Erwin Sylvanus

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Biographie

Erwin Sylvanus

Geboren am 3. Oktober 1917 in Soest. Aufgewachsen in Soest und Dortmund-Hombruch. Abitur. Freiwilliger des Arbeitsdienstes und der Wehrmacht. Er schrieb zunächst Gedichte und Romane, die der nationalsozialistischen Ideologie nahestanden. Mitte der 30er Jahre journalistische und essayistische Arbeiten für die Soester Lokalpresse. Während des Krieges publizierte er zwei Erzählungen, die in Westfalen spielen (Der ewige Krieg, Der Dichterkreis). Schwer verwundet aus dem Krieg zurückgekehrt, verbrachte er mehrere Jahre in Krankenhäusern und Sanatorien. Seit 1953 freier, auch journalistisch tätiger Autor. Zahlreiche Reisen, meist zu Studien, zu Probenarbeiten, zu Aufführungen oder Rundfunk- oder Fernsehaufnahmen, u.a. nach Prag, Skandinavien und Südamerika. Gemeinsam mit Max von der Grün und Josef Reding mehrere Reisen in die Sowjetunion. Er hatte jahrelang einen Wohnsitz in der Schweiz und besaß zeitweilig eine Wohnung in England. Nach 1954 lebte er u.a. in Möhnesee-Völlinghausen, seit den 70er Jahren auch in seinem Haus auf der griechischen Insel Aegina. Er starb am 27. November 1985 in Soest.

Neben eigenen Stücken bearbeitete er Stoffe anderer Autoren für das Fernsehen, u.a. von Annette von Droste-Hülshoff, Wilhelm Raabe, Friedrich Hölderlin und Gottfried Keller. Auch Verfasser von Filmlibretti und Libretti zu Oratorien, Opern und Musicals, ferner von Aufsätzen zur Literatur, zum Theater und zu westfälischen Themen. In den frühen Jahrgängen des Westfalenspiegel berichtete er regelmäßig über Kunstausstellungen und bildende Künstler.

Mitglied des P.E.N. und der Gruppe 61 seit ihren Anfängen.

S. verfaßte einen Roman (Der Paradiesfahrer, Hamburg 1949), Gedichte (Die Muschel ebd. 1947) sowie Hör- und Fernsehspiele. Seine auch formal interessanten, mit Verfremdungstechniken operierenden Dramen bilden jedoch den Schwerpunkt seines Schaffens; auf der Bühne engagierte er sich gegen Haß, Gewalt, Willkürherrschaft und Unmenschlichkeit. Das auch international erfolgreiche, vieldiskutierte Stück „Korczak und die Kinder“ (Urauff. Krefeld 1.11.1957, St. Gallen 1959) machte den poln. Arzt, Dichter und Pädagogen Janusz Korczak, der mit den jüdischen Kindern seines Warschauer Waisenhauses in den Tod ging, in Deutschland bekannt. (Killy-Literaturlexikon)

Sammel- und Werkausgaben: Korczak und die Kinder. Jan Palach. Sanssouci. Drei Stücke. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1973 – Vier Stücke. 1980 – Stücke. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 – U. Witt (Hg.), P. Forssbohm (Hg.): Erwin Sylvanus Lesebuch. Bielefeld: Aisthesis 2019.

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Auszeichnungen

Leo-Baeck-Preis (1959) – Jochen-Klepper-Medaille (1960) – Preis der Joseph-Winckler-Stiftung (1961).

Selbstständige Veröffentlichungen

Jahresring. Erlebnisreihe der Jungen des Bannes 132 der Hiltlerjugend im Jahre 1936. Soest: Rocholl 1936 – Sülzhayner Elegie. o.O. 1938 – Der ewige Krieg. Erzählung. Berlin [später Baden-Baden:] Holle & Co 1942 – Der Paradiesfahrer. Roman. Hamburg: Holle 1942; Hamburg: Möllich 1949 – Der Dichterkreis. Wien: Frick 1943 – Die Muschel. Gedichte. Hamburg: Dulk 1947 – Soest. Die Stadt der deutschen Mittelalters. Soest: Städtisches Verkehrsamt 1952 – Das Sankt-Barbara-Spiel der Bergleute. Textbuch nebst Spielanleitung. Bochum: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau 1956 – Hirten auf unserem Felde. Ein Spiel für die Vorweihnachtszeit nach westfälischen Sagen. Münster: Aschendorff 1956 – Korczak und die Kinder. Ein Stück. Reinbek: Rowohlt 1957; St. Gallen: Tschudy 1959 [mit 4 Bühnenfotogr.]; Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1973; Reinbek: Rowohlt 1980; engl. Übers. New York 1970 – Zwei Worte töten. Ein Stück. Reinbek: Rowohlt 1959 – Unterm Sternbild der Waage. Ein Stück. Reinbek: Rowohlt 1960 – Familie in der Krise. Reinbek: Rowohlt 1974 [mit R. Bosshard; dem Bd. liegt eine Sendereihe zugrunde, die vom WDR/Westdt. Fernsehen produziert wurde] – Victor Jara. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1976 – Papiertheater oder Leben. Meinungen und Taten von Hieronimus Jobs, dem Kandidaten. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1978 – Lessings Juden. Ein Lustspiel. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1979 – Leo Baeck. A radio play based on authentic texts. Ed. and transl. by R.W. Rhée and D. Dowley. New York: Lang 1996.

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Herausgabe

Emil Schumacher. Recklinghausen: Bongers 1959.

Unselbstständige Veröffentlichungen in

(Ausw.) Heimatkalender des Kreises Soest 1937: Das neue Heim der Hitler-Jugend in Soest. Von Erwin Sylvanus, Pressestellenleiter im Bann 132 der HJ Soest; Wilhelm Morgner. Gedicht; Wolfram Brock-meier und die Hitler-Jugend in Soest; Jg. 1940: Das Bügeleisenhaus. Anekdote aus dem 30jährigen Kriege; Jg. 1941: Der alte Hahnemann. Wie die Franzosen die geraubte Siegesgöttin zurückbrachten und die Soester das Brüdertor vergrößern mußten; Der Kriegseinsatz der Soester Jugend; Jg. 1942: Der Maler Max Schulze-Sölde; Ein Künstler malt den Krieg. Walter Schöttler zog mit dem siegreichen Westheer nach Paris; Jg. 1953: Vor dem Grab in Borgeln; Adolf Clarenbach und die Künstler. Adolf Clarenbach in der Kunst; Jg. 1954: Das Soester Friedensspiel; Jg. 1956: Das erste „Soester Gloria“. Eine Weihnachtsgeschichte; Jg. 1965: Otto Modersohn und Soest – Heimat und Reich, Jg. 1939, 1940, 1943 – Kunstwerk 2, 1948, H. 3/4: Rainer Maria Rilke und die Worpsweder – Westfalenspiegel [Ausw.; in den ersten Jg. zudem Red. der Rubrik „Kunstausstellungen“] Jg. 1951, H. 12: Lob des rechten Schmucks; Jg. 1952, H. 1: Ein Morgen westfälischer Erde; H. 2: Der Muschelhorcher; H. 3: Ruhrbergbau ehrt seine Toten; H. 4: Gaudeamus omnes in domino; H. 5: Mein kleines Ödland; H. 8: Heimathaus Münsterland; H. 9: Wie schön ist doch Holz!; H. 12: Puppen als dingliche Wesen; Jg. 1953: H. 1: Haus Kalkstein; H. 2: Das Schöne ist der Glanz des Wahren; H. 3: Otto Modersohn und Westfalen; H. 3: Requiem für Otto Modersohn. Gedicht; H. 4: Ein Haus des Lebens; H. 5: Klagen und Bekenntnisse zur modernen Kunst; H. 6: In der Kirche weht ein neuer Wind; H. 7: Sorge um die jungen Bergleute; H. 8: Neue Schulen im Hochsauerland; H. 10: Vom Geheimnnis der Glasmalerei; H. 10: Vasen, Tassen, Kannen; H. 12: Das Feuer ist der Gestalter; Jg. 1954: H. 1: Hermann Berges; H. 2: Westfälische Bürgermeisterketten; H. 3: Unternehmer und Künstler gehören zusammen; H. 5: Soest und sein Grünsandstein; H. 7: Die Lebensbücher von Nordenau; H. 8: Der Goldschmied Karl Schrage; H. 10: Kirche oder modernes Gotteszelt; Vor 50 Jahren Franz Jostes’ „Westfälisches Trachtenbuch“; H. 11: Westfälische Kunst 1954; H. 12: Ein Stall als Atelier und Weihnachtsstube; Barock in Westfalen; Jg. 1955: H. 1: Das „Mondscheinhaus“ am Möhnesee; H. 3: Ein Symbol für Bürgerstolz und Opfersinn; H. 4: Jugenddörfer in Westfalen; H. 5: Seher und Magier der westfälischen Landschaft; H. 7: Zwei westfälische Literaturpreisträger; H. 9: Kunst, Handwerk und Technik; H. 11: In Rönsal werden Psalter gebaut; Wilhelm-Morgner Preis für Gustav Deppe; Jg. 1956: H. 4: Der Modelschnitzer von Dödesberg; H. 5: Zwei Bildhauer aus der Mitte Westfalens; H. 9: Kunst und seine drei Söhne; H. 10: Was ich hier auch schreiben möchte; H. 11: Willy Kramp; H. 12: Humorist des Existentialismus [Rez. zu: Peter Paul Althaus „Wir sanften Irren …“]; Jg. 1957, H. 1: Ein Mensch unserer Zeit. Zum 70. Geburtstag des Malers Max Schulze-Sölde; H. 2: Kunst, der Therapie zugehörig; H. 6: Vor dem Herrn ist es nur ein Tag; H. 9: Kunsthandwerk, traditionell und modern; H. 9: Besuch bei der Malerin Irmgart Wessel-Zumloh; H. 10: Ich will weitergehen … Ernst Meister. Dichter und Künder neuer Wirklichkeiten; H. 11: Soester Orgeltage 1957; 1958, H. 3: Die Tore der Gerechtigkeit; H. 5: Meditiation in einer Ausstellung; H. 9: Rubenspreis für Hans Hartung; H. 12: Das Soester Gloria; Jg. 1971, H. 5: Dieses mein Zimmer; Jg. 1975, H. 10: La Prensa; Jg. 1977, H. 10: Brief nach Reims; Jg. 1978, H. 7: Reise nach Tanganrog – Das goldene Tor, 1947, 2, 5, S. 463: Oskar Maria Graf: “Das Leben meiner Mutter“ – Goldenes Tor 2, 1947: Ihn liebten die Götter. Ein Gedenkblatt [über L. C. H. Hölty] – H. Schwartz (Hg.): Soest. Ein Heimatbuch und Führer durch Stadt und Börde. 5. Aufl. Soest: Stadt Soest 1952, S. 125: Die junge Soester Kunst; S. 177: Der Möhnesee – Westfalenspeigel, Münster 1952, 1, 8, S. 12: Heimatland Münsterland – Hubertus Schwartz. Eine Darstellung seines Lebens und Wirkens. Sonderabdruck aus der Festschr. der Stadt Soest zum 70. Geb. von D. Dr. Schwartz. Soest 1953 – Wolf-Herbert Deus: Die Herren von Soest. Die Stadtverfassung im Spiegel des Ratswahlbuches von 1417 bis 1751. Festschr. der Stadt Soest zum 70. Geb. ihres Ehrenbürgers D. Dr. Schwartz, Bürgermeister von 1948 bis 1952 am 5. Juli 1953 Mit einer Darstellung seines Lebens und Wirkens von Erwin Sylvanus. Soest 1955 – K. Junker: Heimatbuch der Stadt Neuenrade. 1355-1955. Altena 1955, o. S.: Das Neuenrader Sanctus – hortulus, Jg. 9, 1959: Tachistisches Theater? Ein Brief; Zwei Worte töten. Ein Stück. Ausgewählte Szenen – H. C. Meyer (Hg.): Aus Geschichte und Leben der Juden in Westfalen. Frankfurt/M. 1962: Leo Baeck. Ein Hörspiel – W. Först (Hg.): Menschen, Landschaft und Geschichte. Köln: Grote 1965, S. 23: Der Haarweg. Vom Dreiklang westfälischer Landschaft; S. 141: Ahornblatt und springendes Pferd. Kanadische Soldaten in Westfalen – B. Doerdelmann (Hg.): Freundesgabe für Max Tau. Gratulation zu seinem 70. Geburtstag. Rothenburg ob de Tauber: Peter 1967, S. 104: Ich will nicht unvoreingenommen sein – hier. Ein Dortmunder Lesebuch 1972 – Spectaculum 16, 1972: Jan Palach. Schauspiel – S. Unseld (Hg.): Günter Eich zum Gedächtnis. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1973, S. 141: Engelsliet – Spectaculum 26, Frankfurt a. M. 1977, S. 227: Victor Jara – W. Freund-Spork (Hg.): Im kleinen Schatten des Machandelbaums… Westfälische Lyrik aus zwei Jahrhunderten. Münster: Heckmann 1985, S. 87-91: Soest; Bauernspruch; Trost; Birke zur Nacht; Einmal, wenn ich gehe; Gleichnis; Was einer tut – W. von Rüden (Hg.): Unser Westfalen. Jahrbuch 1989. Hamm: Westf. Anzeiger: Otto Modersohn und Westfalen – J. Korczak u. A.: Das Kind lieben. Ein Lesebuch. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1996, S. 265: Polnischer Jude – Jüdischer Pole? – U. Gehre (Hg.): Westfalens Dichterstimmen. Von Annette bis Rühmkorf. Ein Lyrik-Lesebuch. Warendorf: Schnell 2008, S. 102: Soest; Was einer tut – A. Köhler (Hg.): Über Reinhold Koehler. Essays & Rezensionen. 1957-2004. Bönen: Kettler 2009, S. 19: Kunstausstellungen. Hagen 1957 – D. Goltschnigg (Hg.): Heine und die Nachwelt, Geschichte seiner Wirkung in den deutschsprachigen Ländern. Bd. 3. 1957-2006. Texte und Kontexte, Analysen und Kommentare. Berlin: Schmidt 2011, S. 310: Die sentimentalen Eichen (1972).

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Tonträger

Der 50. Geburtstag (1960) – Die Lex Waldmann (SDR 1961) – Die nämliche Tat (BR 1962) – Kafka und Prag (1963) – Divadlo-Theater in Prag (1963) – Der Rabbi (1964) – Kinder von Theresienstadt heute (1965) – CV 180 (1965) – Zack-Zack (WDR 1967) – Der werfe den ersten Stein. 1968 – Ulrich Bräker (1969) – Der Einbruch (HR 1970) – Durchlöcherte Rinde (HR 1970) – Im Sprung verharrend. 1975 – Brennen muß ich, Licht werden. 1977 – Dieter Hirschberg. 1979.

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Rundfunk

In dieser Landschaft aus Beton. Die Gruppe 61. Porträt eines literarischen Kreises. Köln: Deutschlandfunk, Abt. Literatur. 1967 (Ms.) – Die Detmolder Drei. Freiligrath, Grabbe, Weerth. Sendung vom 14.5.1974. Frankfurt a. M.: Hess. Rundfunk 1974 [masch.] – Grabbes Aufbruch und Heimkehr. Eine Revision. Sendung in: Kulturelles Wort am 11.2.1975. Frankfurt a. M.: Hess. Rundfunk 1975 [masch.].

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Fernsehen

Kafka und Prag (WDR 1963) – Ich heiße CV 190 (SR 1965) – Ich werfe den ersten Stein (RB 1968) – Die Krise der Familie (WRD 1970, 7 Sendungen).

Bühne

Soester Friedensspiel. 1953 – Korczak und die Kinder (UA Krefeld 1957) – Sieger ohne Sieg. 1958 – Zwei Worte töten. Drama (UA Göttingen 1959) – Unterm Sternbild der Waage. Drama (UA Göttingen 1960) – Der rote Buddha (UA Göttingen 1961) – Loew. 1963 – Scharrett. 1964 – Die Treppe (UA St. Gallen 1965) – Jan Palach (UA Kopenhagen 1972); norw. Übers. Oslo 1972 – Sanssouci (UA Münster 1974) – Familie in der Krise. 1974 – Papiertheater. 1978 – Ein Purim-Spiel (UA 1981).

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Briefe

H. R. Hilty: Jeanne d’Arc bei Schiller und Anouilh. Skizzen zu einer Geistesgeschichte des modernen Dramas. St. Gallen: Tschudy 1960, S. 61 – H. Gunnemann (Hg.): Aus dunklen Tagen. Zeitgenössische Briefe der Jahre 1933-1950. Dortmund: Stadt- und Landesbibliothek 1971, S. 26 – J. Grande (Hg.): Fritz Hüser 1908-1979. Oberhausen: Asso 2008, S. 245.

Selbstständige Veröffentlichungen über

C. Meckel: Sylvanus. Dichter und andere Gesellen. München 1998.

Unselbstständige Veröffentlichungen über

Dichtung und Dichter im westf. Land, in: Siegener Ztg. vom 24.-26.7.1955. Beil. – Anonym: Das Neheimer Graf-Gottfried-Spiel von Erwin Sylvanus und das Balver Zeitwendspiel von Theodor Pröpper, in: Sauerlandruf, Jg. 18, 1956, Nr. 3f. – Das Sankt-Barbara-Spiel der Bergleute. Nebst Spielanleitung. Bochum 1956 – Arbeitstagung junger Autoren in Westfalen, in: Der Märker, Jg. 6, 1957, H. 11 – C. Herbermann: Sylvanus-Uraufführung „Korczak und die Kinder“, in: Westfalenspiegel, H. 12, 1957, S. 30 [mit Abdr. zahlr. Pressestimmen über das Stück] – Uraufführung eines Stückes von Erwin Sylvanus, in: Westfalenspiegel, H. 9, 1957, S. 34 – J. Reding: Ein Dramatiker entdeckt! “Korczak und die Kinder“ von Erwin Sylvanus in Mönchen-Gladbach uraufgeführt, in: Die Kultur 1957 – Sylvanus’ Stück auf dt. und ausländ. Bühnen, in: Westfalenspiegel, H. 3, 1958, S. 34 – Ernst Meister und Erwin Sylvanus ausgezeichnet, in: Westfalenspiegel, H. 9, 1961, S. 30 – Hohes Lob für Erwin Sylvanus, in: Westfalenspiegel, H. 3, 1962, S. 32 – Erwin Sylvanus’ zweites Fernsehspiel, in: Westfalenspiegel, H. 8, 1962, S. 24 – K.N. Scheffler: Erwin Sylvanus’ Zwei Worte töten, in: Theater der Zeit 1959, Nr. 9, S. 59-62 – C.-H. Bachmann: Liebe zum Geheimnis. Sylvanus-Uraufführung. in Göttingen, in: Dt. Ztg. vom 2.3.1960 – C. Herbermann: Wieder Sylvanus-Uraufführung, in Westfalenspiegel 1960, H. 4, S. 32 – J. Reding: St. Barbaraspiel und Filmstory. Erwin Sylvanus, Dichter der mittleren Generation, in: Ruhr-Nachr. vom 12./13.3.1960 – H. Stresau: Sylvanus: Unterm Sternbild der Waage. Uraufführung im Göttinger Dt. Theater, in: FAZ vom 2.3.1960 – I. Nagel: Ein Sortiment vom Lehren. Der rote Buddha von Erwin Sylvanus in Göttingen uraufgeführt, in: Dt. Ztg. vom 5.4.1961 – M. Kesting [über E. Sylvanus], in: M. Kesting: Panorama des zeitgenöss. Theaters. 50 lit. Porträts. München 1962 – F. Baukloh: Erwin Sylvanus. Soester Dramatiker mit Weltresonanz. Ein Gespräch in seiner Klause in Völlinghausen, in: Heimatkalender des Kreises Soest, 1963, S. 54-57 – P. Michael: Erwin Sylvanus und sein Kafka-Film. Begegnung mit einem erfolgreichen dt. Dramatiker in Berlin, in: Volksbühnenspiegel 9, 1963, H. 2 – H.G. Sellenthin: Erwin Sylvanus. Begegnungen mit einem erfolgreichen dt. Dramatiker in Berlin, in: Allg. Wochenztg. der Juden in Deutschland 17, 1963, Nr. 45, S. 14 – J. Reding: Schutzschilde für das Humanum. Anm. zum Dramatiker Erwin Sylvanus, in: VEW 46, 1972, Nr. 1/2, S. 31 – W. Schulte: Der westf. Heimatbund und seine Vorläufer. Bd. 1. Münster 1973, S. 337 – B. Kässens, M. Töteberg: Ein hartnäckiger Autor. Erwin Sylvanus, in: Westfalenspiegel 1977, H. 10 – A. Feynberg: Erwin Sylvanus and the Theatre of the Holocaust, in: Gerhard Kluge (Hg.): Studien zur Dramatik in der Bundesrepublik Deutschland. Amsterdam: Rodopi 1983, S. 163-175 – A. Klotzbücher (Hg.): Lit. Leben in Dortmund. Dortmund 1984, S. 203 – A. Scott-Prelorentzos: “Toleranz? Noch spür‘ ich nicht!“. Erwin Sylvanus‘ modern sequel to Lessing’s Die Juden, in: Seminar, Toronto 1985, 21, 1, S. 31 – E. Wiemer: Korczak und die Kinder. Der Welterfolg eines westf. Dichters. Zum Tode von Erwin Sylvanus, in: Grabbe-Jahrbuch 5, 1986, S. 109-118 – Erwin Sylvanus, ein Stiller im Lande, in: Sauerland 19, Juni 1986, H. 2, S. 68 – A. S[traeter]: Erwin Sylvanus. Totengedenken, in: Heimatkalender des Kreises Soest 1987, S. 108 – Dortmund erwarb gesamten Sylvanus-Nachlass, in: Soester Anzeiger vom 18.6.1991 [mit Fotogr.] – H. C. Müller: Der Nachlass Erwin Sylvanus’ in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund. Ein Arbeitsbericht, in: Lit. in Westfalen 1, 1992, S. 245-251 – C. Meckel: Sylvanus, in: C. Meckel: Dichter und andere Gesellen. München: Hanser 1998, S. 173 – W. Gödden: Erwin Sylvanus‘ „Korczak und die Kinder“. Ein Theaterstück geht um die Welt, in: Westfalenspiegel 49, 2000, H. 2, S. 52-55 – W. Gödden: Hinweise auf Erwin Sylvanus‘ „Korczak und die Kinder“, in: H. Steinecke (Hg.): Jüdische Literatur in Westfalen. Bielefeld: Aisthesis 2002  (Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen 4), S. 159-173 – K. Mueller: Challenging the selectivit of memory in 1950s West Germany. Erwin Sylvanus’s ‚Dr. Korczak and the Children‘, in: Modern Drama, 2007, 50, 2, S. 233 – L. Deuper: Verantwortung und Wahrheit. Erwin Slvanus: Korczak und die Kinder. Ein Stück (1959), in: M. Baßler u. A. (Hg.): Vom Heimatroman zum Agitprop. Die Literatur Westfalens 1945-1975. 118 Essays. Bielefeld: Aisthesis 2016, S. 155.

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Erwähnungen in

C. H.: Erstes Treffen westf. Dichter, in: Westfalenspiegel, H. 5, 1955, S. 19 – Rundfrage des Westfalenspiegel: Welches westf. Buch schenken Sie zu Weihnachten? In: Westfalenspiegel, H. 12, 1955, S. 1 – Horst Wolff: Junge westf. Dichtung heute, in: Westfalenspiegel, H. 1, 1962, S. 25 – H. Geiger: Widerstand und Mitschuld. Zum deutschen Drama von Brecht bis Weiss. Düsseldorf: Bertelsmann 1973 – F. Thiekötter: Autor, Text und Leserinteresse. Ein Unterrichtsprojekt als Beitrag zur Diskussion um den literarischen Kommunikationsprozess. Düsseldorf: Schwann 1974 – M. Roth: Theater nach Auschwitz. George Taboris “Die Kannibalen“ im Kontext der Holocaust-Debatten. Frankfurt a. M.: Lang 2003 – M. Kirchner (Hg.), E. Dauzenroth (Hg.): Janusz Korczak. Erfahrungen und Begegnungen. Bielefeld: Karoi 2006.

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Nachlass

I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Weitere Handschriften in Westfalen: 1. Fritz Hüser-Inst. für dt. und ausländ. Arbeiterliteratur Dortmund: Nachlass; 1 Aufsatz zur Arbeiterliteratur von Sylvanus (49 S.); Briefe von und an Fritz Hüser, 1965-1967  – 2. ULB Münster: Briefe an Friedhelm Kaiser, 1954-1956 (3)  – 3. Privatbesitz Münster: Nachlassbibliothek, Werke, Dokumente – – III. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: 1. DLA Marbach: Brief an Alfred Döblin, 6.8.1948 – 2. StB München: Briefe (Durchschläge) von Hermann Kesten (4)

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Sammlungen

1. StLB Dortmund, Personenslg.: Zeitungsausschnittslg. – 2. Materialslg. im Biogr. Archiv des WHB.

Handschriftliches

I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Weitere Handschriften in Westfalen: 1. Fritz Hüser-Inst. für dt. und ausländ. Arbeiterliteratur Dortmund: Nachlass; 1 Aufsatz zur Arbeiterliteratur von Sylvanus (49 S.); Briefe von und an Fritz Hüser, 1965-1967  – 2. ULB Münster: Briefe an Friedhelm Kaiser, 1954-1956 (3)  – 3. Privatbesitz Münster: Nachlassbibliothek, Werke, Dokumente – – III. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: 1. DLA Marbach: Brief an Alfred Döblin, 6.8.1948 – 2. StB München: Briefe (Durchschläge) von Hermann Kesten (4)

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Nachschlagewerke

Autoren-Bildlexikon 1961 – Who’s Who in Literature? Bd. 1, 1978/79 – Lipp. Bibliogr., Bd. 2, 1982 – P.E.N.-Schriftstellerlex. der Bundesrepublik Deutschland. München 1982 – Oberhauser/Oberhauser, 2. Aufl. 1983 – Killy, Bd. 11, 1992 – Sie schreiben zwischen Moers und Hamm 1974 – Lit. Porträts NRW 1991 – Schulz-Fielbrandt 1987 – Böttcher, Bd. 3, 1993 – Freund 1993 – Bingel: Dt. Lyrik 1963 – Westf. Literaturführer 1992 – Brauneck 1995 – Kutzbach 1950 – Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1952 – Degener, 12. Aufl. 1955 – Lex. deutschsprachiger Schriftsteller. 20. Jh. Hildesheim 1993 – Kosch, 2. Aufl., Bd. 4, 1958 – Lit. in NRW, Bd. 3, 1998 – Dt. Biogr. Enzyklopädie, Bd. 9, 1998 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1291, Sp. 302-304 – Dt. Bibliothek.

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GND-Nummer
117391085   Link zu diesem Datensatz in der DNB
Institution
Stadt- und Landesbibliothek Dortmund Handschriftenabteilung / Westfälisches Handschriftenarchiv
Nachlass

echter Nachlass

Ordnung
grob vorgeordnet
Umfang
ca. 30 lfd. Meter
Nutzung
uneingeschränkt (nach Absprache)
Inhalt

Werkmanuskripte: Manuskripte, einschließlich Druckfahnen, Handexemplare, Sonderdrucke, u. a. „Die zweite Geburt“ (unveröffentlicht); zwei Romanfragmente; handschriftliche Manuskripte zu Laienspielen oder Stücken für die Marionettenbühne, Manuskripte zu Rundfunksendungen, meist hektographiert; Korrespondenzen: sehr umfangreiche Korrespondenz 1933-1985 mit Verlagen, Bühnen, Rundfunkanstalten, Kollegen und Privatpersonen, einschließlich der Briefdurchschläge von Sylvanus; umfaßt 343 Mappen, ca. 20.000 bis 30.000 Briefe; Lebensdokumente: persönliche Dokumente wie Tagebücher, Notizbücher, Urkunden, Ausweise, Verträge, Vermögens- und Steuerunterlagen, Belege über Mitgliedschaften, eine Fotosammlung, die neben privaten Fotos u. a. Szenenfotos und Fotos von Schauspielern und Kollegen enthält; Sammlung: Materialien zum Werk: eine Zeitungsausschnittsammlung (31 Ordner und mehrere Mappen mit Presseberichten), Programme und Plakate seiner Aufführungen, Schriften und Aufsätze über den Autor, Zeitschriften und ähnliche Materialien, die ihm als Arbeitsunterlagen gedient haben, rund 100 Tonbänder und Kassetten; ca. 90 Manuskripte anderer Autoren; Sylvanus‘ gedruckte Werke; Unterlagen zu Schriftstellervereinigungen wie PEN-Club, Kogge, Gruppe 61, Dramatische Gesellschaft und Westdeutscher Autorenverband; Nachlaßbibliothek: 29 Bühnenstücke, darunter auch einige frühe Stücke aus der Zeit vor 1945, bisher unaufgeführte Stücke: „Golem in Asphodelien“, „Rote Hilfe Barkenhof“

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