Anna Siemsen


Pseudonym
Friedrich Mark.
Biographie

Geboren am 18. Januar 1882 in Mark als Tochter eines Pfarrers. Schwester von Hans Siemsen. Besuch der Dorfschule in Mark und anschließend der Höheren Töchterschule in Hamm. Wegen ihrer Kränklichkeit musste sie die Schule bereits im dritten Schuljahr verlassen, von da an erhielt sie Privatunterricht. 1901, nach der Pensionierung ihres Vaters, Umzug der Familie nach Osnabrück. Begeisterung für die Schriften Wilhelm Raabes, den sie in Braunschweig aufsuchte, und für Mösers Patriotische Phantasien. Einjährige Tätigkeit als Privatlehrerin in einem Pfarrhaus im ravensbergischen Wehrendorf. Nach Osnabrück zurückgekehrt, bereitete sie sich auf das Abiturientinnenexamen vor, das sie 1905 als Externe am Humanistischen Gymnasium in Hameln bestand. Dem Wunsch des Vaters folgend, besuchte sie die Universität München, wo sie Germanistik, Philosophie und Latein studierte. Fortsetzung des Studiums in Münster und Bonn. In freien Stunden folgte sie den Spuren der großen westfälischen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff und vertiefte sich in ihre Dichtungen. Sie hat diese Dichterin ihr Leben lang geliebt und verehrt.

Seit 1906 Wohnsitz in Bonn, wo sie das Colleg besuchte. 1909 Promotion und Staatsexamen in den Fächern Germanistik, Philosophie und Latein. 1910 legte sie in Göttingen zusätzlich das Lehrerexamen in Religion für den Oberstufenunterricht ab. Von 1909 bis 1910 unterrichtete sie als Oberlehrerin an der Höheren Töchterschule in Detmold. Danach Wechsel an eine Privatschule in Bremen. Fahrradreise durch Holland. Aufenthalt in Paris. Um 1914 Berufung an ein Mädchengymnasium in Düsseldorf. Sie verfasste gegen den Krieg gerichtete Schriften und trat dem Bund Neues Vaterland bei, dem Vorläufer der Liga für Menschenrechte, dessen Vorstand sie bis zum Beginn des Dritten Reiches angehörte. 1918 stand sie als Kriegsgegnerin unter polizeilicher Aufsicht. Beginn ihrer politischen Tätigkeit. 1918 Aufenthalt in Bremen. Nach Düsseldorf zurückgekehrt, war sie als Lehrerin im linksrheinischen Oberkassel tätig. Tiefe Erschütterung über die Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs. Rückkehr nach Düsseldorf, wo sie weiterhin unterrichtete. Zu dieser Zeit hielt sie Kurse über Frauenfragen im Diakonissenhaus in Kaiserswerth ab. Ihr soziales Engagement vertrug sich nicht mit dem Schulamt. Sie wurde für ein halbes Jahr beurlaubt und kehrte danach nicht mehr in den Schuldienst zurück. Eintritt in die USPD. Während eines Besuches in München wurde sie Zeugin blutiger Unruhen. Pfingsten 1919 Teilnahme an der Gründungskonferenz des Vereins sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen. Im Herbst 1919 Berufung ins Volksbildungsministerium in Berlin. Unmittelbar nach dem Kapp-Putsch Rückkehr nach Düsseldorf, wo sie zur Leiterin des Fach- und Berufsschulwesens gewählt wurde. Von 1919 bis 1920 war sie Stadtverordnete in Düsseldorf. Als Beigeordnete des Fach- und Berufsschulwesens war sie zudem Stellvertreterin des Bürgermeisters in ihrem Ressort und konnte frei und selbständig arbeiten. Intensives Engagement beim Aufbau des Berufsschulwesens. Seit Anfang der 20er Jahre Mitarbeit an den Sozialistischen Monatsheften. Im Frühjahr 1921 folgte sie einem Ruf als Leiterin des Großberliner Fach- und Berufsschulwesens. Nach Schwierigkeiten mit den staatlichen Behörden Aufgabe dieser Stellung, um einer Berufung nach Thüringen zu folgen. Dort war sie für kurze Zeit mit der Aufsicht über die Höheren Schulen des Bezirks Weimar/Jena betraut. Daneben hatte sie eine Honorarprofessur an der Universität Jena inne. Das Vordringen des Nationalsozialismus machte dieser Tätigkeit ein Ende. Nach ihrer Entlassung vermehrte schriftstellerische Arbeit. Sie hielt sozialpädagogische Vorträge und Kurse in Deutschland und ganz Europa. Eine dieser Vortragsreisen führte über Ungarn in das deutsche Siebenbürgen. Tätigkeit im Vorstand der Liga für Menschenrechte und der Frauenliga für Frieden und Freiheit. 1928 war sie als Vertreterin des Bezirks Leipzig Mitglied des Reichstags. Aus Gesundheitsgründen Aufgabe des Mandats. Rückkehr nach Jena, wo sie ihre Mutter pflegte, die 1931 starb. 1931 Beitritt zur neugegründeten Sozialistischen Arbeiterpartei, dem Organ der kommunistischen Opposition. Zeitweilig lebte sie wieder in Düsseldorf. 1933 Flucht vor den Nationalsozialisten in die Schweiz (Zürich), wo sie bereits seit Jahren als Rednerin geschätzt wurde. Fortsetzung ihrer Tätigkeit in der Arbeiterbewegung und im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Da in der Schweiz ein Arbeitsverbot für Ausländer bestand und um der Gefahr der Ausweisung wegen Übertretung des Arbeitsverbotes zu entgehen, Heirat mit dem weit jüngeren Sekretär der Schweizer Arbeiter-Jugend, Vollenweider. Sie wurde zu einer gesuchten Rednerin der sozialdemokratischen Partei und der fortschrittlichen Kulturorganisationen und Frauenvereine. Bald Übernahme der Redaktion der sozialistischen Frauenzeitschrift Die Frau in Leben und Arbeit, die sie bis zu ihrem Fortgang aus der Schweiz leitete. Die Zeitschrift nahm unter ihrer Leitung einen starken Aufschwung. 1934 Bau eines Hauses am Genfer See, das zu einer Zufluchtsstätte für Verfolgte und Notleidende wurde. Sie selbst wohnte teils in diesem Haus, teils in Zürich. Der Schweizer Frauen-Stimmrechts-Verband verfolgte sie in dieser Zeit als kommunistische Giftspritzerin. Nach Kriegsende, 1947, Rückkehr nach Deutschland. Sie wohnte bei ihren Geschwistern in Hamburg. Dort leitete sie einen Kurs zur Lehrerausbildung. Lehrauftrag für Literatur und Pädagogik an der Universität Hamburg. Sie wandte sich bei ihrer Tätigkeit nun der Einigung Europas zu, besonders dem Verhältnis Deutschland-Frankreich. Vorsitz im Kuratorium der Friedensgesellschaft und der von ihr gegründeten Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit. Sie propagierte die Einrichtung internationaler pädagogischer Akademien und den Austausch von Schülern und Studenten. Gründung der Sozialistischen Bewegung für die Einigung Europas, deren deutschem Zweig sie vorstand. Sie starb am 22. Januar 1952 in Hahnenklee im Harz.

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Selbstständige Veröffentlichungen

[Slg. Fritz-Hüser-Inst., Stadt Dortmund] (Ausw.) Die Wörter der Form ‑‑x in den Versen Hartmann von Aues. Ein Beitrag zu seiner Verstechnik. Diss. Bonn 1909 (StA Hamm: Kopie) – Die Kunst des Erzählens. Eine Auswahl. Bielefeld: Velhagen & Klasing 1921. 113 S. (ULB Düsseldorf, StB Trier, StB Mönchengladbach); 2. Aufl. Bielefeld: Velhagen & Klasing 1922 – Stilproben. Bielefeld: Velhagen & Klasing 1921. V, 113 S. (StB Mönchengladbach); 2. Aufl. Bielefeld: Velhagen & Klasing 1922 (StB Bochum) – Erziehung im Gemeinschaftsgeist. Stuttgart: Moritz 1921. 57 S. (StUB Köln, ULB Düsseldorf) – Zum 400. Todestage von Thomas Münzer 1925/27. Zwickau: Deutsche Liga für Menschenrechte 1925 – Literarische Streifzüge durch die Entwicklung der europäischen Gesellschaft. Jena: Urania 1925. 285 S. (StUB Köln, ULB Düsseldorf); 2. Aufl. Jena: Urania 1929 (StLB Dortmund, Lipp. LB Detmold); 3. Aufl. Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1948 (StA Hamm) – Beruf und Erziehung. Berlin: Laub 1926. 223 S. (StUB Köln, StB Wuppertal-Elberfeld); Reprint. o.O.: Rotes Archiv 1971. 222 S. (ULB Düsseldorf) – Weltliche Kultur und weltliche Schule. Magdeburg: Verlag der freien weltlichen Schule 1926 – Politische Kunst und Kunstpolitik. Berlin: Laub 1927. 48 S. (= Jungsozialist. Schriftenreihe) (Lipp. LB Detmold, StUB Köln) – Buch der Mädel. Jena: Urania 1927; 2. Aufl. Jena: Urania 1927. 95 S. (ULB Düsseldorf, Bibl. Dt. Gewerkschaftsbund Düsseldorf) – Religiöses Kulturgut und weltliche Schule. Magdeburg: Verlag der freien weltlichen Schule 1927 – Daheim in Europa. Unliterarische Streifzüge. Jena: Urania 1928. 175 S. [Abb.] (StUB Köln, Lipp. LB Detmold, StA Hamm) – Menschen und Menschenkinder aus aller Welt. Jena: Urania 1929. 112 S. (ULB Düsseldorf) – Selbsterziehung der Jugend. Berlin: Arbeiterjugend-Verlag 1929. 60 S. (StUB Köln, ULB Düsseldorf, EAB Paderborn) – Religion, Kirche und Sozialismus. Berlin: Laub 1930. 64 S. (= Jungsozialist. Schriftenreihe) (Lipp. LB Detmold, ULB Düsseldorf, StB Mönchengladbach) – Parteidisziplin und sozialistische Überzeugung. Berlin: Laub 1931. 32 S. – Deutschland zwischen gestern und morgen. Jena: Urania 1932. 156 S. [Abb.] (StLB Dortmund) – Auf dem Wege zum Sozialismus. Kritik der sozialdemokratischen Programme von Heidelberg bis Erfurt. Berlin: Freie Verlagsgesellsch. 1932. 184 S. (= Bücher der Marxist. Büchergemeinde 4) (UB Bonn, Bibl. der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn) – Spanisches Bilderbuch. Mit 36 Bildern. Paris: Éditions nouvelles internat. 1937. 88 S. (StLB Dortmund) [auch Düsseldorf: Komet-Verlagsgesellsch. 1947. 145 S. (StA Hamm: Kopie; ULB Münster, Lipp. LB Detmold)] – Diktaturen, oder europäische Demokratie? St. Gallen: Volksstimme 1937 – Die Schweiz und das tschechoslowakische Schicksal. Zürich: Genossenschaftsdruckerei 1938 – Münchener Friede und europäischer Krieg. Arbon: Genossenschaftsdruck 1939 – Die neue Friedensordnung. Ihre politischen, wirtschaftlichen, sozialen und geistigen Grundlagen. Zürich: Weltaktion für den Frieden 1941 [mit H. Kramer, H. Nabholz und L. Ragaz] – Wie lerne ich die Literatur kennen? Vom Erlebnis zur Erkenntnis. Bern: Schweizerische Arbeiterbildungszentrale 1942 – Grundlagen sozialistischer Erziehung. Zürich: Genossenschaftsdruckerei 1942 – Die gesellschaftlichen Grundlagen der Erziehung. Hamburg: Oetinger 1942. 162 S. (ULB Münster, StB Essen, StLB Dortmund) – Der Weg ins Freie. Zürich: Büchergilde Gutenberg 1943. 358 S. (UB Bonn, StLB Dortmund); 2. Aufl. Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1950. 322 S. [Abb.] (StA Hamm, Bibl. der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn) – Sozialismus und sozialistische Bewegungen. Ein Hilfsmittel für Studienkreise zur Einführung in den Sozialismus. Bern: Schweizerische Arbeiterbildungszentrale 1943 – Frau und Sozialismus. Arbon/Schweiz: Sozialist. Frauengruppen der Schweiz 1946. 52 S. (Bibl. der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn) – Zehn Jahre Weltkrieg. Eine Chronik in monatlichen Berichten von Januar 1935 bis Mai 1945. Olten: Hauenstein 1946. 195 S. (StUB Köln, StA Hamm) [auch Düsseldorf: Komet 1947. 170 S. (ULB Münster, StUB Köln, StLB Dortmund)] – Einführung in den Sozialismus. Hamburg: Oetinger 1947. 56 S. (StA Hamm: Kopie, StLB Dortmund, ULB Münster, StUB Köln) – Briefe aus der Schweiz. Hamburg: Oetinger 1947. 64 S. (StLB Dortmund, StB Bochum) – Kunst und Politik. Hamburg: Oetinger 1947. 61 S. (StB Essen, ULB Düsseldorf, Bibl. der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn, StA Hamm) – Frauenleben in drei Jahrtausenden. Märchen der Wirklichkeit. Düsseldorf: Komet-Verlagsgesellsch. 1948. 207 S. (ULB Düsseldorf, StUB Köln, StB Wuppertal-Elberfeld) – Goethe, Mensch und Kämpfer. Eine Einführung in sein Werk und eine Auswahl seiner Gedichte. Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1949. 244 S. (StB Wuppertal-Elberfeld, StA Hamm) – Hitlers Außenpolitik. Authentisch nach Mein Kampf. Broschüre. o.O.u.J. – postum: Ihr seid gewarnt. Ausgew. Texte hg. von August Siemsen. Hamburg: Kogge-Verlag 1956. 32 S.

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Herausgabe

Franz Diederich. Von unten auf. 3. Aufl. Dresden: Kaden 1928 (ULB Düsseldorf, StB Wuppertal-Elberfeld) – Die Frau in Leben und Arbeit. Schweizer Monatsschrift. Aarau/Schweiz [1933-1947; Red. und polit. Monatsübersichten] – August Siemsen: Preußen. Die Gefahr Europas. Nachgelassenes Mauskript. Paris: Ed. nouveau int. 1937 (UB Bonn) – Menschheitserziehung. Bd. 1. Die geschichtlichen Grundlagen der Erziehung. o.O. 1948 (ULB Münster, Lipp. LB Detmold, ULB Düsseldorf) – Ein Leben für Europa. In memoriam Joseph Bloch. Frankfurt a. M. 1956. 120 S. (StB Hamm) – Das Buch der Freiheit. Stimmen der Völker aus vier Jahrtausenden. Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1956. 354 S. [mit J. Zerfass] (StB Bielefeld) – Redaktion/Bearbeitung: Zur Jugendweihe. Der Weg zur Gemeinschaft. Leipzig: Allg. Arbeiterbildungsinst. 1925. 61 S. [Illustr. von F. Masareel] (ULB Düsseldorf, EAB Paderborn) –  Kämpfende Menschheit. Ein Geschenkbuch zur Jugendweihe. Leipzig: Allg. Arbeiterbildungsinst. 1926. 63 S. [Illustr.] (EAB Paderborn) – F. Diederich: Von unten auf. Das Buch der Freiheit. Gedichte. Dresden: Kaden & Comp. 1928.

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Übersetzungen

Afrika singt. Auslese neuerer afro-amerikanischer Lyrik. Hg. von A. Nussbaum. Wien: Speidel 1929.

Unselbstständige Veröffentlichungen in

(Ausw.; s. dazu Schmölders 1992) R. Schikkele (Hg.): Die Weißen Bl., Eine Monatsschr., Leipzig, 1917 [Aufs. gegen die Kriegsphilosophie Max Schelers] – Die Tat, Jena, 1917-1919 – Der Sozialist, Berlin, 1919ff. – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1921, 27, 11, S. 538: Zur Frage der Frauenbildung – P. Oesterreich (Hg.): Strafanstalt oder Lebensschule. Karlsruhe 1922: Von Strafen und ihren Wirkungen – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1922, 28, 13, S. 808: Die Sozialdemokratie im Kampf um die wirtschaftliche und soziale Stellung der Frau – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1923, 29, 5, S. 288: Berliner Schulverhältnisse. Ein Beispiel deutscher Schulpolitik – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1924, 30, 4, S. 227: Beruf und Erziehung; S. 335: Der Fall Tinz und seine politische Bedeutung – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1924, 30, 5, S. 304: Die humanistische Bildung – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1924, 30, 6, S. 381: Humanismus und Gegenwartsschule – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1924, 30, 10, S. 629: Neudeutsche Kleinstaaterei – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1924, 30, 12, S. 756: Grundlage des Aufbaus – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1925, 31, 3, S. 159: Eine Voraussetzung kunstgewerblichen Schaffens – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1925, 31, 7, S. 415: Das Berufsproblem in der Literatur – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1925, 31, 11, S. 693: Schulprobleme in England und bei uns – Jungsozialist. Bl. 1925-1931 – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1926, 32, S. 757: Französische Schulbücher. Ein Kapitel zur Völkerverständigung – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1926, 32, 1, S. 31: Schulaufbau oder Schulzerstörung? – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1926, 32, 4, S. 231: Sozialistischer Kulturbund – Der Klassenkampf, Marxist. Bl., 1927-1931 – Die Stellung und Aufgabe der Intellektuellen in der Sozialdemokratie, Heidelberg 1927, 1, 9, S. 26: Intellektuellenorganisation oder kulturpolitischer Verband – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1927, 33, 2, S. 116: Unsere Schullesebücher – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1928, 34, 3, S. 217: Dichtung als primitive Lebensäußerung – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1928, 34, 5, S. 391: Erziehungsillusionen – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1928, 34, 7, S. 573: Die Frauenwahlen – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1928, 34, 12, S. 1071: Noch einmal Jungsozialismus und junge Generation – Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, Leipzig 1929, 96, S. 342: Buch und Leser – Frauenarbeit und öffentliche Berufserziehung in Hamburg. Hamburg: Boysen 1929, S. 92: Ziele und Wege der öffentlichen Berufserziehung – Aufbau, Berlin 1929, 2, S. 366: Der Strukturwandel in der Studentenschaft – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1929, 35, 1, S. 28: Berechtigungswesen und Berufsausbildung – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1929, 35, 5, S. 400: Der Arbeiter und das Buch – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1929, 35, 7, S. 581: Die Berufslage der erwerbstätigen Frau – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1929, 35, 9, S. 801: Ein Berufsausbildungsgesetz – A. Schreiber (Hg.): Das Reich des Kindes.  Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1930, S. 211: Berufswahl – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1930, 36, 1, S. 42: Die Studentenschaft und die sozialistische Bewegung – Sozialistische Monatshefte, Stuttgart 1931, 37, 2, S. 117: Staatsbürgerliche Erziehung – Sozialistische Monatshefte, Bonn 1931, 37, 5, S. 458: Die Kunst der Anna Pawlowa – Die Frau in Leben und Arbeit, Schweizer Monatsschr., Aarau, 1933ff. – E. J. Gumbel (Hg.): Freie Wissenschaft. Ein Sammelbuch aus der deutschen Emigration. Straßburg: Sebastian-Brant-Verlag 1938, S. 29: Das Problem der Erziehung – Über die Grenzen, Zürich 1945, 12, S. 4: Probleme des kriegsgeschädigten Kindes. Kurze Betrachtung zu den Internationalen Studienwochen – H. Bauer, H. G. Ritzel: Kampf um Europa, von der Schweiz aus gesehen. Zürich: Europa 1945, S. 189: Die Frau im neuen Europa – Judaica, Zürich 1945, 1, 2, S. 157: Zwei Dichter der jüdischen Emigration. Franz Werfel und Alfred Döblin – A. Siemsen: Die Tragödie Deutschlands und die Zukunft der Welt. Aufsätze und Reden. Hamburg: Oetinger 1947, S. 7: Vorwort zur deutschen Ausgabe – Nordwestdeutsche Hefte, Hamburg 1947, 2, 9, S. 35: Organisation der Jugend – Schola, Mainz 1947, 2, 5, S. 296: Jugendbücher, eine Aufgabe der neuen Erziehung – W. Münzenberg (Hg.): Die Zukunft, Rote Revue, 1949 – postum: H. Feidel-Mertz (Hg.): Zur Geschichte der Arbeiterbildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 1968, S. 111: Zum Problem der proletarischen Bildungsarbeit – O. Jenssen (Hg.): Der lebendige Marxismus. Glashütten: Auvermann 1973, S. 383: Psychologische Voraussetzungen des Sozialismus – Manifeste und Dokumente zur deutschen Literatur. 1918/33. Weimarer Republik. Stuttgart: Metzler 1983, S. 121: Unsere Schullesebücher (1927) – M. Altner (Hg.): Das proletarische Kinderbuch. Dokumente zur Geschichte der sozialistischen deutschen Kinder- und Jugendliteratur. Dresden: Verlag der Kunst 1988, S. 193: Einleitung zu Gottfried Keller “Romeo und Julia auf dem Dorfe“ (1921); S. 220: Menschen und Menschenkinder aus aller Welt. Von Entdeckungen und Wanderfahrten (1929); S. 283: Jugendliteratur (1926); S. 287: Jack London, König Alkohol (1926) – H. Weber (Hg.): Das Prinzip Links. Beiträge zur Diskussion des demokratischen Sozialismus in Deutschland 1848-1990. Eine Dokumentation. Berlin: Links 1992, S. 181: Parteidisziplin und sozialistische Überzeugung (1931) – B. Schrader (Hg.): Der Fall Remarque. Im Westen nichts Neues. Eine Dokumentation. Leipzig: Reclam 1992, S. 63: Kriegsbücher; S. 192: Politischer Anschauungsunterricht – E. Kleinau (Hg.): Erziehung und Bildung des weiblichen Geschlechts. Eine kommentierte Quellensammlung zur Bildungs- und Berufsbildungsgeschichte von Mädchen und Frauen. Weinheim: Deutscher Studien-Verlag 1996, S. 173: Die gemeinsame Erziehung der Geschlechter (1920).

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Selbstständige Veröffentlichungen über

August Siemsen: Anna Siemsen. Leben und Werk. Hamburg, Frankfurt a. M. 1951 [Fotogr.; Bibliogr.] (StA Hamm, ULB Münster) – B. Zitterauer: Anna Siemsen. Leben und Werk einer sozialistischen Berufspädagogin. Hamburg 1983 [Hausarb. zur 1. Staatsprüfung, Univ. Hamburg] – D. Grothe: Anna Siemsen, eine sozialistische Schulreformerin der Weimarer Zeit. Paderborn 1985 [Hausarb. zur 1. Staatsprüfung, GH/Univ. Paderborn] – R. Schmölders: Anna Siemsen. Zur Biografie einer sozialdemokratischen Pädagogin in der Weimarer Republik. Ein Beitrag zur Geschichte sozialdemokratischen Bildungspolitik 1918-1933 [Diplomarb. Univ. Bielefeld 1987] – R. Schmölders: Anna Siemsen zur Einführung. Hamburg 1989 – R. Rogler: Anna Siemsen (1882-1951). Berlin: Selbstverlag 1994 – S. Thielking: Gute Europäerinnen. Anna Siemsen und Ruth Körner im Exil. Essen: Essener Kolleg für Geschlechterforschung, Univ. Essen 2001 – C. Sänger: Anna Siemsen. Bildung und Literatur. Frankfurt a. M.: Lang 2011 – A. Bauer: Das Leben der Sozialistin Anna Siemsen und ihr pädagogisch-politisches Wirken. Eine historisch-systematische Studie zur Erziehungswissenschaft. Frankfurt a. M.: Lang 2012 – M. Jungbluth: Anna Siemsen. Eine demokratisch-sozialistische Reformpädagogin. Frankfurt a. M.: Lang 2012 – C. Sänger: Persönlichkeit, Humanismus, Sozialismus. Eine Einführung in die Pädagogik Anna Siemsens. Baltmannsweiler: Schneider 2016 – A. Schwitanski (Hg.): Anna Siemsen: Aspekte eingreifenden Denkens. Essen: Klartext 2016 – M. von Bargen: Anna Siemsen (1882-1951) und die Zukunft Europas. Politische Konzepte zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik. Stuttgart: Franz Steiner 2017.

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Unselbstständige Veröffentlichungen über

Nachrufe, in: St. Gallener Volksstimme, Jan. 1951; Gewerkschaftl. Rundschau, Jan. 1951 – O. Essig: Berufs- und Gemeinschaftserziehung im Lebenswerk von Anna Siemsen, in: Schola, Lebendige Schule, Monatsschr. für Erz. und Unterricht, 6, 1951, S. 563-581 – M. Juchacz: Anna Siemsen, in: M. Juchacz: Sie lebten für eine andere Welt. Hannover 1971, S. 125-129 – L. Mevius: Anna Siemsen zum Gedächtnis, in: Hamburger Lehrerzeitung, Hamburg 1982, 35, 2, S. 58 – R. Italiaander: Tucholskys Lob. Eine der klügsten Frauen Europas. Rolf Italiaander über Professor Anna Siemsen, eine christliche Streiterin für Menschenwürde, in: Die Welt, Hamburg 1984, 101, S. 22 – L. Mevius: Anna Siemsen: Eine sozialistische Berufspädagogin, in: U. Hochmuth (Hg.): Hamburg. Schule unterm Hakenkreuz. Hamburg: Hamburger Lehrerzeitung 1985, S. 285 – G. Guttenberg: Anna Siemsen. “Die konnte was!“, in: PÄD extra, Frankfurt a. M. 1987, 15, 5, S. 29 – H. Abosch: Anna Siemsen, in: D. Schöneicher (Hg.): Sie waren die ersten Frauen in der Arbeiterbewegung. Frankfurt a. M. 1988, S. 231-240 – R. Schmölders: Anna Siemsen. Zwischen den Stühlen. Eine sozialdemokratische Pädagogin, in: P. Lösch u.a. (Hg.): Vor dem Vergessen bewahren. Lebenswege Weimarer Sozialdemokraten. Berlin 1988 – R. Schmölders: Sozialistische Erziehung und politische Jugendarbeit in der Weimarer Republik: Anna Siemsen, in: F. Brandecker u.a. (Hg.): Klassiker der sozialistischen Erziehung. Bonn 1989, S. 111-127 – R. Schmölders: Anna Siemsen, sozialistische Pädagogin in der Weimarer Republik, in: I. Brehmer (Hg.): Mütterlichkeit als Profession? Lebensläufe von Pädagoginnen in der ersten Hälfte dieses Jhs. Pfaffenweiler 1990, S. 110-123 – V. Rothe: „Wir sehen das Ziel, wir suchen den Weg dorthin.“ Zur Lebensgeschichte Anna Siemsens, einer Bonner Studentin, in: U. Arnold u.a. (Hg.): Aspekte der Geschichte. Festschrift für P. G. Thielen. Göttingen, Zürich 1990, S. 135-143 – P. Mitzenheim: Anna Siemsen als ‚politische Pädagogin‘, in: D. Hoffmann (Hg.): Politische Erziehung in sich wandelnden Gesellschaften. Plädoyers für eine Veränderung der politischen Bildung. Weinheim: Deutscher Studien-Verlag 1991, S. 77 – B. Schmidt: Frauen und Berufserziehung. Zum Problem der gemeinsamen Erziehung der Geschlechter bei Anna Siemsen und Olga Essig, in: A. Bernhard, J. Eierdanz (Hg.): Der Bund entschiedener Schulreformer. Eine verdrängte Tradition demokratischer Bildungspolitik. Frankfurt a. M. 1992, S. 117-133 – E. Hilscher: Anna Siemsen, „Daheim in Europa“, in: Stadtansichten, Stadteinsichten, Stadtaussichten. Auf den Spuren Hammer Frauengeschichte[n]. Hamm 1992, S. 17-21 – I. Hansen-Schaberg: Rückkehr und Neuanfang. Die Wirkungsmöglichkeiten der Pädagoginnen Olga Essig, Katharina Petersen, Anna Siemsen und Minna Specht im westlichen Deutschland der Nachkriegszeit, in: Jahrbuch für historische Bildungsforschung 1. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 1993, S. 319 – H. Thomann Tewarson: Anna Siemsen (1882.1951). Im Kampf um einen demokratischen Sozialismus und um eine europäische Verständigung, in: B. Hahn (Hg.): Frauen in der Kulturwissenschaft. Von Lou Andreas-Salomé bis Hanna Arendt. München: Beck 1994 – R. Rogler: Anna Siemsen (1882-1951). Leben und literarisches Werk mit Anmerkungen zu ausgewählten Schriften, in: Intervention, Berlin 1995, 5, S. 7: Anna Siemsen (1882-1951). Leben und literarisches Werk mit Anmerkungen zu ausgewählten Schriften – R. Schmölders: Anna Siemsen, in: M. Asendorf, J. P. Reemtsma (Hg.): Lex. Dt. Demokraten. Stuttgart 1996 – V. Rothe: Anna Siemsen (1882-1951), in: A. Kuhn (Hg.): 100 Jahre Frauenstudium. Frauen der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Dortmund: Ed. Ebersbach 1996, S. 151 – P. Mitzenheim: Vor dem Vergessen bewahren, Anna Siemsen, in: Jena-Informationen, Jena 1996, 7, S. 46 – R. Schmölders: Völkerverständigung und europäische Einigung: Anna Siemsen, in: P. Heitkämper, M. Seligmann (Hg.): Friedenserziehung in der Weimarer Republik. Weinheim 1996 – C. Schoppmann: Anna Siemsen, in: M. Asendorf (Hg.), R. von Bockel (Hg.): Demokratische Wege. Deutsche Lebensläufe aus fünf Jahrhunderten. Stuttgart: Metzler 1997, S. 594 – M. Reutter: „Vom egoistischen ‚Mein‘ zum solidarischen ‚Unser'“. Pädagoginnen zwischen Frauenbewegung und sozialistischer Revolution; Therese Schlesinger, Anna Siemsen, Alice Rühle-Gerstel, in: Bildung hat (k)ein Geschlecht. Über erzogene und erziehende Frauen; Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung der Universität Stuttgart, Abt. für Pädagogik. Hg. von K. Ruf. Frankfurt a. M. 1998, S. 149-153 – I. Hansen-Schaberg: Anna Siemsen (1882 – 1951). Leben und Werk einer sozialistischen Pädagogin, in: Die Töchter der Alma mater Jenensis. Hg. von G. Horn. Rudolstadt 1999, S. 113-136 – E. Weiß: Erziehung für eine “werdende Gesellschaft“ als “Gemeinschaft“. Anna Siemsen und ihr Konzept sozialistischer Gesellschaftstheorie und Pädagogik, in: W. R. Dombrowsky (Hg.): Ein Soziologe und sein Umfeld. Lars Clausen zum 65. Geburtstag von Kieler Kollegen und Mitarbeitern. Kiel: Christian-Albrechts-Universität 2000, S. 260 – C. Carstens: Für Freiheit, Wahrheit und Glück. Die Pädagogin und Politikerin Anna Siemsen (1882-1951), in: Berlinische Monatsschrift, Berlin 2001, 10, 2, S. 55 – C. Amlacher: Anna Siemsen. Eine Sozialistin zwischen den Stühlen, in: G. Horn (Hg.): Entwurf und Wirklichkeit. Frauen in Jena 1900 bis 1933. Jena: Hain 2001, S. 267 – P. Mitzenheim: Zum 50. Todestag von Anna Siemsen, in. Jena-Information, Jena 2001, 1, S. 18 – I. Hansen-Schaberg: Anna Siemsen. 18. Januar 1882 in Mark bei Hamm/Westfalen bis 22. Januar 1951 in Hamburg, in: Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte, Bonn 2001, 8, S. 182 – R. Köpke: Anna Siemsen. Pädagogin, Individualistin, Pazifistin, in: E. Pilz (Hg.): Das Ideal der Mitmenschlichkeit. Frauen und die sozialistische Idee. Würzburg: Königshausen und Neumann 2005, S. 145 – P. Mitzenheim: Humanistische Erziehung als oberstes Gebot. Anna Siemsen (1882-1951), in: M. Hesselbarth u. A. (Hg.): Gelebte Ideen. Sozialisten in Thüringen. Biographische Skizzen. Jena: Rosa-Luxemburg-Stiftung 2006, S. 398 – C. Mayer: Anna Siemsen. Keine Laufbahn, in: You see, Hamburg 2006, 1, S. 17 – A. Bauer: Zur Schulbuchkritik bei Anna Siemsen. Kritische Beobachtungen, Forderungen und Postulate einer sozialistischen Pädagogin des Zwanzigsten Jahrhunderts, in: Mitteilungen, Oer-Erkenschwick 2009, 1, S. 19 – M. von Bargen: Europa nach dem Exil. Zu den Europa-Vorstellungen der Sozialdemokratin Anna Siemsen, in: Clio online. Berlin: Humboldt-Universität 2009, S. 395 – M. von Bargen: Anna Siemsen, eine Europäerin der “ersten Stunde“. Zur Marginalisierung der Europa-Politikerin und ihrer Konzepte, in: A.-K. Düber (Hg.), F. Schnicke (Hg.): Perspektive, Medium, Macht. Zur kulturellen Codierung neuzeitlicher Geschlechterdispositionen. Würzburg: Königshausen und Neumann 2010, S. 65 – M. Rühle: Anna Siemsen (1882-1951). Erziehungstheorie als kritische Gesellschaftstheorie. Die politische Pädagogik Anna Siemsens, in: S. Kluge (Hg.): Verdrängte Klassiker und Klassikerinnen der Pädagogik. Baltmannsweiler: Schneider 2013, S. 144 – C. Sänger: Bildung und Literatur im Werk von Anna Siemsen, in: Pädagogische Rundschau, Köln 2013, 67, 1, S. 79 – S. Wittek: “So sachlich und so voll Wärme“. Die sozialistische Pädagogin Anna Siemsen, in: S. Wittek: Absprung über Niemandsland. Hamburger Exil-Biografien im 20. Jahrhundert. Bremen: Ed. Temmen 2014, S. 188 – K. Kraus: Die Gesellschaftlichkeit der Erziehung. Ansätze, Rezeption und Resonanzräume der erziehungstheoretischen Positionen von Anna Siemsen, in: K. Kraus (Hg.): Bildung von Lehrerinnen und Lehrern. Herausforderungen in Schule, Hochschule und Gesellschaft. Opladen: Budrich UniPress 2015, S. 129 – M. Perrefort: Die große Katastrophe. Anna Siemsen und der erste Weltkrieg, in: V. Pirsich (Hg.): Zeitenweise Hamm. Hamm: Stadtbüchereien 2015, S. 105 – E. Weiß: Erziehung für eine “werdende Gesellschaft“ als “Gemeinschaft“. Anna Siemsen und ihr Konzept sozialistischer Gesellschaftstheorie und Pädagogik (2000), in: E. Weiß: Beiträge zur Geschichte der Reformpädagogik. Verstreute Texte. Kirchvers: Peter Götzelmann 2016, S. 131 – H. W. Schwarz: Daheim in Europa. Ein Plädoyer für die Schriftstellerin Anna Siemsen (1882-1951), in: G. Ackermann (Hg.): Kleiner Mann in Einbahnstraße. Bielefeld: Aisthesis 2017, S. 99.

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Erwähnungen in

J. H. Whang: Die Entwicklung der Pädagogischen Soziologie in Deutschland. 2. Aufl. Ratingen 1967 – H. Feidel-Mertz: Zur Ideologie der Arbeiterbewegung. Frankfurt a. M.: Europäische Verlags-Anstalt 1972 – I. Neuner: Der Bund entschiedener Schulreformer. 1919-1933. Programmatik und Realisation. Bad Heilbrunn 1980 – E. Eberts: Arbeiterjugend 1904-1945. Sozialistische Erziehungsgemeinschaft, politische Organisation. Frankfurt a. M.: Dipa 1980 – M. Noessig u. A.: Literaturdebatten in der Weimarer Republik. Zur Entwicklung des marxistischen literaturtheoretischen Denkens 1918-1933. Berlin: Aufbau 1980 – J. Oelkers: Die Herausbildung der Theorie demokratisch-sozialistischer Erziehung. Anm. zur Diskussion der zwanziger Jahre, in: Informationen zur erziehungs- und bildungspolitischer Forschung 1981, H. 15/16, S. 113-163 – W. Will, R. Burns: Arbeiterkulturbewegung in der Weimarer Republik. Bd. 2. Texte, Dokumente, Bilder. Eine historisch-theoretische Analyse der kulturellen Bestrebungen der sozialdemokratisch organisierten Arbeiterschaft. Frankfurt a. M.: Ullstein 1982 – H. Drechsler: Die Sozialist. Arbeiterpartei Deutschlands (StAPD). Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung am Ende der Weimarer Republik. Hannover 1983 – C. Wickert: Unsere Erwählten. Sozialdemokrat. Frauen im Deutschen Reichstag und im Preußischen Landtag 1919 bis 1933. Göttingen 1986 – W. Keim: Die Geschichte friedenspädagogischer Diskussionen und Bemühungen, in: J. Calließ u.a. (Hg.): Handbuch Praxis der Umwelt und Friedenserziehung. Bd. 1. Düsseldorf 1989, S. 557-595 – C. Schoppmann (Hg.): im Fluchtgepäck die Sprache. Deutschsprachige Schriftstellerinnen im Exil. Berlin: Orlanda 1991 – P. Faulstich, C. Zeuner: Erwachsenenbildung und soziales Engagement. Historisch-biographische Zugänge. Bielefeld: Bertelsmann 2001 – A. Dünnebier (Hg.): Verbannt. Vergessen? Berlin: VS 2007 – C. Kersting: Pädagogik im Nachkriegsdeutschland. Wissenschaftspolitik und Disziplinenentwicklung 1945-1955. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2008 – U. Schöler: Herausforderungen an die Sozialdemokratie. Essen: Klartext 2016 – G. Notz (Hg.): Wegbereiterinnen. Berühmte, bekannte und zu Unrecht vergessene Frauen aus der Geschichte. Neu-Ulm: AG SPAK Bücher 2018.

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Bildnis

1. mehrere Fotogr. [Abb. in: Siemsen 1951, s.o.] – 2. Fotogr. (StLB Dortmund).

Nachlass/Vorlass

1. Nachlass (1954 Privatbesitz): ungedr. Mss., Briefw. Mein Leben in Deutschland; Erinnerungen; Georg Ledebour; Deutsch-europäische Literaturgeschichte – 2. Dt. Bibl. Frankfurt a. M. (Nachlass): Briefe an American Guild for German Cultural Freedom, 1938-1940 (6), von American Guild for German Cultural Freedom, 1939-1940 (5), von Theodor Marens, 1938 (2); Neue Wege der europäischen Politik [1950; Redems. masch.]; ausgefüllter Fragebogen zur Person [masch., mit Unterschr.]; Bibliogr. vom 12.3.1939 [2 Bl., masch. mit Angaben über unveröffentl. Werke]; von Anna Siemsen verfasster Lebenslauf ihres Bruders Hans Siemsen; Briefw. von Leo Kestenberg mit American Guild for German Cultural Freedom, bzgl. Stipendien und Druckkostenzuschüsse für Anna Siemsen – 3. StUB Hamburg: Brief von und an Alfred Kantorowicz – 4. Fritz-Hüser-Inst. (Stadt Dortmund): Dok. – 5. SA Hamburg: Personalakten Hochschulwesen.

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Sammlungen

1. Fritz-Hüser-Inst. (Stadt Dortmund): Materialslg., Zeitungsausschnittslg. – 2. SA Hamburg: Zeitungsausschnittslg. – 3. StA Hamm: Personenslg. – Mommsen, Bd. 1, 1971.

Nachschlagewerke

Reichstagshb. 1920-1933 [Bildn.] – Kürschner: Dt. Gelehrten-Kalender 7, 1950 – Dechsler 1965 – Hammer Autoren 1973 – Doderer, Bd. 3, 1979 – Hb. der deutschsprach. Emigration, Bd. 1, 1980 – Barck 1994 [Fotogr.] – Klotz, Bd. 4, 1996 – F. Kopitzsch, D. Brietzke: Hamburgische Biographie, Bd. 1, 2001 – Neue Deutsche Biographie, Bd. 24, 2010 – Lipsmeier 2019 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1224, Sp. 399-404 – Bibliographie: R. Schmölders: Personalbibliographie Anna Siemsen (1882-1951). Hg. vom Archiv der Arbeiterjugendbewegung. Oer-Erkenschwick 1992 (= Archivhilfe 5).

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GND-Nummer
11895783X   Link zu diesem Datensatz in der DNB