S. 29-32 – O. Schärli: Bauen mit Hugo Kükelhaus, in: Hugo Kükelhaus in der Architektur. Bauen für die Sinne, Soest 1998, S. 17-22 – U. Joeressen: Ein universaler Denker in Soest. Hugo Kükelhaus. Rückblick und Ausblick, in: Hugo Kükelhaus zum 100. Geburtstag, Essen 2000, S. 20-25 – H. Braun: Hugo Kükelhaus zum 100. Geburtstag, in: Lose-Blatt-Folgen. Sonderheft, Essen 2000 – A. Niethammer: Leitgedanken im Werk des Hugo Kükelhaus, in: Pädagogische Rundschau, 2000, 54, 5, S. 523-550 – M. Dederich: Hugo Kükelhaus. 1900-1984, in: Lebensbilder bedeutender Heilpädagoginnen und Heilpädagogen im 20. Jahrhundert, 2002, S. 175-188 – E. Hoffmann: Zur „Sinnesgymnastik“ von Hugo Kükelhaus, in: Sozialpädagogische Ausbildung zwischen Fröbel und PISA, 2004, S. 31-33 – W. Becker: Hugo Kükelhaus wird Soester Bürger, in: Soester Zeitschrift, 120, 2008, S. 157-196 – E. Schenkel: Zahlen und Gärten. Hugo Kükelhaus macht einen Spaziergang mit Leibniz, in: Zahlen und Gärten. Hugo Kükelhaus macht einen Spaziergang mit Leibniz und andere Essays, Bad Münder 2012, S. 11-59 – A. Zeising: Vom Ordo zur Aktivierung der Sinne. Schwippert, Kükelhaus, Beuys, in: Raum für Bildung, 2012, S. 319-332.

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Sammlungen

StLB Dortmund, Personenslg.: Zeitungsausschnittslg.

Handschriftliches

I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Weitere Handschriften in Westfalen: 1.  ULB Münster: Briefe an Friedhelm Kaiser (15); Mensch und Apparat; vgl. Lit. Nachlässe in NRW 1995 – – III. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: 1. Teilnachlass in privater Hand in der Schweiz – 2. kleiner Teilnachlass bei seiner Tochter in Mustin bei Ratzeburg.

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Nachschlagewerke

(Auswahl) Lipp. Bibliogr., Bd. 1, 1957 – Killy, Bd. 7, 1990 – Westf. Literaturführer 1992 – Dt. Biogr. Enzyklopädie, Bd. 6, 1997 – Dt. Bibliothek – Bibliographie: U. Joeressen, J. Münch, F. Peck,: Hugo Kükelhaus (1900-1984). Bibliogr. 2., erg. und überarb. Aufl. Soest 1996 (= Veröffentl. des Stadtarchivs Soest).

GND-Nummer
118725106   Link zu diesem Datensatz in der DNB

Stadtarchiv Soest

Institution
Stadtarchiv Soest
Bestand
angereicherter Nachlass
Ordnung
geordnet
Umfang
30 lfd. Meter
Nutzung
eingeschränkt
Signatur
P 56
Inhalt

A: Schriften (Manuskripte) von Hugo Kükelhaus; alphabetisch geordnet
B: Vermischte kleine Prosa, Reisetagebücher, Gedichte; alphabetisch geordnet
C: Vorträge; alphabetisch geordnet
D: Verschiedene schriftliche Unterlagen von Hugo Kükelhaus; nach inhaltlichen und formalen Kriterien geordnet
E: Sammlung Hugo Kükelhaus zu Heinz Kükelhaus
F: Sammlung Hugo Kükelhaus zu Hermann Kükelhaus
G: Sammlung Hugo Kükelhaus zu Hiltrud Kükelhaus
H: Sammlung Hugo Kükelhaus zu Hugo Kükelhaus sen.
I: Tonaufnahmen Hugo Kükelhaus
J: Bildaufnahmen Hugo Kükelhaus

Korrespondenzen, u.a. mit Eduard Spranger, Hartmut von Hentig;
Lebensdokumente, Fotogr., Zeitungsausschnitte und Schriften über ihn;
Nachlaßbibliothek mit ca. 3600 Bdn. aus dem in seinem ehemaligen Wohnhaus in Soest verbliebenen Nachlaß

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