Karl Röttger


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Pseudonym
Jacobus von Rahden.
Biographie

Geboren am 23. Dezember 1877 in Lübbecke als Sohn eines Schuhmachermeisters. Von 1883 bis 1892 Besuch der Volksschule und der Selecta in Lübbecke. Von 1892 bis 1898 Besuch der Präparandie und des Seminars in Petershagen an der Weser. Erste literarische Versuche. 1898/1899 Anstellung als Lehrer in dem Heidedorf Ströhen. Bekanntschaft mit dem Dichter und Verleger Max Bruns in Minden. Später langjähriger Briefwechsel. Briefkontakte zu Detlev von Liliencron, Richard Dehmel, Gustav Falke, Richard Schaukal, Rainer M. Rilke und Theodor Lessing. Von 1899 bis 1901 Anstellung als Lehrer in Schwenningdorf, Kreis Herford. 1901 Anstellung in Lübbecke. 1902 Reise nach Worpswede. Besuch bei dem Maler Heinrich Vogeler auf dem Barkenhoff. Beginn eines ausgedehnten Briefwechsels mit dem Philosophen und Schriftsteller Theodor Lessing, der bis zu dessen Tod 1933 andauerte. 1904 Reise nach Düsseldorf. Erster Besuch bei Wilhelm Schäfer in Gerresheim bei Düsseldorf. 1905 mit seiner Mutter Übersiedlung nach Gerresheim, wo Röttger bis 1908 eine Lehrerstelle innehatte. 1905 Begegnung mit Louise Dumont und Gustav Lindemann im Düsseldorfer Schauspielhaus. 1906 Bekanntschaft mit Wilhelm Schmidtbonn, der Dramaturg am Düsseldorfer Schauspielhaus und Schriftleiter der Halbmonatsschrift Masken des Düsseldorfer Schauspielhauses war. 1905/1906 erster Kontakt zur Charon-Bewegung und der von Otto zur Linde und Rudolf Pannwitz herausgegebenen Zeitschrift Charon. 1906 Erster Besuch bei Otto zur Linde. Bekanntschaft mit Berthold Otto. 1907 Einladung an verschiedene Dichter, sich an einer geplanten Anthologie (Die moderne Jesusdichtung, 1907; 2. Aufl. 1927) zu beteiligen, der u.a. Gustav Falke, Richard Dehmel, Wilhelm von Polenz, Hans Benzmann, Wilhelm Weigand, Karl Henckel und Christian Morgenstern folgten. 1907 bei einer Dichterlesung erste persönliche Begegnung mit Richard Dehmel. 1908 Heirat mit Julie Kruse. 1909 mit seiner Frau Übersiedlung nach Berlin, wo er für Pannwitz Mitherausgeber der Zeitschrift Charon wurde. Zahlreiche Bekanntschaften, u.a. mit Ernst Schur, Bruno Wille, Wilhelm Bölsche, Julius und Heinrich Hart sowie dem Maler Fritz Henning. Zum Kreis der Charon-Mitarbeiter gehörten u.a. Rudolf Paulsen, Hanns Meinke, Else Lasker-Schüler und Johannes Schlaf. 1910 Beginn der Mitarbeit an der Kölnischen Zeitung. Förderung durch den Feuilletonredakteur und Dichter D.H. Sarnetzki. Von 1911 bis 1914 Herausgabe der Zeitschrift Die Brücke, an der u.a. mitarbeiteten: Herbert Eulenberg, Wilhelm von Scholz, Anna Croissant-Rust, Johannes Schlaf, Theodor Lessing, Otto zur Linde, Rudolf Paulsen, L. Gurlitt, Albert Soergel, Ernst Schur, Kurt Gröbe, Robert Janecke, Emanuel von Bodmann. 1911 Lesung aus eigenen Werken im Hebbelsaal des Düsseldorfer Schauspielhauses. Besuch bei Herbert Eulenberg in Kaiserswerth. Briefwechsel mit Hermann Stehr, später persönliche Begegnungen (Röttger sprach zu Stehrs 60. Geburtstag im Düsseldorfer Schauspielhaus). 1912 weitere Mitarbeit an den Masken. Ab 1912, besonders von 1912 bis 1915, Mitarbeit an Wilhelm Schäfers Rheinlanden bis zu deren Einstellung. Intensive Beschäftigung mit den Werken Strindbergs und Hamsuns. 1912 Mitarbeit am Münchner Deutschen Literaturblatt. 1914 Danksagung von Selma Lagerlöf für eine Besprechung ihrer Legenden und für die Überlassung der Manuskripte seiner Christuslegenden. Ehrengabe der Fastenrath-Stiftung. 1914 schwere Erkrankung seiner selbst schriftstellerisch tätigen Frau. 1915 gesundheitliche Krise. Rückkehr in den Schuldienst (Düsseldorf). In dieser Zeit entstanden der Gedichtzyklus An die Musik (unveröffentlicht) und die Erzählung Die Berufung des Johann Sebastian Bach (Rheinland, 1915). 1916 Verbindung mit Hella Ströter. 1917 Begegnung mit Dehmel und Jakob Kneip in Düsseldorf. Verbindung mit dem Dichter und damaligen Dramaturgen des Düsseldorfer Schauspielhauses, Hans Franck. Beginn der Freundschaft mit dem Kunstkritiker und Verlagsleiter Adolf Zürndorfer und den Brüdern Hedler (Musiker). Erste Theater- und Kunstkritiken für die Düsseldorfer Lokalzeitung, später auch Theaterkritiken für die Münchener Neuesten Nachrichten, das Hamburger Fremdenblatt und andere Zeitungen. 1918 Aufführung seines Kammerspiels Gespaltene Seelen im Kurtheater Bad Elster. Uraufführung seines Dramas Haß oder das versunkene Bildnis des Christus im Stadttheater Düsseldorf. 1919 Begegnungen mit Walter von Molo, Hanns Martin Elster, Josef Winckler, Christian Jenssen, Anna Croisant-Rust, Joseph Wittig, Will Hermanns und den Malern Walter von Wecus (Bühnenbilder), Heinz May, Prof. Ernst te Peerdt, Julius Bretz. 1920 Beginn der Freundschaft mit Ludwig Jahn. Durch ihn Kontakt mit Hans Reinhard, Winterthur, Leopold Ziegler, Emil Strauß und Alfred Mombert. 1920/1921 Herausgabe der Zeitschrift Das Kunstfenster. Düsseldorfer kritische Wochenschrift für die Interessen aller Künste im Verlag Das Kunstfenster. Mitarbeiter waren u.a. Adolf von Hatzfeld, Walter von Wecus, Walter Ophey, Professor Lothar von Kunowski, Hans Franck und Fritz Henning. 1921 Begegnung mit Hatzfeld und Rudolf G. Binding. 1922 Uraufführung von Die Spielschatztruhe (Schauspielhaus Düsseldorf) und des Kammerspiels Der Untergang des Königs (Stadttheater Bonn). 1924 Mitarbeit an der Zeitschrift Die Christliche Welt. 1925 Kontakt zu Professor Karl Koetschau, Direktor der Städt. Kunstsammlungen in Düsseldorf, sowie zu deren Kustos, Walter Cohen. 1926 Uraufführung seiner dramatischen Legende Die Heimkehr (Reussisches Theater Gera). Übersiedlung in sein neu erbautes Haus in Düsseldorf-Gerresheim (vorher: Düsseldorf-Wersten). Von 1926 bis in die 30er Jahre fanden in diesem Haus Dichterlesungen, Vorlesungen und Musikabende statt. Es lasen u.a. Wilhelm Schäfer, Jakob Kneip, Detmar Heinrich Sarnetzki, Josef Winckler, Hans Franck, Heinrich Burhenne und Victor Meyer-Eckhardt. Röttger führte bei solchen Gelegenheiten in die Werke von Alfred Mombert, Otto zur Linde, Alfons Paquet, Johannes Schlaf, Anna Croissant-Rust u.a. ein und las aus seinen eigenen Schriften. 1927 Uraufführung seines Legendenspiels Die heilige Elisabeth (Freilichtbühne Düsseldorf). 1927 feierliche Begehung seines 50. Geburtstages durch die Stadt Düsseldorf. Die Festansprache hielt Hanns Martin Elster. Die Glückwünsche der westfälischen Dichter wurden durch Friedrich Castelle überbracht. Porträtbüste des Dichters, gestaltet durch den Bildhauer Leopold Fleischhacker. 1935 persönliche Bekanntschaft mit Siegbert Stehmann. Ausführlicher Briefwechsel. 1937 Feier zum 60. Geburtstag im Düsseldorfer Schauspielhaus. Porträtbüste, geschaffen von Carl Moritz Schreiner. 1938 hielt Röttger die Grabrede auf Otto zur Linde. 1940 Studienreise nach Salzburg und Wien vor Abschluß seines Mozartbuches. 1941 Pensionierung aus Krankheitsgründen. 1942 Dichterlesung vor der Gesellschaft der Bücherfreunde in Chemnitz. Er starb am 1. September 1942 in Düsseldorf-Gerresheim. 1947 Aufruf zur Bildung einer Karl-Röttger-Gemeinde.

Postume Werkausgaben: Ausgewählte Werke. Hg. von H. Röttger und H.M. Elster. 2 Bde. Emsdetten: Lechte 1958 [mit Bibliogr.] (StB Wuppertal-Elberfeld, ULB Münster, Lipp. LB Detmold, StLB Dortmund).

Selbständige Veröffentlichungen über Röttger: W. Hermanns (Hg.): Karl Röttger. Bekenntnisse zu einem Dichter. Festschr. zum 50. Geburtstag des Dichters. Köln [1927] [Mitarb. von E. Bockemühl, H.G. Denninger, A.H. Kober, W. Mahrholz, W. von Molo, P. Medenwaldt] (StA Lübbecke) – K. Berens: Der Dichter Karl Röttger. Diss. Jena 1939 – W. Behrens: Karl Röttger. Über das lyr., ep. und dramat. Schaffen des Dichters. Diss. Leipzig 1940 – W.J. Meindl: Karl Röttgers Legenden. Diss. Marburg 1941 – W. Drucker: Karl Röttger. Leben und Schaffen. Ein geistesgeschichtl. Überblick., Diss. Wien 1941 – H. Röttger: Die Dramen Karl Röttgers. Bonn 1963 [Kap. aus der Magisterarb., S. 409-521] – J. Kruse (Hg.): Karl Röttger. Dichter und Päd. Gedächtnisausstellung zum 100. Geburtstag. Katalog. Bearb. von H. Röttger. Düsseldorf 1977 [Abb., Biobliogr., F. Langer: Karl Röttger (1877-1942). Gedanken über den Menschen und sein Werk aus Anlaß seines 100. Geburtstags] – H. Hüffmann (Hg.): Karl Röttger zum Gedenken. Lübbecke 1978 [Inhalt: K. Röttger: Meine Heimat; H. Hüffmann: Karl Röttger zum Gedenken].

Unselbständige Veröffentlichungen über Röttger: E. Hering: Karl Röttger. Ein Beitr. zur Psychologie mod. Dichtung, in: Lit. Rundschau des Sonntagsblattes der Königsberger Hartungschen Ztg. vom 28.9.1913 – H.W. Keim: Karl Röttger, in: Masken, Zeitschr. für Politik, Kunst und Kultur, vom 1.12.1919, S. 97-105 – A.H. Kober: Karl Röttger, in ders.: Gesch. der rel. Dichtung in Deutschland. Essen 1919, S. 332-341 – E. Wennig: Karl Röttger, der Dichter der einsamen Seele, in: Das lit. Echo, Stuttgart, Berlin, 22, 1919/1920, S. 200ff. – M.M. Ströter: Karl Röttger, der Dramatiker, in: Die Bühne 1920, S. 1-6 – K. von Felner: Das Drama Karl Röttgers, in: Düsseldorfer Ztg. vom 8.2.1921 – E. Bockemühl: Märchenspiele. Zur Krefelder Auff. von Karl Röttgers „Treuem Johannes“, in: Krefelder Ztg. vom 20.11.1921; ders.: Karl Röttger, in: Heimatbl. für das Industriegebiet, Dortmund, 3, 1921/1922, S. 38-40 – W. Hermanns: Röttger als Dramatiker, in: Die Bühne, Rhein. Monatshefte für Theater und Drama, 1922, H. 4/5, S. 37-39; ders.: Das Drama Karl Röttgers, in: Die christl. Welt, Protestant. Halbmonatssschr., Leipzig, Nr. 18/19 vom 8. Mai 1924; ders.: Karl Röttger oder die Überwindung der Einsamkeit, in: Der Gral, Münster, 1925, H. 2, S. 116-119; ders.: Karl Röttger, in: Rhein. Tagesztg. vom 19.1.1927; ders.: Karl Röttgers großes Mysterium, in: Westdt. Bl. des Bühnenvolksbundes o.J., H. 7, S. 186f.; ders.: Karl Röttger, in ebd. H. 4, S. 81-86 – P. Medenwaldt: Karl Röttger als Dramatiker, in: Ztg. für Lit., Kunst und Wiss. vom 1.7.1922 – A. Soergel: Karl Röttger, in ders.: Dichtung und Dichter der Zeit. Bd. 2: Im Banne des Expressionismus. Leipzig 1926, S. 262-272 – H. Böhmann: Karl Röttger und sein dramat. Werk, in: Krefelder Ztg. vom 28.1.1927 – P. Berglaer-Schröer: Röttgers Gottessuchertum, in: Essener Volksztg. vom 23.12.1927 – A. Haering: Karl Röttger, der Dramatiker, in: Westf. Schulztg., Iserlohn, 8, 1927, S. 848-850; ders.: Zum 50. Geburtstag von Karl Röttger, in: Essener Volksztg. vom 23.12.1927 – A. Fischer-Colbrie: „Denn wir sind, soviel wir lieben“, zum fünfzigsten Geburtstag des Dichters Karl Röttger, in: Villacher Ztg. vom 21.12.1927 – E. Schrewe: Karl Röttger. Zu seinem 50. Geburtstag, in: Heimatbl. für den Kreis Lübbecke 1928, Nr. 1, S. 1f. – W. Eidlitz: Jüd. Dichter aus Österreich. Der Dichter Karl Röttger, in: Neues Wiener Tagbl. vom 23.12.1927 [Aufs. aus Anlaß des 60. Geburtstages] – Karl Röttger, in: Illustr. Unterhaltungsbl. zum Dortmunder General-Anzeiger vom 31.8.1928 – W. Schäfer: Karl Röttger, in: Bücherblatt, Mitt. der Volksbücherei Kaiserswerth, vom 25.7.1929 – J. Schlaf: Karl Röttger, in: Ostdt. Monatshefte, Stollhamm, Berlin, vom 11.2.1931, S. 726-739 – R. Janecke: Karl Röttger, in: Die Neue Lit. 34, 1933, S. 674-680 – J. Winckler: Der Dichter Karl Röttger, in: Die Lit., Stuttgart, Berlin, 1935, Oktoberheft – J. Wittig: Karl Röttgers Dichtungen, in: Die christl. Welt, H. 11 vom 1.6.1935 – F.M. Huebner: Über Karl Röttger, in: Ihr schwebt, ihr Geister, neben mir. Leipzig 1937, S. 118-120 – A. Ott: Karl Röttger, in: Hochland, Kempten, München, 35, 1937/1938, S. 241ff. – E. Heiss: Karl Röttger. Ein westf. Dichter, in: Heimat und Reich, Bochum, 5, 1938, H. 3, S. 98-102 – E. Bockemühl: Karl Röttger. Zum 10. Todestag am 1. Sept., in: Westfalenspiegel, Dortmund, 1952, H. 9, S. 31 – H.L. Geiger: Karl Röttger in seinem Werk, in: Dt. Rundschau, Berlin, 5, 1953 – W. Grenzmann: Karl Röttger, in ders.: Dt. Dichtung der Gegenwart. Literaturgesch. Frankfurt/M. 1953, S. 196-198 u.ö. – E. Bockemühl: Karl Röttger als westf. Dichter, in: Westf. Heimatkalender, Münster, 1955, S. 45f. – N. Voss: „Wenn die Seele einfach wird.“ Zum 80. Geburtstag Karl Röttgers, in: Westfalenspiegel, Dortmund, 12, 1957, S. 24 – C. Groß-Arnsdorf: Das Porträt, in: Evang. Literaturbeobachter 1967, S. 1439 – I. Meidinger-Geise: Der Weg des Gestirns. Karl Röttger war leise, in: Westfalenspiegel, Dortmund, 16, 1967, H. 12, S. 29f. – H. Schleichert: „Gib mir den Klang der Ewigkeit…“, in: Westf. Bauernkalender, Münster-Hiltrup, 46, 1972, S. 61f. – B. Perotti: La testamonianza del poeta Karl Röttger, in ders.: La notte dei cristalli. Mailand 1977, S. 75-79 – I. Meidinger-Geise: Ein Jubiläum in der Wegwerfzeit, in: Jb. Westfalen, Münster, 1978, S. 21-23 – H. Hüttmann: Karl Röttger zum Gedenken, in: Der Minden-Ravensberger, Bielefeld, 50, 1978, S. 108f. – F. Lodenstein: Zu Karl Röttgers 100. Geburtstag, in: Niederrhein 45, 1978, S. 62f. – C. von Livonius: Karl Röttger. Charakteristik des Dichters und seines Werkes, in: Rund um den Quadenhof, Düsseldorf-Gerresheim, 35, 1984, S. 25-29 – G. Freise: Karl Röttger. Schriftsteller zwischen Anerkennung, Anfeindung, Angst und Widersprüchen, in: Musik, Theater, Lit. und Film zur Zeit des Dritten Reiches. Hg. vom Kulturamt der Stadt Düsseldorf. Düsseldorf 1987, S. 96-101 [Abb.] – Professor Wilhelm Gössmann sprach über den Gerresheimer Dichter Karl Röttger, in: Rund um den Quadenhof, Düsseldorf-Gerresheim, 39, 1988, S. 37-41 [Abb.]; ders.: Lit. Konservativismus. Zum Werk von Karl Röttger, in: G. Cepl-Kaufmann, W. Hartkopf (Hg.): Das lit. Düsseldorf. Düsseldorf 1988, S. 153-164 [Fotogr.] – G. Freise: Erinnerungen an meinen Vater. Die Bedeutung Düsseldorfs und Gerresheims im Leben des Lehrers, Schriftstellers und Dichters Karl Röttger, in: Rund um den Quadenhof, Düsseldorf-Gerresheim, 45, 1994, S. 27-33.

Grabstätte: Auf dem Waldfriedhof in Düsseldorf-Gerresheim.

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Herausgabe

Die moderne Jesusdichtung. Anthologie. Mit einer religiösen und literarischen Einleitung. München, Leipzig: Piper 1907. 147 S. (= Die Fruchtschale) (ULB Münster, ULB Düsseldorf, StLB Dortmund); erw., vollst. neu bearb. Aufl. Gotha: Klotz 1927. 243 S. – Charon. Dichtung, Philosophie, Darstellung. Groß-Lichterfelde: Charon 1909-1911 [mit O. zur Linde] – Die Brücke. Monatsschrift für Zeitinterpretationen. 3 Jge. München: Seybold 1911-1914 (ULB Düsseldorf: Jg. 1911f.) – Wilhelm Schäfer. Zu seinem fünfzigsten Geburtstag. München: Müller 1918. 288 S. (StB Bochum) – Das Kunstfenster. Düsseldorfer kritische Wochenschrift für die Interessen aller Künste. Düsseldorf: Das Kunstfenster 1920f. (ULB Düsseldorf) – Das schöpferische Kind. Ausstellung und Vortragsreihe. Düsseldorf: Bagel 1924 [Programmheft] (ULB Düsseldorf) – Festschrift zur Deutschen Lehrerversammlung. Düsseldorf 1927 (ULB Düsseldorf) – Gustav Schwab. Fortunat und seine Söhne. Nach der Schwab’schen Erzählweise bearb. und mit einem Nachw. sowie Anm. Breslau: Hirt 1932. 112 S. (= Hirt’s dt. Slg. Lit. Abt. 5, Bd. 10) – Gustav Schwab. Die schöne Magelone. Nach der Schwab’schen Erzählweise bearb. und mit einem Nachw. sowie Anm. vers. Breslau: Hirt 1932. 47 S. (= Hirt’s dt. Slg. Lit. Abt. 5, Bd. 11) (UB Wuppertal).

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Unselbstständige Veröffentlichungen in

Charon, Groß-Lichterfelde, 1905-1911 – Masken, Halbmonatsschr. des Düsseldorfer Schauspielhauses, 1906; 1912ff. – Köln. Ztg. vom 5.6.1910ff. – Dt. Literaturbl. 1912 – Die Rheinlande 1912-1915; 1915: Die Berufung des Johann Sebastian Bach; 1917, H. 12: Die Gesichte des Meister Ekkehardt [Erz.]; 1920, H. 2: Schicksalswende. Aufsatz; 1921, H. 4: Walter Ophey – Hochland, Kempten, München, 1915ff. – K.F. Friedrich (Hg.): Das Buch der Gottesfreunde 1917: Das Gotteserlebnis – E. Krauss (Hg.): Deutschlands Dichter. Neuzeitl. dt. Lyrik. Leipzig 1917: Gedichte – Düsseldorfer Lokalztg. 1917ff.: Theater- und Kunstkritik – Die christl. Welt, Protestant. Halbmonatssschr., Leipzig, 1917ff. – Das lit. Echo, Stuttgart, Berlin, H. 4 vom 15.11.1919: Autobiographische Skizze – Weimarer Bl. 1920, H. 2; H. 4: Vom Stil des Dramas – Die Bühne, Rhein. Monatshefte für Theater und Drama, 1920, H. 1: Mozart [Ged.]; Der tote Soldat [Einakter]; H. 9: Über Spielplangestaltung – Theaterztg. der staatl. Bühnen München 13, 1920: Vom Stil des Dramas – Die Heimat, Dortmund, 1920 [Erz.]; Jg. 1921 [Aufs.; Ged.]; Jg. 1928 [Erz.]; Jg. 1930 [Erz.; Ged.] – Der Neue Roman, Halbmonatsschr., 1922, H. 1: Legende von Leben und Tod – K. d’Ester: Wir Rheinländer. Leipzig 1922: Heiliger Frühling. Legende – Dt. Rundschau, Berlin, Juni 1923: Das Märchen von der Landschaft und den Jahreszeiten, von der Liebe und vom Schicksal – Uhlmann-Bixterheide 1922: Johann Sebastian; Frühlingsmärchen; Beethoven [Ged.]; Anna-Elisabeth von Droste-Hülshoff [Ged.] – Das schöpferische Kind. Ausstellung und Vortragsreihe. Düsseldorf 1924: Über Kinderzeichnungen – Schule und Elternhaus, Halbmonatsschr., Siegen, Berlin, 1, 1924, H. 18: Das schöpferische Kind. Randbemerkungen zur Düsseldorfer Ausstellung – Köln. Ztg. vom 1.1.1924: Das Kosegment der Kunst; vom 14., 16.8.1924: Religiöse und philosophische Dichtung der Neuzeit; vom 5.6.1927: Sterntaler. Variationen über ein Volksmärchen; vom 25.3.1928: Legende von Jean Paul; vom 14.-28.11.1940: Mozart in Italien. Aus einem Roman; vom 6., 7.2.1942: Einleitung zu meinem Mozartbuch; vom 20.2.1942: Geleitwort. Mein Mozartbuch – Soergel 1924: Gedichte – Rhein.-westf. Ztg. vom 21.7.-2.8.1924: Die Wandlung [Rembrandt-Erz.] – Westdt. Monatshefte, Bonn, 1, 1925, H. 3: Richmuthe von Aducht. Drama; 1, 1925, H. 6: Die Seele der Armut. Roman [Ausz.] – J. Ponten, J. Winckler (Hg.): Das Rheinbuch. Eine Festgabe rhein. Dichter. Stuttgart, Berlin, Leipzig 1925: Rheinische Bilder und Gestalten – Scharrelmann 1925: Die Legende von meinen Eltern – H.M. Elster (Hg.): Das Pantheon. Ein Hausbuch dt. Dichtung und Kunst in der Gegenwart. Berlin 1925: Die Quelle in Nazareth; Die Gespräche in der Nacht [Legenden] – Der Gral, Münster, 1925, H. 2: Dichtungen; Jg. 1928, H. 4; H. 5: Die Legende von meinen Eltern – Die Horen, Berlin, 1926, H. 2-4: Die Wandlung [Rembrandt-Erz.]; H. 11: Magie der Kunst. Essay; Jg. 1928, H. 5: Walter Ophey. Essay über einen Maler – Die Schatzkammer 1926: An Annette von Droste-Hülshoff [Ged.]; Kind Namenlos. Erzählung – Lit.- und Unterhaltungsbl. der Köln. Ztg. 1926, Nr. 956, 959, 965, 968: Die mühselige Wanderung des Bruder Eckehard – J. Hart (Hg.): Die Dt. Seele. Auslese aus der Dt. Lyrik., Berlin 1926: Gedichte – Festschr. zur Dt. Lehrerverslg. Hg. vom Ortsausschuß [d.i. K.R., C. Steinmeyer, K. Zaum, S. Rüttgers]. Düsseldorf 1927: Gedanken über Heinrich Heine; Gedichte – Der Hellweg, Westdt. Wochenschr. für dt. Kunst, Essen, 11, 1927: Ernst te Peerdt, ein Düsseldorfer Maler – Illustr. Ztg. vom 13.12.1928: Dem Fest entgegen. Eine Weihnachtserzählung – Dürerbund. Neue dt. Erzähler. Leipzig 1928, Bd. 3: Not und Ende einer Jugend. Erzählung – Münchener Neueste Nachr. [regelm. Theaterkrit.] – Doderer 1928: Der Hölle Untergang – Westermanns Monatshefte, Braunschweig, 1928/1929, H. 1: Moderne Düsseldorfer Malerei; 1935, H. 3: Die weiße Sage. Prosafassung des Versepos; H. 11: Ernst te Peerdt gestorben – Soergel 1929: Gedichte – Das dt. Weihnachtsbüchlein. Gotha 1929: Fest der Liebe. Erzählung; Advent [Ged.]; Weihnachten [Ged.]; Weihnachtslied [Ged.] – H.M. Elster: Die dt. Novelle der Gegenwart. Berlin 1929: Der Dichter und die Welt – W. Fronemann (Hg.): Gestalten und Träume. Märchen und Legenden der Gegenwart. Berlin, Langensalza, Leipzig 1930: Odins Untergang; Jesus und die Kinder. Jesus erzählt den Kindern. Legenden – Walter Ophey. Leben und Werk. Düsseldorf 1930: Gedichte an Walter Ophey – Der Türmer, Monatsschr. für Gemüt und Geist, Berlin, 1932: Maler und Dichter. Ernst te Peerdts Schriften – Ostdt. Monatshefte, Stollhamm, Berlin, 1932, H. 10: Aus neuerer rheinischer Malerei – Rhein. Bl., Koblenz, 1934, H. 8: Gnade für Recht. Erzählung – Bibl. der Unterhaltung und des Wissens 1935, Bd. 3: Die Legende von meinen Eltern; 1936, Bd. 10: Sommernacht. Erzählung – Der Eckart-Kreis, Leipzig, 15, 1935: Jesus und die Schriftgelehrten. Simon. Legenden – Eckart, Berlin, 1936, H. 1: Der Dom – Die Neue Rundschau, Berlin, Dez. 1936: Kinderliebe. Kinderleid – Hamburger Fremdenbl. [Theaterkrit.] – Heimat und Reich, Bochum, 1938: Die Sommerwiese [Erz.] – postum: H. Roggendorf (Hg.): Der goldene Strom. Märchen, Sagen und Legenden rhein. Dichter. Köln 1950: Das Märchen von den beiden Schwestern; Sternauge und Namenlos – Westf. Heimatkalender, Münster, 1957: Mainacht; Jg. 1958: Die Lüge; Ostervorabend [Ged.]; Jg. 1966: Die Heimkehr; Jg. 1978: Engel im Dorf – Sudhoff 1996: Die Briefe der Helene Alberti.

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Literarische Zeugnisse

Helmut Röttger, E.W. List (Hg.): An die Freunde der Dichtung von Karl Röttger. Ged. und Aufruf zur Bildung einer Karl Röttger Gemeinde. Karl Röttger spricht zu den Freunden seiner Dichtung. Biogr. und Bibliogr. 15. Mai 1947 – Helmut Röttger: Für meinen toten Vater [Ged.]; Meinem toten Vater und seinem Werk [Ged.], in: D.H. Sarnetzi, J. Winckler (Hg.): Rhein. Athenäum. Köln [1948] – Josef Winckler: Der Dichter Karl Röttger, in ebd. – Erich Bockemühl: Für Karl Röttger [Ged.], in ebd.

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Erwähnungen in

Oellers 1979, S. 636, 639f.

Bildnis

1. Büste, von Leopold Fleischhacker (Abb. in: Karl Röttger. Dichter und Päd. 1978, s.o., S. 88) – 2. Fotogr.; Druck nach einer Zeichn. von Walter Ophey (StLB Dortmund) – 3. Fotogr. (StLB Dortmund) – 4. Fotogr. (WLA Hagen).

Nachlass/Vorlass

Bestände in Westfalen: StLB Dortmund: jew. Ged.: An meine Mutter; Aus Westfalen; Heidesonntag; Briefe, u.a. an Wilhelm Uhlmann-Bixterheide, 29.6.1920.

Bestände außerhalb von Westfalen: 1. Heine-Inst., Düsseldorf (Nachlass): Gedichtzyklus Herbst; Die Hände des Lebens; zahlr. Briefe, u.a. an Friedrich Castelle, 26.10.1933, an Dr. Dorpalen, 23.10.1933, an Friedrich Düsel, 1933 (3), an Felix Langer, 1928-1934 (6), an R. Marquardt, 17.10.1933, an Viktor Meyer-Eckhardt, 1931-1934 (4), an Konstantin Nörrenberg, 1917, an Detmar Heinrich Sarnetzki, 1917-1930 (6), an Wilhelm Schäfer, 1915-1942 (26), von Carl Maria Arzt, 1932, von Friedrich Castelle, 11.5.1932, von Walter Cohen, 23.11.1932, von Mia Dahlen u.a., 24.11.1932, von Richard Dehmel, 1917, von Hanna Ehser, 20.11.1932, von Victor Meyer-Eckhardt, 1931-1951 (7), von Wilhelmine te Peerdt, 1930-1941 (26); ebd. (Nachlass Robert Janecke): Briefe an Janecke; ebd. (Nachlass Heinrich Burhenne): Brief an Burhenne; ebd. (Nachlass Detmar Heinrich Sarnetzki): Briefe an Sarnetzki; ebd. (Nachlass Wilhelm Schäfer): Briefe an Schäfer; ebd. (Nachlass Ernst te Peerdt): Briefe von te Peerdt; ebd. (Nachlass J. Kruse): Briefe von Julie Kruse an Karl Röttger (120); ebd. (Nachlass Karla Lehr): Briefe von und an Karla Lehr; ebd. (Nachlass Viktor Meyer-Eckhardt): Briefe an Meyer-Eckhardt; ebd. (Nachlass Verena zur Linde): Briefe an Verena zur Linde; Zeitungsausschnittslg. – 2. DLA Marbach: Aus den Talen fremder Menschen [Ged.]; Briefe an Erwin Ackerknecht, 1917-1928 (4), an Cotta, 1914 (2), an Alfred Haering, 1927 (3), an August Halm, 2.1.1915, an Ernst Hardt, 13.11.1903, an Alfred Walter von Heymel, 31.1.1910, an Wilhelm von Scholz, 2.2.1926, an Paul Wittko, 12.2.1928, von Erwin Ackerknecht, 1918-1940 (3) – 3. Archiv des WDR Köln: Hörspiel Die Heimkehr Mit A. Kander – 4. StB München: 2 Geburtstagsged.; Buchbesprechungen – 5. StUB Frankfurt/M.: Briefw. mit Alfons Paquet, 1930f. – 6. StUB Hamburg: Briefe an A. Janssen, 1903-1907 (3) – 7. Theatermuseum Köln: Briefe an Wilhelm Schmidtbonn, 1907 (2) – 8. UB Bonn: Briefe an Adolf Dyroff, 1922-1924 (4) – 9. UB Marburg: Briefe an Paul Natorp, 1917 (2) – 10. Archiv Akad. der Künste, Berlin (Teilnachlass zur Linde): 900 Briefe an Otto zur Linde; 40 Briefe von Otto zur Linde, einige Briefe Dritter an Röttger, einige Ged. Röttgers – 11. Dt. SB Berlin, Hss. Abt.: 21 Mss.; Briefe, Postkarten, 1915-1927; s. Gelehrten- und Schriftstellernachlässe, Bd. 3, 1971.

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Sammlungen

WLA Hagen: Materialslg. – s. insgesamt Denecke/Brandis, 2. Aufl., 1981, S. 306; Lit. Nachlässe in NRW 1995, S. 281f.

Nachschlagewerke

Geißler 1913 – Wenz 1915 – Degener, 10. Ausg. 1935 – Uhlmann-Bixterheide 1922 [Kurzbiogr.] – Oehlke 1942 – Kürschner: Nekrolog 1971 – Aubert, 2. Aufl. 1975 – Oberhauser 1983 – von Heydebrand 1983 – Vogt-Leppla 1983 – Schulte: Westf. Köpfe, 3. Aufl. 1984 [Bildn.] – Killy, Bd. 9, 1991 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 13, 1992 – Wilpert/Gühring, 2. Aufl. 1993 – Freund 1993 – Brauneck 1995 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1088, Sp. 425-431.

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GND-Nummer
119491818   Link zu diesem Datensatz in der DNB