Pseudonym
Hermann Brinckmeyer, Konrad Overstolz.
Biographie

Geboren am 2. Februar 1891 in Mönchengladbach. Ab 1911 Studium (Medizin) in Straßburg, Innsbruck, (Jura) in Wien, Berlin, Bonn. 1918 Promotion in Heidelberg. Zusammen mit Heinrich Lersch in Österreich und Italien. 1917 Redakteur beim Eisenbahnersyndikat. 1919 Verlagsredakteur der Münchner Kunstzeitschrift „Wieland“. Er publizierte über Hugo Stinnes. 1923 Berufsberater beim Arbeitsamt Graz, ab 1930 beim Dortmunder Arbeitsamt, danach wieder Graz. 1932-33 Leitung der Staatlichen Wirtschaftsschule Düsseldorf. 1933 Lehrer und Schriftsteller in Graz. 1934-38 freischaffender Schriftsteller und freier Mitarbeiter beim Styria-Verlag Graz. 1935 Emigration nach Italien. 1935-37 Lektor für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Palermo, 1938-39 zeitweise Rom, 1939-42 Universität Padua. 1943-47 Krankenhaus Riva am Gardasee bis zu seinem Tod am 1. März 1947.

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Selbstständige Veröffentlichungen

Hahnenschrei. Gedichte. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1926 – Gesänge von der Erde. Gedichte. München: Albert Langen/ Georg Müller 1933 – Steirische Bauern. Erzählungen und Schilderungen. München: Albert Langen/ Georg Müller 1935 – Die deutschen Bergbücher. Graz: Styria 1935 – Menschen der Berge. Graz: Styria 1936 – Ausgewählte Gedichte. Hamburg: Verl. Ellermann 1940 – Das Dorf im Gebirge. Erzählungen und Schilderungen. München: Albert Langen/ Georg Müller 1941 – postum: Lob der Vergänglichkeit. Gedichte. Salzburg: O. Müller 1949 – Die grüne Steiermark. Hg. u. mit einem Nachwort versehen von E. Gschwend, 3., veränd. Aufl., Graz: Leykam 1953 – Sämtliche Gedichte. Hg. von N. Langer. Salzburg: O. Müller 1955 – Gesammelte Prosa. Hg. von N. Langer. Salzburg: O. Müller 1957 – Mit dem Sichelmond, mit dem Abendstern. Gedichte. Dortmund: Busche 1960 – Zeuge des Traums und der Zeit. Die Gedichtzyklen „Hahnenschrei“, „Gesänge von der Erde“ und „Lob der Vergänglichkeit“. Mit einem Vorwort von H. Lendl und einer Widmung von Alois Hergouth, Graz: Akad. Dr.- und Verlags-Anstalt 1991.

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Übersetzungen

B. Tecchi: Tiere, meine Freunde. Zürich/ Stuttgart: Classen 1960.

Selbstständige Veröffentlichungen über

F. Braun: Zeitgefährten. Begegnungen mit Hugo von Hofmannsthal, Rainer Maria Rilke, Stefan Zweig, Arno Holz, Hans Leifhelm, Hans Carossa, Reinhold Schneider, Hermann Hesse, Thomas Mann. München: Nymphenburger Verlagshandlung 1963 – D. Sessinghaus-Reisch: Hans Leifhelm. Dichter der Stille. Ausstellung Haus Zoar, Kapuzinerplatz, 7. bis 11. Mai 1991. Im Rahmen der Mönchengladbacher Literaturtage 1991. Mönchengladbach 1991 – W. Gössmann: Man sieht, in welche größeren Zusammenhänge man geführt wird, wenn man sich einem Werk, wie dem von Hans Leifhelm, intensiver zuwendet. Mönchengladbach 1991 (Mönchengladbacher Manuskripte, 13) – H. Lambauer: Hans Leifhelm. Daten zu Leben und Werk. Begleitheft zur Ausstellung: Hans Leifhelm, 1891-1947. Stationen eines Dichterlebens. Steiermärkische Landesbibliothek Graz, 12. Juni-12. Juli 1991. Graz 1991.

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Unselbstständige Veröffentlichungen über

D. Sessinghaus-Reisch: Hans Leifhelm (1891-1947), in: Literatur von nebenan, hg. von B. Kortländer, Bielefeld, 1995, S. 221-227 [Ill.].

Nachlass/Vorlass
Nachschlagewerke

Österreichisches Biographisches Lexikon. Bd. 5, 1972 – Neue Deutsche Biographie. Bd. 14, 1985.

GND-Nummer
119340569   Link zu diesem Datensatz in der DNB

Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt

Institution
Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt
Bestand
Sammlung
Ordnung
geordnet
Nutzung
uneingeschränkt
Inhalt

Korrespondenzen: Briefe; Lebensdokumente: Drucke; Sammlung: Ausschnitte.



Bitte beachten Sie, dass die Daten zu Beständen außerhalb Westfalens zuletzt 2005 erhoben wurden und derzeit einer Aktualisierung unterzogen werden.

Stadtarchiv Mönchengladbach, Bestand 1990 15,4., (Teil-)Nachlass Hans Leifhelm, 2. Auflage 1990, 12 Bl.