Josef Reding

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Biographie

Geboren am 20. März 1929 in Castrop-Rauxel als Sohn eines Filmvorführers. Bruder des Nachgenannten. Soldat im Zweiten Weltkrieg. Gefangenschaft. 1951 Abitur. Zweijährige Tätigkeit als Betonarbeiter. Studium der Germanistik, Psychologie, Kunstgeschichte und Anglistik in Münster. 1953 Fulbright Stipendiat an der Universität Illinois/Champaign. Master of Arts. Engagement in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. 1955/56 Helfer in dem Heimkehrer- und Flüchtlingslager Friedland. 1959 Gastdozent an der Xavier University, New Orleans. Dokumentationsarbeit in den Hungergebieten und Aussätzigenvierteln Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Er lebt als freier Autor in Dortmund.


Mitglied im P.E.N. Von 1971 bis 1978 Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller NRW. Mitbegründer der Dortmunder Gruppe 61 und der Europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE.


Auszeichnungen: Jugendbuchpreis der gruppe junger autoren (1952) – Förderpreis des Landes NRW für junge Künstler (1958) – Villa Massimo Stipendium (1961) – Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis (1969) – Kogge-Literatur-Preis der Stadt Minden (1969) – Preisausschreiben für Lyrik, Witten (1974) – Dt. Kurzgeschichtenpreis (1981) – Stipendium des Dt. Literaturfonds (1982) – Arbeitsstipendium für Schriftsteller in NRW (1982) – Eiserner Reinoldus (1984) – Ehrenring der Stadt Dortmund 1986 – Literaturpreis Ruhrgebiet (1989) – Bürger des Ruhrgebiets (1989) – J.A. Comenius-Preis (2001).


Redaktion: Fünfzig Jahre Lippeverband. Dortmund, Essen: Lippeverband 1975.


Rundfunk: [sämtl. Hörspiele] Nur ein Stück Seife (NDR 1956) – Die Konferenz des Dr. Bracke (Radio Hilversum 1958) – Nur Kratzer am Lack (ebd. 1959) – Kranker Hafen Soledad (ebd. 1962) – Das Amen der Partisanen (RB 1966) – Vereinzelt Störungen (ebd. 1967).


Fernsehfilme, Filme: Jugend zwischen Zechen und Dornen (1952) – Berg der Favelados (1959, 1963) – Aufstand der Unbehausten (1962) – Hongkong, Insel der Wartenden (1964, 1965) – Lepra-Ärztin in Karachi. Ruth Pfau (1964) – Missionsstraße Amazonas (1964) – Mensch plus Auto gleich Verbrecher? 1968) – Haus der Sterbenden, Kalkutta (1969) – Leben in Beton (1977) – Jeden Tag ein Brief aus Windworth (1979) – Mein Dortmund (1988).


Theater: Liebe ist Pflicht. Musical (1983) – Don Bosco. Musical (1986).


Tonträger: [LP oder MC:] Der Tod auf der Straße. Freiburg/Br.: Herder; Christophorus 1960 [mit H. Reinoß; Sprechplatte] – Wenn ich am Tresen schluck. 1971 – Schonzeit für Pappkameraden. Sechs Kurzgeschichten, auch für Jugendliche. Murrhardt: Schumm 1986 [Autorenlesung] sowie jeweils mit L. Edelkötter, Musik [Drensteinfurt: Impulse-Musikverlag, Liederheft und LP:] – Guten-Tag-Lieder. Kinderlieder von Heute. 1978 – Mach aus Fremden Freunde. 1980 – Das gibts bei uns zu Hause nicht. 1981 – Herr, gib uns Deinen Frieden! 1983 – … dann darfst Du Weihnachten begehn [um 1985] – Don Bosco. Ich schenke Euch mein ganzes Leben. Ein musikalisches Rock-Theaterstück. 1986 [auch München: Don Bosco 1986].


Bibliographie: Josef Reding. Ein Verzeichnis der Bücher, Übers., Hörspiele, Funksendungen und Fernsehdokumentationen. 3. Aufl. Ausw. und Bearb.: S. Schreurs. Dortmund 1969 [masch., vervielf.] – Vom Leben schreiben. Mit einer Bibliogr. von H. Gunnemann und G. Koch. Dortmund 1994 [zum 65. Geb.].


Selbständige Veröffentlichungen über Josef Reding: Josef Reding. Fünf Jahrzehnte Leben. Drei Jahrzehnte Schreiben. Zeugnisse seines Lebens. Zu seinem 50. Geb. Hg. von H. Gunnemann. Dortmund 1979 (= Stadt- und Landesbibl. Dortmund. Mitteilungen. N.F., H. 11) [darin u.a.: O. Königsberger: Botschaft vom Menschenbruder. Der lange Weg Josef Redings] – H. Peters: Josef Redings Kurzgeschichten. Lit. Bilder der Lebenswelt im Revier. Ruhr-Universität Bochum 1990 [Magister-Arbeit] – Josef Reding, siebzig: Eine Festschrift. Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, Stadtsparkasse Dortmund. [Red. Gisela Koch …]. Dortmund: Stadt- und Landesbibliothek 1999.


Unselbständige Veröffentlichungen über Josef Reding: F. Baukloh: Josef Reding, in: Westdt. Allg., Dortmunder Tagesztg., vom 30.6.1956 – W. Küper: Josef Reding, in: Kultur und Heimat. Heimatblätter für Castrop-Rauxel und Umgebung, 8, 1956, Nr. 4 und 5 – H. Thiekötter: Ansporn für jungen westf. Autoren. Förderungspreis der Landesregierung für Josef Reding, in: Westfalenspiegel 1958, H. 8, S. 21f. – F. Kaiser: Josef Reding schreibt keine Jugendbücher mehr. Umriß eines Steckbriefs besonders für junge Leser, in: Der junge Wanderer, Beil. zum Sauerländ. Gebirgsboten, 1960, 5, S. 37f. – E. Leonhardt: Josef Reding. Ein westf. Autor, in: Unser Bocholt 11, 1960, H. 4, S. 31f. – M. Bourrée: Der leidende Satiriker. Ein Besuch bei Josef Reding, in: Test. Zeugnisse student. Sozialarbeit, 3, 1962, H. 1, S. 39-41 – O. Kuhn: Ein sympath. Außenseiter. Schreiber am Rande des Literaturbetriebes: Josef Reding, in: Ruhr-Nachr., Dortmund, vom 2.5.1964 – H.P. Peschkes: Schriftsteller aus Liebe zum geringsten Bruder. Ein Besuch bei Josef Reding, in: Rhein. Post, Düsseldorf, vom 9.7.1966 – G. Rademacher: Josef Reding, in: Publikation 16, 1966, Nr. 7 – W. Holzhauer: Der Erzähler Josef Reding, in: Josef Reding: Zwischen den Schranken. Baden-Baden 1967, S. 7-22 – K. Brinkmann: Josef Reding: „Die Bulldozer kamen“; „Während des Films“; „Jerry lacht in Harlem“; „Fahrerflucht“, in: ders.: Interpretationen zeitgenöss. dt. Kurzgesch. Hollfeld 1968, S. 59-70 – H.E. Käufer: Der Erzähler Josef Reding, in: Aufwärts 21, 1968, Nr. 1 – W. Keßler: Ein Besuch bei Josef Reding. Nichts ist für einen Schriftsteller uninteressant, in: Kolpingsblatt 68, 1968, Nr. 2, S. 10 – I. Riebenstahl: Begegnung mit Josef Reding, in: Die Loburg. Jahresschrift des Johanneum in Ostbevern, Schloß Loburg, 8, 1968, S. 68f. – E. Zymner und V. von Erichsen: Literatur & Politik. Ein Interview mit Josef Reding, in: In 66. Studentenzeitschr. der Staatl. Ingenieurschule Meschede, 1968, Ausg. 4, S. 15-18 – E. Antkowiak: Zur Einführung, in: J. Reding: Die Stunde dazwischen. Leipzig 1969, S. 5-9 – F. Baukloh: Hautnah und visionär. Heimat und Welt in Josef Redings Prosa, in: Westfalenspiegel 1969, H. 8, S. 26f. – W. Keßler: Von Themen umstellt: Josef Reding, in: Der Dom. Kirchenztg. für das Erzbistum Paderborn, 24, 1969, Nr. 32, S. 18 – F. Münzer: Unser Porträt: Josef Reding, in: Dt. Volksztg., Düsseldorf, 17, Nr. 15 vom 11.4.1969 – G. Baars: Porträt eines Christen. Josef Reding: Man muß den Menschen zentral sehen! in: Bremse. Schülerztg. des Staatl. Gymnasiums, Dortmund, 1970, Nr. 15, S. 45-49 – K. Behne: Gesellschaftskrit. Engagement einbringen. KNA-Interview mit dem Dortmunder Schriftsteller Josef Reding, in: KNA. Kath. Nachr.-Agentur, Nr. 19 vom 8.9.1970 – D. Stoll: Wir sprachen mit dem Schriftsteller und Synodalen Josef Reding, in: Stadtblick. Mitteilungsblatt für Führungskräfte im Bund der Dt. Kath. Jugend und der Mitarbeiter in der kirchl. Jugendarbeit in der Stadt Dortmund 1971, H. 2 – O. Königsberger: Josef Reding. Nicht allein in Babylon. Welterfahrung für das Revier, in: Hier. Dortmunder Kulturarbeit, 1972, H. 25, S. 23f. – M. Bourée: Das ist kein Zustand von Würde. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Josef Reding zu aktuellen kulturpolit. Fragen, in: Kultur Information Ruhr 1974, H. 3 – A. Müller-Felsenburg: Autorenporträt Josef Reding, in: Die Schülerbücherei, Beil. zum Amtl. Schulblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg, 1974; ders.: Stets da, wo es brennt [Josef und Paul Reding], in: Westf. Rundschau, Dortmund, Nr. 56 vom 6.3.1976 – A. Lenhard: Das Publikum als TÜV der Literatur. Interview mit Josef Reding, in: Das gute Jugendbuch, 27, 1977, H. 2, S. 55-58 – H-C. von Nayhauss: Josef Redings Sprechspiel „Joshuas blaue Trompete.“ Textanalyse, in: ders.: Von der Pantomime zum kleinen Stück. Dramat. Formen im Unterricht der Sekundarstufe I. Bochum 1977, S. 105-137 – P. Nentwig: Reding: Die Bulldozzer kamen, in: ders.: Die moderne Kurzgesch. im Unterricht. Interpretationen und method. Hinweise. 6. Aufl. Braunschweig 1978, S. 98-104 – R. Hacke: Kompromißloser Erzähler. Der BRD-Schriftsteller Josef Reding, in: Begegnung. Zeitschr. progressiver Katholiken, 18, 1978, H. 12, S. 30-32 – O. Bohusch: Wer nicht fragt, bleibt dumm. Reding: Ermunterung, in: ders.: Das Gedicht in der Sekundarstufe 1. München 1979, S. 155-157 und 230f. – A. Müller-Felsenburg: Josef Reding wird 50 Jahre alt. Offener Brief an einen Freund, in: Welt der Arbeit, 30, Nr. 11 vom 15.3.1979, S. 7 – D. Rosenkranz: Josef Reding heute 50 Jahre alt: Mit mehr Wachsamkeit schreiben, in: Westf. Rundschau, Dortmund, Nr. 67 vom 20.3.1979 – A. Hüfner: Unser Porträt: Josef Reding, in: Dt. Volksztg., Düsseldorf, 27, Nr. 12 vom 22.3.1979, S. 3 – O. Königsberger: Botschaft vom Menschenbruder. Der lange Weg Josef Redings, in: Kultur und Heimat, Heimatblätter für Castrop-Rauxel und Umgebung, 30, 1979, Nr. 112, S. 18-22 – W. Schneider: Josef Reding, in: Lex. der Kinder- und Jugendliteratur. Hg. von Klaus Doderer. Bd. 3. Weinheim, Basel 1979, S. 143f. – M. Durzak: Josef Reding. Notate aus der Alltagswelt, in: ders.: Die dt. Kurzgesch. der Gegenwart. Stuttgart 1980, S. 263-272, 391f., 485f. – F. Munzel: Jeden Tag zwölfmal einen Rippenstoß, dann klappts … [über Reding: „Die Weihnachtsuhr des Baltus Kern“], in: ZRP. Zeitschr. für Religions-Päd., 35, 1980, H. 6, S. 198f. – O. Borkowski: Mehr als Kohle, Eisen, Bier. Schriftsteller aus dem Dortmunder Raum. 2. Teil: Das kompromißlose Engagement des Josef Reding. Polit. Positionierung und die Forderung nach Humanität, in: Neuer Wegweiser, Ztg. für Westerfilde, 6, 1981, Nr. 2, S. 7 – K. Guthoff: Texte von Josef Reding in der Schule für Lernbehinderte, in: A. Lenhard (Hg.): Literatur einer Region. Dortmunder Autoren in Darstellungen und im Deutschunterricht. Paderborn: Schöningh 1981, S. 250-257 – M. Kappe und A. Hesse: Entwurf einer Unterrichtsreihe für die Klasse 7 eines Dortmunder Gymnasiums (u.a. über Reding: „Meine Stadt“), in: ebd., S. 258-264 – A. Lenhard: Geschichten auf Zementpapier. Zum lit. Werk Josef Redings, in: ebd., S. 130-155 – G. Rathke und B. Schaub: Ein Schriftsteller, der stets Stellung bezieht. Lesungen sind der TÜV der Literatur, in: WAZ, Dortmund, Nr. 300 vom 24.12.1981 – R. Schmidt: Das war ein Riesennickelfahrrad, nicht so eine schöne Brille, wie ihr sie habt! Ein Schriftsteller in meiner Klasse, in: Westermanns Päd. Beitr. 33, 1981, H. 7, S. 286-288 – I. Winkel und R. Winkel: Ein Schriftsteller diskutiert mit Lehrern. Josef Reding im Gespräch mit Inge Winkel und Rainer Winkel, in: ebd., S. 282-285 – K. Bottländer: Sie schreiben im Pott. Josef Reding, in: Magazin R. Kultur an Rhein und Ruhr, 4, 1982, H. 1, S. 37 – A. Löffler: Josef Redings neue Literaturerfolge, in: Kultur und Heimat. Heimatblätter für Castrop-Rauxel und Umgebung, 33, 1982, Nr. 112, S. 50-52 – E. Braun: Josef Reding. Qual und Lust am Leben, in: Wochenpost, Berlin, DDR, 1984, Nr. 45 – A. Juhre: Taschenbücher (über Titel Redings in der Herderbücherei), in: Dt. Allg. Sonntagsblatt, Nr. 9 vom 26.2.1984, S. 25 – We.: Josef Reding in der DDR, in: Börsenblatt für den Dt. Buchhandel, Leipzig, 151, 1984, H. 40, S. 773 – P. Jokostra: Keine Zeit für Ökologie. Erz., Gedichte, Gebete von Josef Reding, in: Die Welt, Nr. 92 vom 20.12.1985, S. 21 – J. Jianzhong: Josef Redings Erz. in chin. Übersetzung, in: Waiguo Wenyi. Monatsschrift für ausländ. Literatur und Kunst, Shanghai, 1987, Nr. 6 – K-D. Krupp: Gespräch mit Schriftsteller Josef Reding, in: Kommunalpolit. Blätter 39, 1987, H. 5, S. 344f. – J. Surholt: Der Dortmunder Schriftsteller berichtet über das Moskauer Friedensforum. Reding: „Wir waren Zeitzeugen“, in: Westf. Anzeiger, Hamm, Nr. 46 vom 24.2.1987 – U. Weinbörner: Sprecher der Minderheiten. Ein Porträt des engagierten Dortmunder Schriftstellers Josef Reding, in: Blitz. Bonner lit. Ztg., 1987, Nr. 1f. – Josef-Reding-Schule. Anwalt der Armen, in: Kommunalpolit. Blätter 40, 1988, H. 10, S. 804 – W. Hurck: Der Mensch im Revier: Eine neue Slg. von Essays. 15 Lebenserklärungen von Reding für das Ruhrgebiet, in: Ruhr-Nachr., Dortmund, vom 21.12.1988 – J. Schneck: Schriftsteller Josef Reding als Pate für Holzwickeder Schule. Schüler feierten Namenstag mit ihrem Hauspoeten, in: Ruhr-Nachr., Dortmund, vom 2.9.1988 – J. Stückrath: „Ich möchte gern Menschen zeichnen, die ich gesehen habe …“ Gespräch mit Josef Reding über die Figuren seiner Kurzgesch., in: Diskussion Deutsch, 19, 1988, H. 104, S. 657-664 – W. Koppl: Gewissensprüfung mit Hilfe der Literatur: Josef Reding, in: Anregung. Zeitschr. für Gymnasialpäd., 1989, Nr. 2 – J. Schneck: Anwalt der Menschen im Schatten, in: Ruhr-Nachr., Dortmund, vom 18.3.1989 – Die Dinge beim Namen nennen. Josef Reding. Kath. Nachrichten-Agentur (KNA), Aktueller Dienst Kultur, Bonn, Nr. 66 vom 18.3.1989 – J. Gramke: Ansprache zur Ehrung des Schriftstellers Josef Reding aus Dortmund als 15. Bürger des Ruhrgebiets. Dortmund 1989 – Literatur-Büro NRW. Ruhrgebiet e.V. (Hg.): Literaturpreis Ruhrgebiet 1989. Bochum 1989 [darin: E. Plassmann: Literaturpreis Ruhrgebiet 1989 für Josef Reding, S. 15-19; Phasen eines Plans, S. 22-34, S. 100-105; Bio-Bibliogr. Josef Reding] – Anwalt der Schwachen. Josef Reding, in: Bayernkurier, München, vom 25.3.1989 – V. Ketteler: Soziale Erfahrung und Erzählen. Entstehungswege erzählender Literatur aus sozial-psychologisch-empir. Sicht. Josef Reding. o.O. 1989, S. 215ff. – KIB/ Kind & Buch: Verse versuchen. Ged. vom Lindwurm und vom Rumpelschwein, aufgeschrieben von Kindern aus Lünen in Zusammenarbeit mit Josef Reding, Lünen 1991, S. 2-4, S. 40-48 – U. Kemper: Mensch im Revier: Josef Reding, in: Literaturlandschaft Ruhrgebiet, Ruhr-Univ. Bochum, Germanist. Inst., Seminar Literatur im Ruhrgebiet. Bochum 1993, S. 48-54 – W. Gödden: Und dazwischen die Emscher: Zum 65. Geb. Josef Redings, in: Westfalenspiegel 1994, H. 3, S. 30f. [Illustr.] – F. Hetmann: Auf der Seite der Opfer und der Verlierer: Bemerkungen zum lit. Werk Josef Redings, in: Lesebuch Josef Reding. Recklinghausen 1994, S. 7-14 – W. Gödden, I. Nölle-Hornkamp: Chronist der Wirtschaftswunderzeiten. In Josef Redings „Silberspeer und roter Reiher“ aus dem Jahre 1957 kommt der Schwung der „Wirtschaftswunderzeiten“ ungebrochen zum Ausdruck, in: „Die Lust, ‚Nein‘ zu sagen.“ Münster 1997 – A.Corkhill: Überlebenschancen der dt. Kurzgesch. Josef Reding und Gabriele Wohmann, in: literatur für leser 22, 1999, H. 2 – C. Griese: Interview mit Josef Reding, in: PÄD-Forum 29, 2001, H. 1, S. 13-14.


Sammlungen: 1. StLB Dortmund: Personenslg.: Zeitungsausschnittslg. – 2. Umfangreiche Material- und Zeitungsausschnittslg. im Biogr. Archiv des WHB – vgl. Lit. Nachlässe in NRW 1995.

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Herausgabe

Weltmacht Hunger. Erzählungen, Berichte, Dokumente. Baden-Baden: Signal 1966 [Mithg.] – Lebensweisheit aus China. Freiburg/Br.: Herder 1986 [mit F. Denninghaus] – Nach der Sintflut. Eine Anthologie deutscher Gegenwartsliteratur in chinesischer Übersetzung. Peking: Volksverlag 1987 [Mithg.] – Nach den Wirren. Erzählungen und Gedichte aus der Volksrepublik China nach der Kulturrevolution. Geleitwort von J. Rau. Dortmund: RWAG Dienste und Verlag 1988 [Mithg.].

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Übersetzungen

E.F. Murphy: Mademoiselle Lavallière. Recklinghausen: Paulus 1959 [aus dem Amerik.] – A. Houston: Nuki. Ebd. 1960 – S. Ish-Kishor: Der rote Sabbat oder Ein Junge aus dem alten Prag. Freiburg/Br.: Herder 1965 [aus dem Engl.].

Unselbstständige Veröffentlichungen in

(Ausw.) Welt und Wort 12, 1957: Liebe zum geringsten Bruder. Ein Selbstporträt – Westfalenspiegel 1958-1989 [regelm. Ged., Reportagen, Kurzgesch., Rez. sowie Rez. und Berichte über Reding], vgl. u.a. 1961, H. 7: Stimmen die Ziele noch? Ansätze zu einer Standortbestimmung der Schützenvereine in der heutigen Gesellschaft; 1962, H. 7: Selbst die Beatniks meinen Wandern; 1970, H. 12: Krippenrede für die 70er Jahre [dazu zahlr. Leserbriefe, u.a. Jg. 1971, H. 2: Leserforum: Weitere Stellungnahmen zur Krippenrede]; 1971, H. 12: Natascha liest auch auf Rolltreppen. Eindrücke von einer Reise in die Sowjetunion; 1976, H. 4: Immer ein Verwundeter geblieben. Paul Schallück. Ein Nachruf; 1981, H. 5: Im Waschraum von Samaria] – Besondere Kennzeichen. Selbstporträts zeitgenöss. Autoren. Hg. von K. Ude. München 1964: Liebe zum geringsten Bruder – 66. Studentenzeitschr. der Staatl. Ingenieurschule Meschede. 1968. Ausg. 4: Liebe zum geringsten Bruder. Ein Selbstporträt – Lesezeichen. Grundausg., 5. Schuljahr. Lehrerbd. Stuttgart 1983: Ein kleiner bebrillter Ömmes – K.H. Spinner (Hg.): Umgang mit Lyrik in der Sekundarstufe 1. Baltmannsweiler 1984: Faulenzen – Aus der Werkstatt eines Schriftstellers. Bearb. von H.J. Bals. Stuttgart 1986: Es fällt in mich ein – Lesezeichen. 9. Schuljahr. Lehrerbd. Stuttgart 1987: Während des Films; ebd.: Zum Runterschlucken für Grabner – Krokodil 1988, Nr. 18: Sechs Satiren aus Erfindungen für die Regierung. Mit einleitendem Hinweis auf die bisherigen 15 Besuche Redings in der UdSSR und sein Gespräch mit Michail Gorbatschow – Das Schicksal der Grubenpferde. Von Untertagetieren und anderen gehorsamen Dienern, in: Jb. Westfalen 56, 2002, S. 208-213.

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Nachlass

I. !!Bestände in westfälischen Archiven!! – – II. Weitere Handschriften in Westfalen: 1. Fritz-Hüser-Inst. für dt. und ausländ. Arbeiterliteratur Dortmund: Vorlaß: 2 Erz. Redings, zum Teil handschriftlich; Aufs. über andere Schriftsteller o.J.,; 1 Hörfolge über J.R. von Hannes Leopoldseder; 1 Aufsatz über „Menschen im Ruhrgebiet“ von J.R.; 1 Materialslg. über Redings Buch „Mühsam stirbt der Schnee“; 1 Aufsatz über „Ruhrgebietsschriftstellerei“ von Fritz Hüser – 2. ULB Münster: Briefe an Friedhelm Kaiser, 1962 (3), 1969 (1), 1972 (1); an R. Steffen, 1973 (1) – 3. StA und Landesgeschichtl. Bibl. Bielefeld: Brief an Dr. Niemann, 1965, Hochzeitsanzeige – – III. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: nicht bekannt.

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Nachschlagewerke

J. Glenn: Dt. Schrifttum der Gegenwart. Bern 1971 – Kleines lit. Lex. 4. Aufl. Bd. 2. Hg. von H. Rüdiger und E. Koppen. Bern, 1973 – Lex. deutschsprachiger Schriftsteller von den Anfängen bis zur Gegenwart. 2. Aufl. Bd. 2. Leipzig 1974 – Sie schreiben zwischen Moers und Hamm 1974 – Wilpert, 2. Aufl., Bd. 1, 1975 – Dt. Dichterlex. Biogr.-bibliogr. Handwörterbuch zur dt. Literaturgeschichte. Hg. von G. von Wilpert. 2. Aufl. Stuttgart 1976 – Lennartz, 11. Aufl. 1978 – Doderer, Bd. 3, 1979 – Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1978-1998 – Who’s Who in Literature? Bd. 1, 1978/79 – P.E.N.-Schriftstellerlex. der Bundesrepublik Deutschland. München 1982 – F. Lennartz: Dt. Schriftsteller des 20. Jh. im Spiegel der Kritik. Bd. 3. Stuttgart 1984 – Lenhard 1984 – H. Schmidt: Quellenlex. der Interpretationen und Textanalysen. Personal- und Einzelwerkbibliogr. zur dt. Literatur von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Duisburg 1984 – R. Schlepper: Was ist wo interpretiert? Eine bibliograph. Handreichung für das Lehrfach Deutsch. 7. Aufl. Paderborn 1986 – R. Schnell: Die Literatur der Bundesrepublik. Autoren, Geschichte, Literaturbetrieb. Stuttgart 1986 – Schulz-Fielbrandt 1987 – Neues Handb. der dt. Gegenwartslit. 1990 – Augenblicke der Erinnerung 1990 – Lit. Porträts NRW 1991 – Killy, Bd. 9, 1991 – Literatur-Atlas NRW 1992 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 12, 1992 – R. Schnell: Geschichte der deutschsprachigen Literatur seit 1945. Stuttgart 1993 – Lex. deutschsprachiger Schriftsteller. 20. Jh. Hildesheim 1993 – Westf. Autorenverzeichnis 1993 – Literaturpreis Ruhrgebiet – Freund 1993 – Brauneck 1995 – Sowinski 1997 – Who’s Who NRW? 1997 – Literatur in NRW, Bd. 3, 1998 – Krit. Lex. der Gegenwartslit. – Dt. Bibliothek.

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Institution
Stadt- und Landesbibliothek Dortmund Handschriftenabteilung / Westfälisches Handschriftenarchiv
Nachlass

Teilnachlass

Ordnung
grob vorgeordnet
Umfang
ca. 1 lfd. Meter
Nutzung
uneingeschränkt (nach Absprache)
Inhalt

Werkmanuskripte: 13 Manuskripte, u. a. „Er schrieb nicht nur den ‚Tollen Bomberg‘. Zum 10. Todestag von Josef Winckler“, „Gutentagtexte“, „Unterstand für bessere Zeiten“, „Zehn Minuten Tallahassee“; 3 einzelne Gedichte; Korrespondenzen: 68 Briefe und Postkarten, davon 8 an Josef Bergenthal, 34 an Inge MeidingerGeise, 7 an Paul Reding

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